

Gesteuert wird mit der “Standardsteuerung”: Zwei virtuelle Joysticks regeln unabhängig voneinander Lauf- und Schussrichtung. Glücklicherweise kann man die beiden virtuellen Joysticks auch ausblenden, so dass der Spielegrafik die gesamte Fläche zur Verfügung steht.
Soundeffekte, Sprachausgabe und Musik können unabhängig voneinander abgeschaltet werden, iPod-Musik wird unterstützt (inkl. Auswahl der Musik im Spiel) und für die unterschiedlichen Geräte kann der Bildschirm entsprechend gedreht werden, so dass der Kopfhörerausgang nicht nervt. Die komplette Featureliste gibt es im Blog der Entwickler. Der Spielstand wird beim Drücken der Home-Taste aber leider nicht gespeichert. Auch verschwindet die Hintergrundmusik, wenn man das Spiel anhält und anschließend das iPhone pausiert und wieder aktiviert.

http://www.youtube.com/watch?v=smdQE8OI2cE


http://www.youtube.com/watch?v=Diy1uIqKOpw

http://www.youtube.com/watch?v=gWg2ODagNCQ

Unfortunately, the iPhone version of the game (ported from BREW) seems so watered down that it’s barely even recognizable as Resident Evil 4. All of the amazing plot elements and cut scenes are replaced by brief text introductions to each of the twelve levels, all of the voice overs are gone, and overall this just really feels like what you would expect a mediocre cell phone game to be— Which needless to say does not do justice to the original at all.

http://www.youtube.com/watch?v=LJdO4i0140Q



I think the graphics and control mechanics are done really well, and the ability to buy items (trunks, shoes, gloves) that increase your boxer’s abilities is nicely set up. The difficulty level is tough to gauge because it varies from person to person as you can tell from this thread. But, know you can choose the level of difficulty in your matches from mediocre to hard, and opponents seem to have different strengths and weaknesses. It feels like a solid game aside the AI which like I said is based on personal preferences. Overall, I think the devs have done a nice job…just be willing to slog through some easy matches early one, and hopefully it ratchets up in difficulty for you.
http://www.youtube.com/watch?v=Ut2eNI0e2XA

Das ging schnell. Vollkommen unerwartet ist Monkey Island in einer Special Edition im AppStore für 5,99€ erschienen [AppStore].
Das Spiel ist ursprünglich 1990 von Lucasarts veröffentlicht worden und stellt ein grafisches Point&Click-Adventure dar.
Die AppStore-Version kommt mit Sprachausgabe, aktualisierten Grafiken, neuen Sounds und neu aufgenommener Musik. Zwischen Special Edition und Classic Edition kann jederzeit per Wischbewegung mit zwei Fingern gewechselt werden. Ein per Schütteln ausgelöstes Hilfesystem sorgt dafür, dass ihr niemals fest hängt. Dieser geballten Funktionsvielfalt wird mit einem 350MB-Download Rechnung getragen.
Der Spieler schlüpft in die Rolle des Piratenanwärters Guybrush Threepwood und besteht Abenteuer in der Karibik zur Blütezeit der Piraterie. Gesteuert wird pe rTipps auf Personen und Gegenstände und über einen verschiebbaren Cursor. Einfaches Antippen bewegt Guybrush zum Standort. Ein Doppeltipp führt die Standardaktion aus, die für das angetippte Objekt vorgegeben ist.
Um Pirat zu werden, muss Guybrush drei Aufgaben lösen, die er von den drei „schrecklich wichtigen Piraten“ gestellt bekommt. Dabei trifft er zum ersten Mal Elaine Marley, die Gouverneurin von Mêlée Island.
Als Guybrush die Aufgaben vollständig gelöst hat, wird Elaine vom Geisterpiraten LeChuck entführt. Um Elaine zu retten, beschließt Guybrush, sich ein Schiff und eine Crew zu besorgen, um nach Monkey Island zu segeln, wo der Ankerplatz von LeChucks Schiff ist…
Bei TouchArcade hat sich Albie mit dem Spiel beschäftigt und meint:
Beyond the controls which can be slow to respond and an inventory system that can be less than ideal to use, TSOMISE is an admirable port of a classic. LucasArts really has done a number on this, and I can only hope that it releases other classics in the near future.
http://www.youtube.com/watch?v=S3uc0eurSOY

