• The Deep Pinball und Rolando Soundtrack, Fieldrunners in PAX-Top 10, Support-Erfolgsgeheimnis

    letztes Jahr, mid-July News von Lakeshore 3 Kommentare

    deep_pinballThe Deep Pinball Soundtrack

    The Deep Pinball wird in wenigen Tagen endlich an Apple übergeben, womit die üblichen etwa 10 Tage Wartezeit bis zur Freigabe nun beginnen. Der Flipper sollte ursprünglich Ende bereits verfügbar sein. Der Preis wird sich im Rahmen von 79 Cent bewegen.

    Außerdem steht bereits der Soundtrack des Spiels zum Download zur Verfügung. Die 13,3 MB große Zip-Datei enthält zwei Stücke mit knapp acht Minuten Spielzeit.

    Hier noch einmal der Trailer des Flipper-Spiels:

    Rolando 2-Soundtrack

    rolando-2-musicRolando 2 (hier besprochen) ist nicht nur spielerisch eines der besten Spielen, die es momentan im AppStore zu kaufen gibt, sondern bietet auch musikalisch ungewohntes und dabei sehr hörbares. Das Spiel bietet den Soundtrack zum Nachhören im “Music Shack” an. Wer die Songs dagegen in seinem normalen iPod mitnehmen möchte, der kann sich die Songs nun im amerikanischen Store zulegen. Dafür braucht man mittlerweile nur eine gültige eMail-Adresse und eine US-Postadresse, die man z.B. der Filialliste irgendeines Pizza-Lieferdienstes entnimmt. Und natürlich die ngmoco:)-Seite, die alle Songs auflistet.

    Penny Arcade Expo

    pax10Bei der Penny Arcade Expo stehen zehn Spiele unabhängiger Entwickler im Finale. Als einziges iPhone-Spiele ist das Tower Defense-Spiel Fieldrunners (hier besprochen) nominiert.

    Fieldrunners gilt als das Spiel, welches erstmalig auf dem iPhone das Tower Defense-Spielprinzip mit einer detaillierten, animierten Grafik im Stil klassischer Echtzeitstrategiespiele kombinierte und so den Weg für ein breites Spektrum von Tower Defense-Spielen schaffte.

    Die Veranstaltung wird vom vierten bis sechsten September in Seattle statfinden. Die PAX findet seit 2004 statt. Mit knapp 60.000 verkauften Tickets zählt sie mit der E3 zu den größten Spielemessen in den Vereinigten Staaten.

    Support-Erfolgsgeheimnis

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    Im Rahmen der iPhone-Spiele spielt sich der Support auf zwei unterschiedlichen Ebenen ab: Kleine Entwickler und große Firmen. Kleine Entwickler sind meist freundlich, freuen sich über Feedback und helfen bei Fragen oder Problemen. Viele nehmen auch in den Toucharcade-Foren teil oder sind per Twitter ansprechbar.

    Bei großen Firmen landet man dagegen meist in einer Art Support-Hölle mit vorgeschaltetem Ticketsystem, Registrierungsseiten und Textbausteinen. So führt z.B. der AppStore-Support-Link für Crash Bandicoot Nitro Kart 3D auf die Seiten von Sierra, die meist nicht erreichbar sind. Beschäftigt man sich mit dem angegebenen Verkäufer -- Vivendi Games Mobile -- so landet man in einer Art Support-Perpetuum-Mobile, das sich durch stetige Wiederholung von “Wir kennen das Spiel nicht”, “Wir haben es nicht entwickelt” und “Wir wissen nicht, wer es entwickelt hat” am Leben hält.

    Umso erfreulicher, dass Arbeitskollege Timo über de.alt.netdigest eine funktionierende Kommunikationsvorlage für den Umgang mit solch unwilligen Supportteams gefunden hat:

    > Vergiß den Kundendienst. Der offizielle Support vieler Firmen
    > ist oft genug nichts weiter als ein Potemkin'sches Dorf, um
    > wenigstens behaupten zu können, man hätte so etwas wie Support.
    Nachdem ein Cron-Job über einen Monat an zwei Dutzend EA-Addressen
    jede Stunde eine Mail geschrieben hatte haben sie alle meine
    Forderungen erfüllt. Sogar die alberne Forderung nach einer
    schriftlichen Entschuldigung auf Blümchenpapier und zwar per
    Einschreiben.
    Ja ich bin ein Arsch.
    Der Kundendienst klappt immer, Du mußt nur hart dran bleiben.

