• Ramp Champ

    letztes Jahr, mid-September Ausführlich gespielt von Lakeshore 2 Kommentare
    Beim Hype der letzten Woche musste ich selbstverständlich zuschlagen, zumal die Arcade auf dem Santa Monica Pier in Los Angeles genau das Spiel anbietet, welches mit Ramp Champ auf dem iPhone landet: Mit Bällen schießt man bewegliche Ziele ab. Klingt simpel, ist aber sowohl in der Realität als auch auf dem iPhone schwierig. Das genaue Treffen erfordert auf dem iPhone eine Wisch- bzw. Schnippbewegung mit dem Finger. Je nach Schnelligkeit der Bewegung fliegt der Ball schneller oder langsamer und damit auch höher oder weniger hoch in die entsprechende Richtung.
    Die einzelnen Spielfelder von Ramp Champ bieten unterschiedliche Themen, die mit eigenen Sounds und Grafiken kommen: Jahrmarkt, Unterwasserwelt, Space Invaders und Icons. Allen Welten ist gemeinsam, dass die zu treffenden Figuren auf drei Ebenen angeordnet sind, die den Preispunkten entsprechen (250, 500, 1000). Mehr Punkte kann man durch gleichzeitiges Treffen mehrerer Ziele erreichen, sowie durch fehlerfreies Treffen von Zielen mit mehreren Bällen in Folge.
    Grafisch und klangtechnisch ist Ramp Champ beeindruckend. Leider wirkt die Physiksimulation des “Werfens” nicht korrekt. Manchmal geht ein Ball durch den oberen Bereich einer Figur hindurch, was das Spiel nicht als Treffer registriert. Außerdem fällt es mir noch immer schwer, den richtigen Umfang meiner Fingerbewegung einzuschätzen -- oder das Spiel fügt einen Zufallswert hinzu, der mich ausbootet.
    Ramp Champ ist insgesamt ein sehr kurzweiliges Vergnügen: Die vier Spielfelder spielen sich insgesamt sehr ähnlich, so dass es eigentlich keinen Grund gibt, weitere Spielfelder über In-App-Käufe hinzuzukaufen. Was mich aber vor allem enttäuscht hat: Die Gewinne sind nutzlos! Je nach Anzahl der erspielten Punkte erhält man Tickets (Bons), die man dann in Preise einlösen kann. Das können Bälle, Fingerpuppen, Taschenlampen und kleine Spiele sein. Dummerweise kann man mit diesen nichts anderes machen, als sie sich anzuschauen und die Beschreibung durchzulesen. Dass es auch anders geht zeigt z.B. Nintendo mit WarioWare Twisted: Auch dort gewinnt man einzelne Preise wie einen Plattenspieler oder einen Kreisel, kann dieses Spielzeug aber tatsächlich auch verwenden. Der Plattenspieler kann z.B. durch Drehen des Gameboy Advance eine Platte abspielen oder den Kreisel in Bewegung halten.
    So ist der Unterhaltungswert von Ramp Champ gering: Grafik und Sound begeistern für einige Minuten, können aber nicht vom zu simplen Spiel ablenken. Natürlich ist das Spiel auch in der Realität nicht länger oder tiefer. Die Freude an den erspielten Gewinnen kann Ramp Champ aber leider nicht auf das iPhone übertragen.

    ramp_champ_1Beim Hype der vorletzten Woche musste ich selbstverständlich zuschlagen, zumal die Arcade auf dem Santa Monica Pier in Los Angeles genau das Spiel anbietet, welches mit Ramp Champ für 1,59€ auf dem iPhone landet [AppStore]: Mit Bällen schießt man bewegliche Ziele ab. Klingt simpel, ist aber sowohl in der Realität als auch auf dem iPhone schwierig. Das genaue Treffen erfordert auf dem iPhone eine Wisch- bzw. Schnippbewegung mit dem Finger. Je nach Schnelligkeit der Bewegung fliegt der Ball schneller oder langsamer und damit auch höher oder weniger hoch in die entsprechende Richtung. Je nach Anzahl der erspielten Punkte erhält man Tickets (Bons), die man dann in virtuelle Preise einlösen kann. 

    ramp_champ_2Die einzelnen Spielfelder von Ramp Champ bieten unterschiedliche Themen, die mit eigenen Sounds und Grafiken kommen: Jahrmarkt, Unterwasserwelt, Space Invaders und Icons. Allen Welten ist gemeinsam, dass die zu treffenden Figuren auf drei Ebenen angeordnet sind, die den Preispunkten entsprechen (250, 500, 1000). Mehr Punkte kann man durch gleichzeitiges Treffen mehrerer Ziele erreichen, sowie durch fehlerfreies Treffen von Zielen mit mehreren Bällen in Folge.

    Grafisch und klangtechnisch ist Ramp Champ beeindruckend. Etwas anderes hätte ich von der Iconfactory auch nicht erwartet. Auch die Homepage zu Ramp Champ ist beeindruckend. Leider wirkt die Physiksimulation des “Werfens” nicht korrekt. Manchmal geht ein Ball durch den oberen Bereich einer Figur hindurch, was das Spiel nicht als Treffer registriert. Außerdem fällt es mir noch immer schwer, den richtigen Umfang meiner Fingerbewegung einzuschätzen -- oder das Spiel fügt einen Zufallswert hinzu, der mich ausbootet.

    ramp_champ_3Ramp Champ ist leider ein sehr kurzes Vergnügen: Die vier Spielfelder spielen sich sehr ähnlich, so dass es eigentlich keinen Grund gibt, weitere Spielfelder über In-App-Käufe hinzuzukaufen. Was mich aber vor allem enttäuscht hat: Die Gewinne sind nutzlos! Dies können Bälle, Fingerpuppen, Taschenlampen und kleine Spiele sein. Dummerweise kann man mit diesen nichts anderes machen, als sie sich anzuschauen und die Beschreibung durchzulesen. Dass es auch anders geht zeigt z.B. Nintendo mit WarioWare Twisted: Auch dort gewinnt man einzelne Preise wie einen Plattenspieler oder einen Kreisel, kann dieses Spielzeug aber tatsächlich auch verwenden. Der Plattenspieler kann z.B. durch Drehen des Gameboy Advance eine Platte abspielen oder den Kreisel in Bewegung halten.

    So ist der Unterhaltungswert von Ramp Champ gering: Grafik und Sound begeistern für einige Minuten, können aber nicht vom zu simplen Spiel ablenken. Natürlich ist das Spiel auch in der Realität nicht länger oder tiefer. Die Freude an den erspielten Gewinnen kann Ramp Champ aber leider nicht auf das iPhone übertragen. Dadran ändern auch die angekündigten Zusatzinhalte nichts:

    ramp_champ_dlc

    Ramp Champ2.051
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    Fazit

    Gute Präsentation kann nicht über mangelnde Spieltiefe hinweg täuschen.

    VN:F [1.7.9_1023]
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