Wer in den 90er RTLplus geschaut hat, ist sicher unweigerlich irgendwann auf eine absurd-fröhlich-bunte Show namens “Der Preis ist heiß” gestoßen. Die Sendung zelebrierte wie kaum eine andere Sendung zuvor in 1873 Folgen (1989-1997) die “Dauerwerbesendung”: Das eigentlich dröge Konzept (Preise erraten, teure Dinge damit gewinnen) wurde durch die schillernde Farbenpracht der 90er gefördert, so dass hoffnungslos übertrieben Produkte vorgestellt, Spiele gespielt und natürlich Autos oder Reisen gewonnen wurden. Zum Erfolg trug sicherlich auch der Beitritt der DDR zur Bundesrepublik bei, denn nichts stellte die neue Verkaufswelt so ungeschönt und damit faszinierend dar, wie Der Preis ist heiß.
Krönung des Ganzen: Unzählige Spiele wie „Absturz“ (mit der Figur des “Kraxelhubers”), „Rauf oder Runter“, „Die verflixte Sieben“, „Lauf und Tausch“, „Panzerknacker“, „Mehr oder Weniger“, „Einlochen“, „Falsch oder Richtig“, „Rätselpfennig“, „Tic Tac Toe“, das „Muschelspiel“, „Wer den Pfennig nicht ehrt“, „Einkaufen“, „Plinko“ oder auch „3 Nieten“. Nach den Preis-Spielen läutete „Das Rad“ die letzte Runde ein, das von Co-Moderator Walter Freiwald stets mit den Worten „Meine Damen und Herren… das Rad!“ in einem ernsten Tonfall angekündigt wurde. Die Gewinner der Preis-Spiele mussten ein Glücksrad drehen; die beiden Kandidaten, die dabei den höchsten Punktwert erdrehten, kamen ins Finale und spielten um dem „Superpreis“.
Natürlich basiert die Idee zu Der Preis ist heiß nicht auf RTLplus, sondern war die Umsetzung der US-Show The Price is Right, die in den Staaten bereits seit 1956 produziert wurde. Wie auch beim aktuellen US-Export Wer wird Millionär werden dabei Musik und Inhalt weitestgehend vom US-Original definiert und übernommen. In den einzelnen Ländern sind Bühnendokus, die gespielten Preisspiele und die Art der Moderation identisch.
So stört auch kaum, dass das iPhone-Spiele für 79 Cents [AppStore, Lite] natürlich nichts mit der deutschen Sendung zu tun hat: Die Musik, die lächerliche Lichterkette bei der Auswahl der Spieler aus dem Publikum, Spiele wie Plinko, die Vorstellungen der Produkte, deren Preis man zu erraten hat, all dies ist wie gewohnt vorhanden, wenn auch natürlich mit amerikanischen Produkten und Preisen in Dollar. So schafft es das Spiel, bereits in den ersten Sekunden einen trashigen Flashback laufen zu lassen und wie von Sinnen summt man die blödsinnige Melodie mit. 
Das Spiel startet mit der Charakterauswahl aus einer Liste von vordefinierten Personen und des Spielmodus. Three Strikes und Classic stehen hier zur Wahl. Im Three Strike-Modus hat man drei Versuche, das erste Preisratespiel zu überstehen und als Kandidat in die Sendung zu kommen. Anschließend durchspielt man eines von 16 Preisspielen. Plinko wird den deutschen Zuschauen sicherlich noch in Erinnerung geblieben sein und ist z.B. auch dabei. Am Ende geht es in den Showcase Showdown, was bei uns “Das Rad” mit dem kommenden Superspiel war.
