• geoDefense

    letztes Jahr, at the end of February Ausführlich gespielt von Lakeshore 12 Kommentare

    Aktualisierung für Version 1.4

    In den letzten Version hat sich bei geoDefense einiges getan: Die einfachen Level wurden einfacher, die mittleren und schwierigen Levelstufen haben zusätzliche Karten erhalten, die Bedienung wurde verbessert und es wurde OpenFeint integriert, so dass es jetzt auch Online-Highscores gibt. Hätte ich nicht bereits 5 Sterne als Wertung vergeben, so würde dies jetzt der Fall sein.

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    Es gibt nun etwa 20 Tower Defense-Spiele im AppStore und wenn man heute mit einem neuen TD-Spiel in den AppStore geht, muss man etwas besonderes bieten. geoDefense schafft das und hat sich damit neben 7 Cities TD einen Platz auf meinem iPhone sichern können.

    Die sechs Monate Entwicklungszeit sieht man dem Spiel an: Die Grafiken und Effekte sind hervorragend, die Framerate meist absolut flüssig, das Design der Karten herausfordernd und stellenweise auch irritierend (so gibt es Karten, die größer sind als der Bildschirm -- die Gegner verlassen also den Bildschirm und kommen irgendwann wieder rein), die Soundeffekte passend gut zum Grafikstil und männliche und weibliche Sprachausgabe ist auch enthalten (so werden z.B. die letzten 10 das Ziel erreichenden Gegner heruntergezählt). Selbstverständlich wird der Spielstand gespeichert und das Spiel nervt auch nicht mit langen Ladebildschirmen -- hier geht es wenige Sekunden nach Spielstart sofort zur Sache!

    Das Auffälligste an geoDefense ist zunächst die Grafik: Im mittlerweile gut bekannten neonartigen Vektorgrafik-Retro-Look mit geometrischen Türmen und Gegnern wirkt geoDefense wie die Tower Defense-Variante von Geometry Wars. Und das ist sogar korrekt: Alle Geometry Wars-Klone auf dem iPhone, wie 2079, übernehmen zwar die Optik vom Original, nicht aber das hektische, unübersichtliche und den Puls steigernde grandiose Gameplay, bei dem der ganze Bildschirm zu explodieren scheint. geoDefense schafft dies -- und bleibt dennoch dem Tower Defense-Genre treu: Die geometrischen Gegner bewegen sich auf festen Bahnen durch die unterschiedlichen Level und können mit 5 unterschiedlichen Towern abgewehrt werden. Gegner explodieren in großen Vektorbällen, bei denen sich der Bildschirminhalt verformt (das kennt man ähnlich vom Mac OS X-Dashboard) und wenn ein Gegner das Ziel erreicht, so explodiert der gesamte Bildschirm.

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    Als zweites fällt bei geoDefense der hohe Schwierigkeitsgrad auf. geoDefense ist schnell und hektisch und keines der Spiele, bei denen man seine Tower platziert und dann 20 Runden abwarten kann, hier muss bis zur letzten Welle gekämpft, gebaut und die Strategie angepasst werden. Die ersten drei Level der einfachsten Schwierigkeitsstufe führen gut in die Taktiken, Waffen und Gegner ein. Ich habe dennoch mehr als 30 Versuche gebraucht, um den dritten Level zu gewinnen -- danach klappte dann alles aber deutlich besser. Teilweise muss man Taktiken verlernen, die in anderen Tower Defense-Spielen gut funktionieren. Das Bauen von Towern zwischen zwei parallelen Wegen bringt in geoDefense meist nicht den gewünschten Erfolg, da die Wellen nicht unbedingt nacheinander kommen, sondern gerne auch gleichzeitig und somit auf beiden Wegen Gegner marschieren. Dabei wird das Spiel aber nicht so frustrierend, dass man das iPhone in die Ecke werfen möchte -- es fordert den Spieler nur mehr, als man es sonst auf dem iPhone gewohnt war. Spieler, denen Fastlane Street Racing zu hart und unfair erschien, werden auch mit geoDefense nicht glücklich werden -- es erwartet die gleiche Art von Einsatz und Training.

    Der Entwickler schreibt dazu auf toucharcade.com:

    In designing it, I was aiming to bring some intensity to TDs. I love Tower Defense, but just wanted one where I felt like I was really part of the action in real-time…. like a shooter might be… but where tactics and timing counted, and when you lose… you can invent a completely different strategy and try again.

