Ja, es ist wahr: Alles, was ihr an positiven Bemerkungen über Modern Combat lesen konntet, stimmt! Das Spiel liefert die bislang beeindruckendste Grafik in einem First Person Shooter auf dem iPhone und iPod Touch, perfektioniert die Touch-Steuerung soweit, dass ich mich erstmals bei einem Gameloft-Spiel tatsächlich zu 100% im Spiel verlieren kann, ohne mich nebenbei mit der Steuerung beschäftigen zu müssen und kopiert, ganz nebenbei, Call of Duty - Modern Warfare. Wer ansatzweise Interesse an diesem Genre hat, kann hier aufhören zu lesen, sich 5,49€ schnappen und das Spiel kaufen! [AppStore, Lite] Oder braucht ihr noch etwas mehr Überzeugungsarbeit?
In Modern Combat: Sandstorm müsst ihr mit eurem Team eine Terroristenzelle in der Wüste zerschlagen. Die Story ist fast egal, wird aber durch animierte Sequenzen in Spielegrafik und kompletter (englischer) Sprachausgabe vorgetragen. In jeder Mission müsst ihr euch durch detaillierte Orte wie Städte, die Kanalisation oder ein Krankenhaus bewegen. Zu Beginn spielt ihr alleine, in späteren Missionen werden eure Teammitglieder wichtiger und müssen unterstützt oder bei Verletzungen weggetragen werden.
Ihr könnt euch, im Gegensatz zum ebenfalls sehr guten Doom Resurrection (hier vorgestellt) nahezu frei bewegen. Wie bei den Gameloft-Shootern üblich, wird der Weg durch Pfeile angezeigt. Diese sind aber nicht, wie bei Brothers in Arms, alle zwei Meter aufgestellt, sondern deuten nur vage in die gewünschte Richtung. Wir ihr dahin gelangt ist euch überlassen und häufig müssen Stockwerke und verwinkelte Gassen durchgangen werden. Sterbt ihr inmitten einer Mission, so könnt ihr an einem Checkpoint neu starten.
Da ihr euch selber bewegen dürft, stand Gameloft vor dem Problem, Bewegungsrichtung, Schussrichtung und Spezialfunktionen wie Handgranaten oder Sniper so zu integrieren, dass sie nicht stören. Bislang konnte mich die Gameloft-Steuerung mit dem virtuellen Joystick nicht vollständig überzeugen. Sie wirkte immer ungenau. Modern Combat stellt diesbezüglich einen steuerungstechnischen Meilenstein dar! Die Steuerung ist mir nach wenigen Minuten so sehr ins Blut übergangen, dass ich mich völlig in das Spiel hinein versenken konnte. Niemals war sie im Weg, niemals hat sie gestört oder fühlte sich ungenau an. Dies schafft Gameloft durch eine Kombination aus intelligenten Buttons und Wischbewegungen, sowie automatischen Bedienungshilfen. Die Steuerung besteht grundsätzlich aus drei Elementen: Dem Joystick auf der linken Seiten zum Laufen, dem Feuern-Button auf der rechten Seite und auf dem gesamten Bildschirm durchführbaren Wischbewegungen zum Verändern der Blickrichtung. Damit das gut funktioniert, unterstützt das Spiel den Spieler. So wird die Blickrichtung z.B. nach einiger Zeit wieder auf einen Standardwert korrigiert, der leichteres Schießen erlaubt, da sich das Fadenkreuz etwa auf Höhe der am häufigsten auftretenden Gegner befindet. Schießt man, so kann man durch leichte Bewegung des Daumens auf dem Schuss-Button die Schussrichtung beeinflussen. Gegnerische Positionen werden durch rote Markierungen im Sichtfeld dargestellt, sobald man von diesen beschossen wird. Führt man Wischbewegungen durch, um die Blickrichtung zu ändern, und kommt mit dem Finger über den Feuern-Button, so reagiert dieser nicht. Erst bei einem direkten Antippen des Feuern-Buttons reagiert dieser. Dies sorgt insgesamt für eine ausgesprochen angenehme Bedienung.