Eine komplette Liste der einzelnen Spiele findet ihr in der englischen Wikipedia.
Für den aktuellen Preis von 79 Cent erhält man also ein Prise Nostalgie, 16 Minispiele und das gesamte Show-Drumherum. Das Spiel ist 76 MB groß, was schon vermuten lässt, dass hier nicht einfach nur Minispiele mitgeliefert werden: Die Entwickler haben sich sehr viel Mühe gegeben, die Showatmosphäre rüberzubringen. So gibt es die Originalmusik, Sprachausgabe aller Moderatorenansagen und der Produktvorstellungen, Videos aller Produktvorstellungen usw.. Das Spiel sieht, abgesehen von den etwas hölzern dreinblickenden Gesichtern, echt aus und macht alleine deshalb Spaß.
Verschweigen kann ich aber einige Negativpunkte nicht: Das Spiel läuft definitiv zu langsam! Ladezeiten und etwas Speicherfresserei kann ich angesichts der Videos und Sprachausgabe tolerieren, aber die späte Reaktion auf Button-Tipps und z.B. bei Plinko die rucklige Bewegung des Spielchips, der quasi meinem Finger hinterher hüpft, können nerven. Auch viele der Standard-iPhone-Features fehlen. Angesichts des Spielalters (es stammt aus November 2008) ist dies aber verständlich - damals waren Spieler und Entwickler noch auf der Suche nach den als Standard empfundenen Funktionen. Auch aktuelle Online-Funktionen sucht man so vergeben. Immerhin kann man über das Weiterreichen des iPhones mit seinen Freunden spielen.
http://www.youtube.com/watch?v=X-0gnIMblHo
http://www.youtube.com/watch?v=fIoPfU9Swkc
http://www.youtube.com/watch?v=MLHeFMv3aDI
Und als Schmankerl: Killswitch Engage mit dem The Price is right-Intro! (falls ihr Metal mögt). Jetzt hätte ich noch gerne Alles Nichts Oder als iPhone-Spiel.
Der 17 Jahre alte Flipper-Klassiker Pinball Fantasies versprüht nun auch auf dem iPhone und iPod Touch seinen Charme! Aus dem angekündigten Frühling ist zwar mittlerweile Sommer geworden, Schmähschriften werde ich angesichts des tollen Spiels aber nicht versenden.
Wie auch Pinball Dreams (hier besprochen) ist Pinball Fantasies für 4,99€ [AppStore] ein direkter Port vom Amiga, bei dem alle Tischelemente und die Physik direkt übernommen wurden. Es gibt grafische Aktualisierungen, die meist an Helligkeit und Kontrast schrauben. Das Spiel kann vertikal oder horizontal gespielt werden, läuft durchgängig in butterweichen 60 Frames und auch die Originaloptik steht zur Verfügung. Das folgende Video gibt euch einen Eindruck der iPhone-Version:
http://www.youtube.com/watch?v=6Dr9w1-syfs
Es gibt vier unterschiedliche Tische:

Pinball Fantasies ist 1992 auf dem Amiga erscheinen und war die direkte Fortsetzung von Pinball Dreams. Das Magazin Amiga Action hatte dem Spiel damals eine Wertung von 95% gegeben und schrieb:
Wow! I’m totally stunned! Fantasies has succeeded in making Dreams look dull and boring! Everything about the game is an improvement over the original which is a feat in itself.

Im Vergleich zu Pinball Dreams hat sich Pinball Fantasies vor allem bei der Tischgröße verändert: Waren die Tische bei Pinball Dreams zwei Bildschirme hoch, so sind es bei Pinball Fantasies drei. Außerdem haben fast alle Tische mittlerweile drei Flipper-“Arme”. Multiball ist nicht vorhanden, aber genau wie bei Nightmare des Vorgängers kann der Tische Stones ‘N Bones einen Ball speichern, so dass man mit einem zweiten spielen kann. Eine Anleitung für die einzelnen Tische findet sich bei Lemonamiga.
Der folgende knapp zweistündige Epos eines Pinball Fantasies-Spiels sollte für einen knappen Eindruck genügen:
http://www.youtube.com/watch?v=7kZ-i9mGav4
Wer trotzdem unsicher ist, ob das Spiel etwas für ihn ist, der kann sich die DOS-Version bei Abandonia downloaden und ausprobieren.
Blue Skies
Blue Skies für 2,39€ [AppStore, Lite] ist bereits seit Herbst 2008 im AppStore verfügbar und hat seitdem durch etliche Updates eine verbesserte Steuerung und aktualisierte Grafiken und Wettereffekte erhalten. Gesteuert wird ein Hubschrauber per Neigung des iPhones, was ausgesprochen präzise funktioniert. Die Steuerung geht einem sofort ins Blut über und nervt niemals: Durch Neigung nach Vorne oder Hinten beschleunigt oder bremst ihr, nach links und rechts wird entsprechend gelenkt. Ein Fadenkreuz zeigt euch stets an, wo sich der nächste Gegner befindet und auch, wie weit dieser von euch entfernt ist, was nebenbei dafür sorgt, dass der sichtbare Bildschirmbereich nicht mit einem Radar verringert wird. Links und rechts werden Lebensbalken sowie Benzinbalken angezeigt. Sinkt einer der beiden gen null, so sollte man auf einer Basis landen (antippen) und wird automatisch neu befüllt.
Die Grafik ist farbenfroh, bunt und hat einen sehr offensichtlichen Pixelcharme, was aber das Spiel nicht herabwertet, sondern nur etwa Mitte der 90er zeitlich fixiert. Die Pixelexplosionen sind groß und bunt und die Soundeffekte angenehm knallend - man fühlt sich hier inmitten der Handlung! Leider sehen sich die Level alle sehr ähnlich. Sie unterscheiden sich zwar zwischen z.B. Dschungel und Karibik, aber Schnee- oder Nachtlevel gibt es nicht.
Blue Skies bietet zehn Waffentypen, zehn unterschiedliche Soundtracks und fünf Stunden Spielspaß im Kampagnenmodus. Das Spiel speichert den Fortschritt und startet immer wieder neu bei dem zuletzt verlassenen Level. Außerdem gibt es einen Level-Generator, der unendlich viele Level erzeugt. Blue Skies hat mich sehr an Zone 66 von Epic Megagames erinnert (Download-Link mit Bildern von Abandonia). Leider sind die Aufgaben in den Leveln sehr gleichartig, so dass nach einiger Zeit Langeweile aufkommt. Die mit Comicgrafik und Sprechblasen geführte Storyline schafft es leider auch nicht, Spannung aufzubauen. Ihr solltet also anhand der Lite-Version prüfen, ob das Spiel etwas für euch ist!
http://www.youtube.com/watch?v=tLlWBsfd4Aw
Crazy Choppers und Hellfire gibt es auf der nächsten Seite:
Crazy Choppers

Crazy Choppers für 2,39€ [AppStore] ist der neueste Wurf von Bootant. Bootant sind mir in der Vergangenheit durch etliche als Spiele getarnte Grafikdemos aufgefallen. Einzig Crazy Tanks (hier besprochen) war ein Lichtblick und bot tatsächlich lustigen Arena-Kampfspaß mit Panzern. Crazy Choppers bietet nun ähnliches mit Hubschraubern: Auf einer 3D-Welt fliegt der per Neigung gesteuerte Hubschrauber umher und kann Gegner wie Panzer per Maschinengewehr oder Raketen abfeuern. Genau gezielt werden muss dabei nicht: Es reicht, in der Nähe des Gegners zu sein. Maschinengewehr und Raketen zielen automatisch auf Gegnern. Manche Gegner hinterlassen Items wie Geldkisten, die man mit einem kleinen Anker aufnehmen kann, was lustig aussieht, da man während der “Hochkurbelns” der Kiste bereits weiterfliegen kann.
Sinkt der Lebens- oder Benzinbalken gen null, so muss auf einer Basis gelandet werden. Benzin wird automatisch und kostenlos nachgefüllt. Für das gesammelte Geld können Upgrades für Waffen und Benzin gekauft werden, sowie Raketen. Dabei reagiert das Spiel sehr empfindlich und teilweise fehlerhaft: Bei wenig Benzin kann man noch während einer Landung explodieren. Und einmal ist es mir sogar “gelungen”, mit dem letzten Tropfen Benzin zu landen, danach die Maschine upzugraden, um anschließend ein Game Over zu erhalten…