    But trust me, once you play awhile you’ll get good. My girlfriend is not a gamer and she got fairly decent fast. And she’s a girl! (grin)

    Tower Defense games are all about the “tipping point” where get to the point that your income is going up faster than the creep power and you’ve essentially won. But I worked really hard to eliminate that from the way geoDefense plays. It is possible to cross the tipping point in some cases, but because of the controls I have over each waves progression I made it so that seldom happens. This is why you often have to fight to the bitter end… and winning without losing any lives is pretty rare…. nothing is more exciting that fighting down to that one last guy and pulling off a victory!

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    Die fünf Tower können jeweils 7x upgegradet werden. Interessant ist hierbei, dass ein Upgrade Zeit kostet. Mitten im Kampf die gerade aktiven Tower hochleveln ist bei geoDefense tödlich: Es vergehen einige Sekunden, in denen der Tower deaktiviert ist. Je höher die Stufe ist, auf die man upgradet, desto länger dauert das Upgrade. Das führt zu einem strategischen Umdenken, denn plötzlich müssen die Upgrades zeitlich so geplant werden, dass keine Welle in nächster Zeit den entsprechenden Tower durchläuft.

    Die Bedienung ist gut gelungen, auch wenn man hier Kleinigkeiten besser machen könnte. So sieht man den unten aufgereihten Towern nicht ihre Stärke und Reichweite an. Tower zieht man auf die Karte und kann sie überall platzieren, wo Platz ist. Es gibt hier keine Grids oder Waben, an denen die Tower abgelegt werden müssen, sondern die Tower können überall hingestellt werden. Da sich der Tower unter dem Finger befindet, macht es einem diese freie Abstellweise etwas schwer -- pixelgenaues Platzieren wird dadurch fast unmöglich gemacht. In einem Update soll es dazu Alternativen geben: Der Tower wird über dem Finger angezeigt und es gibt einen neue Methode, bei der man den Tower antippt und dann die gewünschte Stelle auf der Karte.

    Update: Der Entwickler hat angekündigt: Die einfachen Level in einem späteren Update einfacher zu machen, die mittleren und harten Level aber nicht anzufassen. Zusätzliche Level wird er deshalb auch nur bei der mittleren und harten Stufe hinzufügen. Das finde ich bedauerlich, da der Reiz des Spiels das Knobeln ist und die einfachen Level zwar fordernd, aber nicht unlösbar sind. Auf der Entwickler-Website wird dies auch mit “geoDefense is a Thinking Man’s Action Tower Defense” herausgestellt.  Offenbar ist die Änderung der Schwierigkeit der einzige Weg, um die Personen, die ein Spiel nur für drei Minuten anspielen, von negativen Bewertungen abzubringen.

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    Fazit

    geoDefense ist ein extrem gelungenes Tower Defense-Spiel, welche die Geemotry Wars-Stimmung wunderbar auf das Tower Defense-Konzept überträgt. Der hohe Puzzleanteil, die fordernde Schwierigkeit und der dynamische Grafikstil sorgen für hervorragende Unterhaltung.

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    • Für das erste Update (1.1) ist angekündigt:

      - Fix: Some typo fixes.
      - Fix: Sometimes you couldn’t select towers placed on the right edge of the screen.
      - Improvement: Laser Towers now start tracking creeps at 1.5x their firing range.
      - Improvement: Laser Towers will no longer discharge unless they are at least facing a creep.
      - Improvement: Adjusted the difficulty on the easy levels 2 thur 6 just a little for softer landing for new players (the rest are still as challenging as before!)
      - New Feature: Novice Mode. Turn on in Options menu and your starting cash will be higher, the creeps weaker but it will *not* record your highscore if you beat a level!
      - Improvement: A little easier to hit the pause button
      - New Feature: You can opt to have tower placement nudged “above” the touch point rather than at the touch point, so its easier to see.
      - Improvement: Options settings are now saved so they will be the same when you start the game each time.
      - Improvement: Works with 2.2 OS (as well as later 2.2.1)
      - Improvement: Fixed frame-rate problem with popping lots of vortex nodes at the same time.
      - Improvement: You can tap a creep and all towers will break their lock on any target and attempt to lock onto that creep (if in range), after which they resume their normal targeting logic. This gives you some minor control over creep target in an emergency.

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