Zusätzlich gibt es einen Sniper-Button, der das Zielfernrohr einblendet. Schaut man beim Betätigen des Sniper-Buttons bereits in Richtung des Gegner, so wird dieser automatisch anvisiert und man muss nur noch feuern. Außerdem kann man auch im Sniper-Modus das Fadenkreuz bewegen und langsam mit dem Joystick durch die Gegend schleichen. Oben rechts wird außerdem ein Handgranaten-Button angezeigt. Befinden sich in Sichtweite Gegner, so wird die Granate automatisch zu diesen geworfen. Waffen können schließlich durch simplen Doppeltipp auf das Waffen- bzw. Granaten-Symbol gewechselt werden.
Auch wenn das jetzt so klingen würde, als wäre der Bildschirm mit Buttons zugeplastert, hat sich Gameloft Mühe gegeben, viel Spielfläche zu erhalten. Der Sniper-Button befindet sich z.B. in der unteren linken Bildschirmecke und spezielle Funktionen wie Zünden von Sprengsätzen werden über Buttons ausgelöst, die auch nur in dieser Situation angezeigt werden.
Das Spiel beginnt glücklicherweise mit einem Trainigsmodus, der einen effizient in die Bedienung einweist. Wer sich dagegen zu bevormundet fühlt, der kann die Bedienungshilfen in den Spieleoptionen auch abschalten und muss dann z.B. komplett manuell zielen. In den Optionen versteckt befinden sich außerdem zwei zusätzliche Steuerungsvarianten einmal mit zwei Joysticks ähnlich iDracula und mit einer Einteilung des Bildschirms in zwei Bereiche, in denen man tippen kann.
Gameloft beweist mit Modern Combat nicht nur, dass sie das iPhone mittlerweile perfekt im Griff haben, sondern zeigt auch, wie lange es dauert, um zu einer guten Steuerung zu kommen. Wo z.B. der Nintendo DS über etliche Buttons verfügt oder die PSP mit einem analogen Joystick daher kommt, muss Gameloft auf dem iPhone alles über virtuelle Buttons und Joysticks realisieren. Dies ist eine neue Erfahrung und erfordert viel Entwicklungsaufwand, um die ideale Steuerung zu finden. Gameloft hat ein Jahr dafür benötigt. So ist verständlich, weshalb viele aufwendigere Spiele genau an der Steuerung scheitern. Auch die Wii und der Nintendo DS benötigten lange, um zu gut angepassten Spielen zu kommen.
Kommen wir zur Grafik: Der Detailgrad ist ausgesprochen beeindruckend. Gerne wird die Spielegrafik in eine 16:9-Optik umgewandelt und dreht sich, um z.B. Explosionen oder andere, die Handlung voran treibende Elemente, zeigen zu können. Cut-Scenes unterbrechen folglich das Spiel nicht, sondern integrieren sich perfekt. Die Orte sehen schlicht wunderbar aus, die Gegner werden detailliert gezeichnet und die gesamte Grafik stellt qualitativ alles in den Schatten, was ich bislang auf dem iPhone sehen durfte. Dabei schafft es Gameloft, das Spiel sogar auf meinem betagten iPhone 2G absolut flüssig abzuspielen. Zum Vergleich: Hier ein aktuelles Video von Call of Duty auf dem Nintendo DS. Kleinere Features haben es außerdem in die Optionen geschafft: Das Blut kann abgestellt werden und der Bildschirm kann um 180 Grad gedreht werden. Das Spiel ist somit also auf dem iPod Touch und iPhone gleichermaßen bequem spielbar.
Gegner verhalten sich allerdings nicht wirklich intelligent und bewegen sich auf stets den gleichen Pfaden. Dies fällt aber nur auf, wenn man den gleichen Level mehrmals durchspielt. Zum Glück besitzen Gegner eine gewisse Dynamik und reagieren auf die Spielfigur. Schaue ich z.B. um die Ecke, so werde ich von Gegnern gesehen. Warte ich dann kurz hinter dieser Ecke, so bewegen sich in dieser Zeit die Gegner ebenfalls zur Ecke. Das Ergebnis ist entsprechend desaströs: Sobald ich mich um die Ecke bewege, feuern drei Gegner gleichzeitig auf mich, die kurz zuvor nicht nicht da waren. Da der Fokus des Spiels auch deutlich stärker auf dem Schießen und weniger dem Umherschleichen liegt, passt das Gegnerverhalten hier gut.
