• Need for Speed Shift ist erschienen!

    letztes Jahr, mid-December Vorgestellt von Lakeshore 2 Kommentare

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    Lange erwartet, so hat Electronic Arts diese Nacht Need for Speed Shift veröffentlicht (7,99€, [AppStore]). Das Spiel verlässt in weiten Teilen die Arcade-Vergangenheit des Vorgängers und kommt als reinrassiges Rennspiel daher. Somit konkurriert es weniger mit Gamelofts aktuellem Arcade-Racer Asphalt 5 (hier besprochen), sondern mit dem Vorzeigerennspiel Real Racing (hier vorgestellt). Dennoch gibt es weiterhin Missionen, die zu erfüllen sind, wie z.B. Gegner zu eliminieren. Wer dagegen Verfolgungsjadgen mit Polizisten sucht oder aufsammelbare Items, sollte zur Konkurrenz greifen. Need for Speed Shift positioniert sich somit zwischen beiden Extremen und kommt als Street-Racing-Simulation.

    Der Umfang kann sich dabei sehen lassen: 20 Fahrzeuge, lokaler Multiplayer per Bluetooth oder Wlan, 18 Rennstrecken, ein Karrieremodus mit Missionen und drei Schwierigkeitsstufen, viele Steuerungsmöglichkeiten bis hin zur manuellen Schaltung und Einstellung der Accelerometer-Empfindlichkeit (alle allerdings mit Auto-Beschleunigung) und Achievements für bestimmte Fahrstile, die in einem eigens generierten Logo münden. Gerade bei Achievements und den zu erfahrenden Bestzeiten ist aber unklar, weshalb jegliche Online-Funktionen fehlen. Weder gibt es Communityfunktionen wie Online-Leaderboards, noch richtigen Multiplayer über das Internet oder Online-Events, die Real Racing so spannend machen.

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    Grafisch macht Need for Speed Shift einen guten, aber keinen überragenden Eindruck. Der Fortschritt von Need for Speed Undercover (hier besprochen) ist deutlich zu sehen, aber Gameloft hat mit Asphalt 5 gut vorgelegt und Electronic Arts kann noch nicht mithalten. Auffallend ist auch, dass die Framerate auf einem iPhone 3GS sich unter dem bewegt, was Real Racing, Fastlane Street Racing (hier besprochen) und Fast & Furious (hier besprochen) selbst auf einem iPhone 2G Classic hinkriegen.

    Der Ersteindruck ist deshalb durchwachsen: Eine Mischung aus Arcade-Racer und Rennsimulation ist das, was mir bislang gefehlt hat. Die Menüs in Need for Speed Shift sind gut, die Musik klasse und das Fahrverhalten macht Spaß. Sichtbar unflüssige Grafik auf einem 3GS kann allerdings nicht akzeptiert werden.

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    letztes Jahr, mid-December Vorgestellt von Lakeshore 2 Kommentare
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    • Das Spiel ist wirklich merkwürdig. Als Vergleich habe ich auf meinem neuen 3GS einfach mal alle Rennspiele installiert. Butterweich laufen Cocoto, Asphalt 5, Fast & Furious und Fastlane. Shrek, Need for Speed Undercover und Real Racing laufen fast butterweich (Real Racing wurde in einem der letzten Updates unmerklich ruckliger, was aber die meisten nicht bemerken werden). Einzig Need for Speed Shift läuft auf dem 3GS merklich unflüssig. Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass NFSS auf dem 3GS im gleichen Maß ruckelt, wie NFSU auf dem 2G – was schon ein technologisches Desaster ist, was offenbar nur noch von Ridge Racer übertroffen wird.

      Hinzu kommen Steuerungsprobleme. Bei keinem Rennspiel kann ich das Driften so punktgenau starten und stoppen wie bei Fastlane, aber was sich NFSS hier an Ungenauigkeiten erlaubt, ist schlicht unglaublich.

      Das Spiel macht natürlich Spaß. Ich hatte ja zuvor auch NFSU auf dem 2G gespielt, trotz der Ruckligkeit. Aber es ist beschämend, wie wenig EA diese Hardware im Griff hat.

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