• Freeballin’ – Flipper von den Toy Bot-Entwicklern

    letztes Jahr, at the start of April Angespielt von Lakeshore 1 Kommentar

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    Heute ist mit Freeballin’ der vierte Flipper für das iPhone erschienen (nach den Zen-Tischen und Pinball Dreams). Er bietet vier Tische, die über mehrere Ebenen übereinander und nebeneinander verfügen und in unterschiedlichen Spielmodi bespielt werden dürfen (gegen Punkte, gegen die Zeit und im Adventure-Modus).

    Die Tische werden wie Pinball Dreams im Querformat gespielt, wobei links und rechts für die Flipperarme getippt werden kann. Die Kugel wird durch “drücken” der Sprungfeder ins Spiel gebracht. Die Framerate ist solide. Die Ballbewegung stottert allerdings, sobald das iPhone etwas im Hintergrund macht, so dass das Spiel besser im Flugzeugmodus gespielt werden sollte.

    Flipper-Spiele gehören zu meinen Lieblingsspielen. Ich bin aufgewachsen mit Pinball Dreams, Pinball Fantasies, Psycho Pinball, Epic Pinball und -- etwas aktueller -- mit Sonic Pinball und Metroid Prime Pinball (jeweils Video-Links). Es ist bezeichnend, dass bislang gerade das 1992 erschienene Pinball Dreams den besten Flipper auf dem iPhone darstellt. Dadran wird leider auch Freeballin’ nichts ändern, denn alle Tische wirken merkwürdig steril und unfertig. Rollt die Kugel über Autos, so wird z.B. das Fahrzeug kurz in die Spielfläche gedrückt, aber man hat niemals das Gefühl, ein “lebendiges” Spiel zu spielen. So fehlen viele Soundeffekte (wenn ein von der Kugel getroffener Affe um den Ast gewirbelt wird oder ich über einen Vulkan “fahre”, dann würde ich das gerne auch hören können), die Tische sind in weiten Teilen funktional leer und grafische Effekte sucht man meist vergeblich, wie blinkende Lichter oder Reflektionen. Die Dreiteilung des Sounds in Musik, Umgebungsgeräusche und Tisch-Effekte ist eine gute, wenn auch ihr Potential kaum ausnutzende, Idee, da die Tische kaum über “Ding-Dong” hinausgehende Effekte haben.

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    Die Physik der Kugel ist ebenfalls irritierend: Sie wirkt zu schwer. Da die Kugel dunkel ist ist sie manchmal auch nicht zu sehen (im Schatten von 3D-Elementen). Die Übersichtlichkeit leidet erstaunlicherweise tatsächlich bei manchen Tischen sehr. Die Tische wirken zwar funktional leer, sind aber manchmal vollgestopft mit Deko-Elementen. In einem Tisch geht dies sogar so weit, dass die Flipperarme geradezu im Gerümpel versteckt sind.

    Hinzu kommt, dass auf einigen Geräten, wozu meines zählt, das Spiel erst nach dem Wechsel des Betriebssystems auf die englische Sprache zur Darstellung von Texten zu bewegen war. Ich hoffe somit auf Updates, die das Spiel für höhere Wertungen qualifizieren. Der Ersteindruck ist jedenfalls nicht positiv und ich vermute, dass die Krone der Flipperspiele erst mit Erscheinen von Pinball Fantasies weiter gereicht wird: Dann wieder an einen Flipper aus dem Jahr 1992.

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