-
Ridge Racer Accelerate fährt in den AppStore!
letztes Jahr, mid-December 6 KommentareRidge Racer ist bereits seit mehr als 15 Jahren auf Spielkonsolen und Arcade-Automaten unterwegs. War in früheren Spielen die gut texturierte 3D-Grafik das hervorstechende Merkmal des Spiels, so ist es in aktuelleren Versionen das stark auf Drifting basierende Fahrverhalten. Kurven werden hier nicht sanft gefahren, sondern fröhlich per Drift umschifft. Konami hat jetzt Ridge Racer Accelerate in den AppStore gestellt. Das Spiel kostet 2,39€ [AppStore] und kommt mit 18 Fahrzeugen und zwei Strecken, die in beiden Richtungen befahrbar sind, was -- wohlwollend ausgelegt -- vier Strecken ergibt. Weitere drei in beiden Richtungen befahrbare Strecken können für zusätzliche 2,39€ im Spiel erworben werden, genauso wie 9 weitere Fahrzeuge für 1,59€. Wer also das Gesamtpaket erwirbt, erhält für 6,37€ fünf in beiden Richtungen befahrbare Strecken, sowie 27 Fahrzeuge. Mit kommenden Updates soll das Spiel auf mindestens 40 Kurse und 60 Fahrzeuge aufgestockt werden. Das klingt ordentlich, wenn nicht das Spiel an sich etliche Schwächen aufweisen würde:
Das Spiel funktioniert z.B. nur auf einem iPhone 3GS. Besitzer älterer Hardware können es sich zwar kaufen, es läuft dort aber so gut wie unspielbar. Das ist umso bemerkenswerter, sieht doch Ridge Racer kaum besser aus als Fastlane Street Racing (hier besprochen) und scheint auf dem iPhone keine der grafischen Effekte zu verwenden, die die PSP-Version so dynamisch erscheinen lassen:
Für Ridge Racer und Fastlane gilt: Das Driften will gelernt sein und erfordert entsprechende Einarbeitung sowohl in die Steuerung als auch das richtige Timing. Kann Fastlane aber selbst mit dem Einstiegswagen mit einem faszinierenden Geschwindigkeitsgefühl aufwarten, so scheint ersten Berichten zufolge sich Ridge Racer mit den zu Beginn verfügbaren Fahrzeugen sehr langsam anzufühlen und erst mit den zukaufbaren Wagen besser werden:
Class 5 cars are faster and definitely make the game feel more like Ridge Racer.
Leider scheint nicht nur das Geschwindigkeitsgefühl erst mit späteren Fahrzeugen zu kommen. Auch die gefühlte Flüssigkeit der Grafik wechselt erst mit schnelleren Fahrzeugen von einer ruckelnden Darstellung zu flüssigen Bildern:
220-225 mph is the magic speed. Seriously. Watch your speed and when you reach this speed the game becomes glassy smooth. Slower than this, especially much slower than this, and the game appears not smooth and stuttery.
Das folgende Video zeigt das Desaster anschaulich. Im direkten Vergleich zur oben dargestellten PSP-Version sticht auch die grafische Kargheit auf dem iPhone deutlich ins Auge:
Von den Entwicklern hinter Jet Car Stunts (hier besprochen), die nicht mit Ridge Racer konkurrieren, kommt folgende treffende Darstellung:
I’m afraid the devs were been lazy or they don’t understand how to get the best from the hardware.
I don’t normally enter these types of discussions but I’m a fan of this game and I feel let down. This type of game is capable of running at a solid 30fps on most of the hardware and with very heavy optimization a solid 60fps on the 3GS.
Fans von Drift-basierten Rennspielen sollten deshalb momentan noch bei Fastlane Street Racing zugreifen, welches aktuell nur 79 Cent kostet [AppStore] und auf die versprochenen Updates von Namco warten.
letztes Jahr, mid-December 6 Kommentare-
Toller Artikel. Ich warte erstmal und spar’ mir die Kröten.
-
schlechte steuerung und schlechte performance
auf mein ipod touch 3g, nicht tu empfehlen
Antworten
Das sagt die Twitter-Welt:
Es werden bevorzugt deutschsprachige Tweets angezeigt. Gibt es nicht genügend, so werden internationale Tweets gesucht.
-
RIDGE RACER ACCELERATED (2009/Multi6/iPhone/iPad) http://bit.ly/cZBdpM
-










Capone 16. Dezember 2009 um 10:06