• Strategery – Mehr rundenbasierte Strategie

    letztes Jahr, mid-May Ausführlich gespielt von Lakeshore 0 Kommentare

     

    strategery

    Strategery ist eine Abwandlung des klassischen Risiko-Spiels: Länder unterschiedlichen Farben stehen sich gegenüber und kämpfen mit Armeen um die Übernahme aller Landmassen. Jedes Land kann benachbarte Länder angreifen, wobei die Gewinnchancen ausgewürfelt werden.

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    Hat man sich für eine Map entschieden bis zu fünf farbige Gegner gegeneinander an. Hot-Seat-Multiplayer ist hierbei möglich. Je nach Einstellung sind alle Länder bereits zufällig auf die Spieler verteilt oder es gibt neutrale Länder, die leicht eingenommen werden können. Per Tipp auf ein eigenes Land und ein benachbartes Land wird ein Angriff gestartet. Das Besondere: Für jede angreifende und verteidigende Armee wird gewürfelt. Dabei tauscht sich das Symbol der Armee durch einen Würfel mit der erwürfelten Augenzahl aus. Die Gesamtzahl der Augen wird addiert und entscheidet über Sieg oder Niederlage. Das Würfeln wird durchgeführt, nachdem man den Angriff gestartet hat -- bei schlechten Chancen ist also kein Abbruch möglich! Dieser Zufallsfaktor deutlich mehr Gewicht als beim ansonsten sehr ähnlichen GunWars oder Dragon Lords: Häufig gelingt es nicht, durch simple Übermacht zu gewinnen.

    Nach Ende des eigenen Zuges erhält der Spieler soviele neue Armeen, wie der Anzahl der größten zusammenhängenden Landfläche entsprechen. Diese Armeen werden, je nach Spieleinstellung (dazu später mehr), unterschiedlich verteilt. Ist die Maximalanzahl an Armeen pro Land erreicht, so verfallen die zusätzlichen Einheiten.

    Das Spiel endet, sobald alle Länder eingenommen wurden oder man selber besiegt wurde. Im Anschluss wird das komplette Spiel noch einmal im Schnelldurchlauf gezeigt. Fehler in der Strategie stechen damit besonders ins Auge,

    strategery_3Bei Strategery fällt vor allem das spartanische, aber grafisch hübsche Menü auf, sowie die Möglichkeit, neue Maps durch das Schütteln des iPhones zu generieren. Es “passt” quasi zur restlichen Optik des iPhones. Dass ständig der Spielstand gespeichert wird, der Mute-Schalter des iPhones funktioniert und iPod-Musik mit Spielgeräuschen zusammen funktioniert, ist da schon selbstverständlich.

    Gräbt man sich etwas weiter in das Spiel vor, so landet man in den Optionen, bei denen man seit der Version 2.0 das Spielverhalten komplett ändern kann. So gibt es unterschiedlich große Karten, mehrere Schwierigkeitsmodi, eine “Winner takes it all”-Variante, bei der der Sieger von Kämpfen keine Verluste hat und die Möglichkeit, die Verteilung der Nachschubarmeen zu beeinflussen: Zufällige Verteilung, Verteilung an den Grenzen oder manuelle Verteilung. Jede der Optionen verändert das Spielverhalten deutlich. Werden z.B. Grenzen bevorzugt, so verbleiben die hinteren Länder auf 1-2 Armeen. Schafft es ein Gegner, die vorderen Starken Reihen zu durchbrechen, so kann dieser im gleichen Zug die schwachen hinteren Reihen komplett einnehmen. Ich bin sehr erfreut, dass ich hier auch eine manuelle Verteilung vornehmen kann, so dass ich die Nachschubarmeen an den meiner Strategie passenden Punkten platzieren kann.

    Neben dezenten Soundeffekten bleibt Strategery stumm: Was die elegante Oberfläche ausmacht wird so auch auf den Klang übertragen: Konzentration auf das Wesentliche. Hintergrundmusik und weitere Soundeffekte sind aber bereits angekündigt.

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    Fazit

    Strategery passt zum iPhone: Elegant, auf das Nötigiste beschränkt und dennoch durch die vielen Einstellmöglichkeiten stets eine neue Herausforderung.

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