    Ich wünsche viel Erfolg ;).

    letztes Jahr, mid-July News von Lakeshore 3 Kommentare
     
    • Zwei Kritikpunkte:

      Spam (E-Mail-Terror) ist keine Lösung. Ich find das nicht mal ansatzweise lustig, Leute zu Spam aufzufordern. “Ja ich bin ein Arsch” ist da noch untertrieben. Für meinen Geschmack ist er ein Idiot. Darüber hinaus glaube ich nicht, dass er eine Entschuldigung auf Blümchenpapier bekommen hat. Klingt extrem nach Teenie-Poser oder Erwachsenem, der nicht mit seiner Umwelt korrekt umgehen kann.

      Wenn einem eine Firma nicht zusagt, dann kauft man ihre Produkte nicht mehr. Fertig ab.

      “Potemkisch” wird darüber hinaus nicht apostrophiert. Nicht mal in den USA. Da wär’s “potemkin” (village).

    • Nur hocke ich dann evt. mit einem nicht funktionierendem Produkt herum. Unfähiger Support ist mit das Schlimmste, was es gibt: Ich habe ein Produkt gekauft, was entweder defekt ist oder irgendwie nicht funktioniert. Ich bin enttäuscht und fühle mich geprellt. Gerade dann möchte ich Hilfe und Unterstützung erhalten und nicht im Regen stehen gelassen werden.

      Was ich bei Callcentern unterschiedlichster Firmen unterschiedlichster Branchen erlebt habe, ist weit jenseits des Akzeptablen. Ständige eMail-Nachfragen als letztes Mittels eines Verzweifelten halte ich da durchaus für akzeptabel. Denn schließlich macht man nichts anderes als den Druck zu erhöhen, genau wie ein Kunde, der ständig anruft, um zu fragen, wie weit man denn sei. Gerade bei Supportler, bei denen versprochene Rückmeldungen stets ausbleiben, kann man sich als kleiner Kunde häufig gar nicht anders wehren als ständig und überall anzurufen – oder zu mailen.

      Ein korrektes Umgehen mit seiner Umwelt bedingt nämlich auch, dass das Gegenüber sich ebenfalls korrekt verhält. Ich empfehle als Realitätscheck einmal folgende Frage an den Alice-DSL-Support: “Mein VOIP-Telefon kann nicht angerufen werden. Es ertönt kein Klingelsignal. Abgehende Anrufe funktionieren bis zur Abnahme, danach wird die Sprache nicht übertragen. Da auch VOIP-Software auf dem Laptop betroffen ist vermute ich eine Sperre der verwendeten Ports entweder im Router oder zentral bei Ihnen. Sperren sie VOIP/SIP-Ports und wenn ja, an welcher Stelle?”. Ich empfehle für die folgende 30-minütige Diskussion Blutdrucksenker.

      Ich bearbeite übrigens bei meinem Arbeitgeber auch Supportanfragen, kenne also beide Seiten und kann deshalb so manches Callcenter oder manche Firma noch viel weniger verstehen.

    • Klar Du da sag ich ja nichts gegen – aber die beschriebene Methode ist die falsche.

      Anwalt, Verbraucherzentrale. Aber ganz bestimmt nicht Spam.

      Denn eins ist doch wohl klar: bevor man Kunde eines Unternehmens wird, sollte man sich informieren, wie der Support der Firma geartet ist, wie die Firma mit Reklamationen umgeht und wie demnach der generelle Service ist.

      Es gibt einen Grund dafür, warum bei einigen Anbietern die Kosten so niedrig sind, denn viele Kunden verstehen einfach nicht, dass man ALLES mitbezahlt im Monatsbeitrag und da gehört auch ein ordentliches Callcenter dazu.

      Wenn man Telefonsupport für 9 Cent die Minute haben will, dann muss man vorher nachschauen, ob der Support unter einer 01803-Nummer erreichbar ist, wenn nicht dann verzichtet man halt auf 22 Euro DSL-Paket im Monat und geht zur Telekom, die für 45 Euro jeden Tag von 8 bis 20 Uhr erreichbar sind. Und wenn sie ihre Callcenter nach Indien auslagern wechselt man aus Protest den Anbieter.

      Spam auf die Art zu versenden ist genau so als ob man der Firma den Briefkasten mit einem brennenden Scheiße-Beutel vollstopft. Es verhindert darüber hinaus die Arbeit des Supports gegenüber anderen Kunden. Der einzige Grund, warum die Firma nachgegeben haben wird, ist der, dass die wenigen Mitarbeiter GAR KEINE Anfragen mehr bearbeiten konnten. Überleg Dir das doch mal, was die da den ganzen Tag nur noch gemacht haben: Spam wegsortieren. Wie viele Kunden wohl zusätzlich keine Antwort bekommen haben, weil der eine Idiot unbedingt seinen Willen haben wollte…

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