Es gibt somit nur sehr wenig, was mir an Modern Combat nicht gefällt. Es wird z.B. nur an speziellen Speicherpunkten gespeichert und nicht immer. Das ist aber nicht tragisch, da jede Mission nur etwa 25 Minuten benötigt, also durchaus in einer Spielesitzung abgeschlossen werden kann. Ansonsten finde ich tatsächlich nichts, was stört. Auch die kurze Spielzeit von vier bis sechs Stunden finde ich bei dem geforderten Preis und der Gerätezielgruppe passend.
http://www.youtube.com/watch?v=weaqgWVaYFA
http://www.youtube.com/watch?v=HtsUjcpp57w
http://www.youtube.com/watch?v=K-ajiHX15mk
The Closest Thing (So Far) to ‘Mario Kart’
Shrek Kart is by far the best Shrek game I’ve played, but that’s not saying a whole lot — but it’s also a fairly competitive iPhone version of Mario Kart. While it lacks the internet multiplayer of Krazy Karts, Shrek Kart, oddly enough, seems to have a lot more character.

Vor drei Wochen haben wir zum ersten Mal über den C64-Emulator von Manomia berichtet. Nach einigem Hin- und Her mit Apple ist er nun mitsamt fünf Spielen für 3,99€ erschienen [AppStore]. Die iPhone-Variante basiert auf der Software Frodo, so dass weitreichende Kompatibilität gewährleistet ist. Um Frodo wurde ein extrem hübsches Interface gebastelt. Allerdings können auf dem iPhone nur mitgelieferte Spiele verwendet werden.

Fünf Spiele sind enthalten: Dragons Den, Le Mans, Jupiter Lander, Arctic Shipwreck and Jack Attack. Weitere Spiele folgen als In-App-Downloads. So ist z.B. das Commodore Sports Pack 1 bereits angekündigt. Über weitere Spiele kann man sich auf der Website von Manomio auf dem Laufenden halten: c64iphone.com.
http://www.youtube.com/watch?v=gUQH24c63g8
http://www.youtube.com/watch?v=GGc4UdENuuk
http://www.youtube.com/watch?v=v-qnD4WfxkA
Das erste iPhone-Spiel, das mit Grafik dieser Qualität aufwarten kann
Eingängiges Gameplayhttp://www.youtube.com/watch?v=X29BuozAo2U
Regardless, very impressive game so far. It is amazing to me that you can get a game like this for $7 on the App Store. That is pure insanity.
Gangstar: West Coast Hustle looks like a very solid take on the GTA formula that, even in my short time with the game, impressed me with its large, sprawling game world. This, coupled with the choose-your-mission nature of the title, should make for very significant playtime.
Gangstar seems to be what we’ve been waiting for: a full-on, original game very similar to Grand Theft Auto 3, built to take full advantage of the iPhone. It looks stellar, controls exactly as well as we’d hope, and while it lacks a few of the bells and whistles that have made it into the GTA series over the years, it’s no less of a ruthless gangster on its own.
Naturally, early-adopting Luxor fans feel it delivers the best marble experience. While I’ll concede Luxor’s graphics are nicer than Stone Loops, I’d be hard pressed to say that most casual gamers would be able to tell a big difference in the gameplay between the two titles.
Atlantis and Luxor are the only contenders really, but I give Atlantis the edge due to the fact it has the “puzzles” to break… when I play Luxor it feels almost as though I have nothing to do, whereas ASP you’re tacking the moving balls but also trying to free up some time to destroy the puzzles and stop the waves coming, the whole multitasking thing really gives it a chaotic edge.
While the gameplay requires a certain amount of quick thinking to match and clear balls and collect coins for additional lives, that pretty much sums up the entire game. What Luxor does, it does well, but when you look at Stoneloops! and Atlantis Sky Patrol, there are other elements that add to the gameplay whether it’s building out a house or destroying engines to stop the flow of balls. This becomes a valid point when reviewing this game in terms of gameplay, which can become monotonous. Having said that, Luxor is definitely a polished and solid game, and if you enjoy puzzlers and Match-3s, then it’s a must have.
http://www.youtube.com/watch?v=UtNc_OpuPJU
Gerade für 79 Cents erhältlich ist Link Puzzle [AppStore], ein Puzzle-Spiel, welches sich irgendwo zwischen Subway Shuffle [Lite] und Fuzzle [Lite] einsortiert: Ein Spielfeld ist in etliche meist dreieckige, farbige Felder eingeteilt. An den angrenzenden Eckpunkten ist Platz für je eine Kugel. Füllt man diese Löcher mit Kugeln in der Farbe des Dreiecks, so werden das Dreieck und die drei Kugeln entfernt. Ein blaues Dreieck muss also von drei blauen Kugeln eingerahmt werden. Dabei gibt es nur zwei Probleme: Nach jedem Zug werden wahllos neue Kugeln platziert und die vorhandenen Kugeln können andere nicht überspringen. Man muss somit zunächst den Weg frei räumen. Wer taktisch unklug handelt blockiert sich schnell selbst. Link Puzzle sieht hübsch aus, bedient sich problemlos und kommt mit 42 Leveln.