Es gibt Achievements und ausführliche Levelstatistiken, aber leider nur wenig, was wirklich die Spielfreude in die Höhe schnellen lässt: Die Steuerung fühlt sich zu geführt an, das Hubschraubergeräusch nervt, die Explosionen haben wenig “Wumms” und werden zudem immer mit den gleichen zu kleinen Animationen dargestellt - es wirkt glatt, als würden die Gegner implodieren! Ein Großteil des Bildschirms ist außerdem mit Buttons, Lebensbalken und Radar gefüllt, so dass wenig von der eigentlichen Landschaft zu sehen ist, als in Blue Skies. Die in den Screenshots abgebildeten Gebäude sind ebenfalls nur Dekoration: Man kann sie nicht zerschießen. Hinzu kommt die fehlende Spielspeicherung - das Spiel startet immer bei Level 1.
Crazy Choppers muss sich dem direkten Vergleich mit Blue Skies stellen. Neun Monate nach Blue Skies erwarte ich mehr als das gleiche Gameplay mit schlechteren Sounds und schlechteren Explosionsanimationen, verpackt in eine 3D-Engine. Sogar die rudimentäre Story fehlt - hier wird nur Level nach Level absolviert.
http://www.youtube.com/watch?v=zaquDzbAq3Q
Hellfire

Hellfire für 3,99€ [AppStore] habe ich selber noch nicht gespielt und erwähne es deshalb nur der Vollständig halber. Das Spiel bietet 16 Missionen in einer 3D-Umgebung, bei der ihr euren Hubschrauber von hinten seht. Das folgende Video gibt euch einen Einblick in das Gameplay:
http://www.youtube.com/watch?v=eWuf5YRkNgE
Touch4 für 1,59€ [AppStore, Lite] ist eine Vier-Gewinnt Variante von FlipSide5, die die Möglichkeiten des iPhones vom Touchscreen bis hin zur Onlinefähigkeit sehr gut nutzt. Wie bekannt muss man bei Vier Gewinnt eine horizontale, vertikale oder diagonale Reihe von Spielsteinen legen. Gesetzt wird abwechselnd. “Legen” bedeutet in der klassischen Spielvariante, dass man in einem Plastikgehäuse oben den Spielstein in Form einer Münze einwirft und dieser die Spalte hinunterfällt.
Beim iPhone tippt man die gewünschte Spalte an und der Spielstein fällt animiert und mit Geräusch untermalt herunter. Ein Spiel kann neu gestartet werden, indem der Schieber an der Unterseite in Pfeilrichtung gezogen wird - alle Spielsteine fallen dann heraus. Das Plastikgefühl des Originalspiels wird optisch und akustisch gut simuliert.
Auch an Spielmöglichkeiten wird nicht gegeizt:
http://www.youtube.com/watch?v=vx74zDTw3iI
Wer hier schon eine Weile mitliest, der kennt meinen Faible für absurde Spiele. I Dig It für 2,39€ [AppStore, Lite] reiht sich dort problemlos ein: Farmer Lewis hat ein Problem. Ein großes Problem: Es hat seit geraumer Zeit nicht geregnet und heute (!) möchte die Bank ihr geliehenes Geld wieder haben. Kein Problem, sagt sich Lewis: Binnen kürzester Zeit wird der wegen der Dürre unnütze Traktor in einen fliegenden Bohrer umgebaut, mit dem der Boden nach 60 unterschiedlichen Bodenschätzen oder recyclingfähigem Material umgegraben wird!
Gesteuert wird das Fahrzeug über einen 360-Grad-Analogstick. Es kann damit einfach nach rechts, links und unten gebohrt werden, sowie nach oben geflogen werden. Zusätzlich gibt es putzige analoge Anzeigetafeln für Beschädigung, Treibstoff und Bohrertemperatur.
All dies sollte man im Auge behalten: Der Bohrer darf nicht überhitzen, das Benzin sollte auch noch für den Rückweg in die Scheune ausreichen und natürlich sollte der Bohrer auch nicht so sehr kaputt gehen, dass alles verloren ist.
Zwei Leuchtanzeigen zeigen an, ob der Sammelbehälter gefüllt ist. Dann sollte man an die Oberfläche fliegen, wo die Scheune für Upgrades, ein kleiner Tanker für Treibstoff und ein Haus für den Verkauf der gesammelten Dinge herumstehen. Das funktioniert simpel: Fährt man zum Haus, werden automatisch alle Gegenstände verkauft. Fährt man langsam am Treibstoffbehälter vorbei, so wird man aufgetankt. Und sobald man in die Scheune fährt, erscheint ein Menü mit den erhältlichen Upgrades, von besserer Kühlung, härterem Bohrer, mehr Ladefläche, Zusatztanks hin zu - natürlich - Dynamit.

http://www.youtube.com/watch?v=sS4hkc0t1kg