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Als vor einigen Tagen Civilization Revolution erschien, war mein erster Gedanke: “Endlich”. Endlich, weil mich bislang die Strategiespiele im AppStore entweder grafisch (Reign of Sword) oder von der Oberfläche und Spieltiefe her (Mecho Wars) nicht völlig begeistern konnten. Es fehlte somit für mich noch das Spiel, was alles richtig macht, so wie dies mit Age of Empires auf dem Nintendo DS geschehen ist. Civilization Revolution scheint diese Lücke füllen zu können. Das Spiel kostet 7,99€ [AppStore, Lite]. Mein Eindruck nach einigen Tagen mit diesem Spiel ist gespalten. Komplexität und Tiefe trifft auf ein nicht immer passendes Interface; eine Anleitung fehlt gar komplett. Warum es dennoch gelungen ist, erfahrt ihr im Review.
Doch fangen wir von Vorne an: Civilization Revolution ist die aktuellste Variante der Civilization-Serie, die 1991 von Sid Meier geschaffen wurde. Hierbei führte man ein Volk von der Steinzeit in das Raumfahrtalter. Dabei war es stets vorrangiges Ziel, das eigene Imperium größer, mächtiger, fortschrittlicher und reicher zu machen als die Konkurrenz. Civilization bot hierzu verschiedene Fortschrittsmöglichkeiten in den Bereichen Zivilisation (Kultur), Technologie und Wirtschaft an.
Zu diesem Spiel gab es etliche Fortsetzungen, bis Mitte 2008 Civilization Revolution ausschließlich für Konsolen erschien. Der Spielumfang und die Grafik wurden entsprechend optimiert (manche sagen auch, “verringert”). Interessant ist, dass alle Varianten von Civilization Revolution die gleiche Spieleengine verwenden und pro Plattform (XBox 360, Nintendo DS, iPhone) nur die grafische Präsentation angepasst wurde. Dennoch ergeben sich spielerisch einige Unterschiede, auf die ich später eingehen werde. Am offensichtlichsten ist allerdings der grafische Unterschied, wenn man z.B. die iPhone-Version mit der XBox-Version und dem Nintendo DS vergleicht:
http://www.youtube.com/watch?v=idh8qDr9ZrU
http://www.youtube.com/watch?v=TqblOqEcNCc
http://www.youtube.com/watch?v=C0_ANx6Mh2k
Selbst die Variante für den DS wirkt grafisch detaillierter. Trotz der stark stilisierten und schon fast comichaft anmutenden Grafiken der iPhone-Version versteckt sich dahinter ein vollwertiges Civilization Revolution. Dies bedeutet aber auch, dass man pro Spiel mehrere Stunden Zeit einplanen muss. Leider ist das eingebaute Tutorial nicht wirklich hilfreich, einem die Merkmale des Spiels näher zu bringen. Es werden Grundlagen wie die Bewegung der Einheiten erklärt, aber selbst das deutlich schmächtigere Mecho Wars kommt mit einem ausführlicheren Tutorial, welches in mehreren Missionen alle Einheiten und deren Verwendung demonstriert. So tappt man zunächst im Dunkeln, wenn es um die Verwaltung der Städte, Diplomatie, Ressourcenverteilung, das Bauen von Straßen und den Technologiebaum geht. Für den Einsteiger empfehlen sich deshalb folgende Quellen:
Die iPhone-Version bietet Kampagnen und freie Spiele. Es stehen unterschiedliche Schwierigkeitsgrade zur Verfügung. Jedes Spiel wird als bestimmter nationaler Führer gespielt, z.B. Mao oder Lincoln, die dem Volk Standardeigenschaften geben, wie z.B. stärkere Kampfeinheiten oder bessere Bildung. Somit wird durch die Wahl des Führers ebenfalls festgelegt, welche der unterschiedlichen Entwicklungslinien des Spiels bevorzugt gewählt werden sollten. Civilization Revolution kann nämlich nicht nur durch Besiegen aller anderen Nationen gewonnen werden. Stattdessen gibt es folgende Möglichkeiten:
Doch wie spielt sich Civilization Revolution nun? Gestartet wird mit einem Besiedlungswagen. Dieser zeigt um sich herum an, wieviele Ressourcen die aktuelle Gegend bietet. Ist man bei einer passenden Gegend angekommen, so baut man dort seine Siedlung auf.
Die Bewegung von Einheiten wird per Drag and Drop ausgelöst. Jede Einheit kann eine bestimmte Anzahl von Schritten bewegt werden. Dies wird beim Ziehen der Bewegungslinie durch weiße und gelbe Hervorhebungen angezeigt. Die gelben sind nicht mehr in dieser Runde erreichbar.
Aktionen können durch Antippen der Einheiten ausgelöst werden. So kann dort ein Bewegungsmodus ohne Drag and Drop erreicht werden, die Einheit kann sich mit anderen Einheiten auf dem gleichen Feld zusammen schließen (dafür braucht man drei Einheiten auf einem Feld), ein Verteidigungsmodus kann aktiviert werden und die Einheit kann sich heilen. Beim erwähnten Siedlungswagen wird auch der Button für den Bau der Siedlung angezeigt.
Steht die eigene Stadt, kann man über einen Button in der immer vorhandenen rechten Navigationsleiste von der Landkarte auf die Stadtkarte umschalten. Dort stehen einem die Verwaltungsinstrumente der Stadt zur Verfügung. Der linke Bereich dient dem Bau von Einheiten, Gebäuden, Wundern und Straßen.
Im rechten Bereich gibt es einen “City Focus”-Button, der in die Ressourcenverwaltung wechselt. Hier wird es dann etwas komplizierter:
Jede Stadt kann Gold, Nahrung, Produktion (Einheiten, Gebäude, Wunder) und Wissen erarbeiten. Wie diese Stadt ihre Arbeiter verteilt, kann entsprechend eingestellt werden: Man kann die Arbeiter gleichberechtigt verteilen oder eine der vier erwähnten Gruppen bevorzugen. So kann z.B. schneller gebaut werden, wenn Produktion bevorzugt wird und die Stadt vergrößert sich, wenn mehr Nahrung produziert. Außerdem gibt es noch eine vollständig manuelle Verteilung, bei der man die Arbeiter den einzelnen Produktionsorten der Stadt zuordnet:
Hat man sich einige Kampfeinheiten aufgebaut, kann man diese auf der Landkarte bewegen und so die bislang unkenntlichen Bereiche der Karte sichtbar machen. Dabei wird man recht zügig auf kleinere Barbarendörfer oder andere Nationen treffen. Die anderen Nationen lassen sich bekriegen oder man schließt Frieden. Gekämpft wird, indem die eigene Einheit auf die gegnerische Einheit gezogen wird. Anschließend wird das Kräfteverhältnis angezeigt und man kann den Kampf starten oder abbrechen. Sind alle gegnerischen Einheiten in einem Siedlungsgebäude vernichtet, so kann dieses übernommen werden, indem man eine eigene Einheit auf Gebäude zieht. Sind alle Siedlungsgebäude übernommen, so gehört einem dieser Bereich der Landkarte vollständig.
Natürlich kann man auch neue Siedlungswagen bauen, auf der Landkarte umher ziehen und so friedlich weitere Städte erschaffen. Da das ständige Umherziehen Zeit kostet, sollte diese eingespart werden, indem zwischen den Städten Straßen gebaut werden. Die Bewegung einer Einheit von Stadt zu Stadt kostet dann nur noch einen Schrittpunkt. Dies gilt aber auch für Gegner, so dass man schnell überrannt werden kann!
Der größte Unterschied zu den ausgewachsenen Konsolenversionen ist die Kartengröße. Die Karten auf dem iPhone sind so klein, dass man schon bei drei eigenen Städte Probleme bekommt, diese zu Platzieren und wachsen zu lassen. Außerdem sind Straßen nicht mehr passierbar, wenn dort eine gegnerische Siedlung platziert wurde. So lassen sich Streitigkeiten und andere Einflussnahmen irgendwann nicht mehr vermeiden: Zwischen den Nationen kann Krieg ausbrechen. Gleichzeitig kann aber auch die Kultur einer Stadt von einer anderen beeinflusst werden. Durch Tempel und Persönlichkeiten entwickelt eine Stadt kulturelle Größe. Je größer, desto stärker ist ihr Einfluss auf umgebende Spielfelder. Die eigene Stadt kann durch diesen Einfluss die Seiten wechseln! Verhindert werden kann dies durch den stärkeren Aufbau der eigenen Kultur (bei einem gewünschten kulturellen Spielsieg) oder den Bau einer Mauer (bei gewünschtem Spielsieg durch Krieg).
Am interessantesten ist aber die technologische Entwicklung: Diese beeinflusst die wirtschaftliche Leistung, die kulturellen Möglichkeiten und natürlich die Kampfkraft. Der Begriff der technologischen Entwicklung ist sehr weit gefasst und reicht z.B. vom Lesen, Schreiben und Rechnen über Währungen, Schmiedekunst bis hin zur Kernenergie. Diese Technologien sind in einem Technologiebaum abgebildet, deren Abhängigkeiten man sich anschauen kann. Je nach gewünschter Art des Spielsiegs kann die Technologie entsprechend der Abhängigkeiten entwickelt werden. Eine Nation kann nur eine Technologie gleichzeitig erforschen. Ist diese abgeschlossen, stehen automatisch neue Einheiten, Gebäudetypen usw. zur Verfügung und es werden neue zu erforschende Technologien vorgestellt, von denen eine ausgewählt werden kann.
Das Spiel bietet noch etliche weitere Besonderheiten, wie unterschiedliche Politikformen und der Handel mit Gütern oder Technologien. Dazu möchte ich euch auf die oben verlinkten Dokumentationen verweisen.
Die Unterstützung der Besonderheiten von Apples Plattform ist gut gelungen. Das Spiel läuft auch auf einem betagten iPhone 2G komplett flüssig und die berichteten Ruckler scheint es nur in der Lite-Version zu geben. Der Stummschalter funktioniert wie erwartet, die eigene iPod-Musik kann gespielt werden und das Spiel wird bei Unterbrechungen von außen, wie Anrufen, Push-Notifications oder dem Druck auf die Home-Taste, gespeichert. Allerdings auch nur dann - stürzt das Spiel ab, so wird der letzte Autosave-Zustand wieder hergestellt, der durchaus mehrere Stunden alt sein kann. Glücklicherweise gibt es zehn manuelle Speicherplätze, so dass man jederzeit selbst speichern und auch zwischen unterschiedlichen laufenden Spielen wechseln kann. Eine iPhone-freundliche Rotation um 180 Grad ist nicht vorgesehen.
Wie ist nun der Gesamteindruck? Civilization Revolution ist angenehm komplex. Die Spielzeiten sind lang, aber nicht langatmig. Man merkt, dass sich unter der Oberfläche Großes verbirgt. Leider kann mich genau diese Oberfläche nicht völlig überzeugen. Sie funktioniert leidlich, ist sich aber gerne selber im Weg, z.B. wenn Interface-Elemente wie Schalter oder die Coverflow-Sicht der Führer aussehen wie normale OS X-Elemente, sich aber anders verhalten, die Karte nicht automatisch mitscrollt und man bei Dutzenden Einheiten angeben muss, dass diese in der aktuellen Runde nichts machen sollen, damit man diese beenden kann. Gut funktioniert dagegen die Stadtverwaltung. Somit ist Civilization Revolution ein solides Strategiespiel mit kleinen Mängeln in der Oberfläche, die problemlos in Updates behoben werden können.
Meine Kritikpunkte dürfen dabei nicht überbewertet werden. Zum Vergleich: Selbst zusammen genommen nervt mich alleine das ständig aufpoppende “du bist dran”-Fenster bei Mecho Wars mehr als alle folgenden Punkte:
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Just picked this up, read the thread first and thought “how bad can it be?” the answer is terrible - while the graphics look superb, the controls are unbearable.
Duke Nukem 3D is definitely of the old-school FPS mold, so Halo fans will likely wonder what all the fuss is about. But gamers that grew up with corridor shooters and the fine art of clearing room after room of aliens and monsters will enjoy the pacing of Duke Nukem 3D.
Ein HD-Video gibt es bei den Kollegen von Toucharcade zu sehen.