Tap to Play!
…iPhone…iPod…Just Games…-
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Empfehlung: Giana Sisters – Endlich ein vollständiger Platformer!
Dienstag, vor 4 Wochen 8 KommentareHinter Giana Sisters steckt eine abenteuerliche Geschichte: Für von Nintendo nicht belieferte Spielesysteme wie den C64 (YouTube) oder Amiga 500 erschien 1987 The Great Giana Sisters. Der sehr offensichtliche Klon von Nintendos Super Mario Brothers (teilweise waren die Level komplett identisch) wurde kurz darauf auf Drängen von Nintendo vom Markt genommen. Der offizielle Nachfolger zu diesem alten Klassiker und Kultspiel erschien 2009 -- für den Nintendo DS! Er bot über 80 neu gestaltete Level, blieb aber den klassischen (Mario-) Platforming-Elementen treu (Punk-Update, mit dem Giana Mauern zertrümmern und Gegner beschießen kann, versteckte Levelbereiche, Hüpfen auf Gegner, um diese zu töten, auf Blöcken basierte Levelelemente).
Diese Version ist jetzt für das iPhone erschienen. 80 Level gibt es, die allesamt mit fröhlich-buntem Leveldesign, niedlichen Soundeffekten und spaßiger Musik daher kommen. Der Schwierigkeitsgrad startet extrem niedrig, erhöht sich aber mit jedem weiteren Level. Weitere 32 der Level des Vorgängers können ebenfalls gespielt werden -- mit dem Original-Levelaufbau, aber angepasster Grafik. Diese 32 Level müssen am Stück durchgespielt werden!
Ziel des Spiels ist das Aufsammeln blauer und roter Kristalle. Für 100 blaue Kristalle erhält man ein Zusatzleben und sammelt man alle roten Kristalle auf, so werden Bonuslevel freigeschaltet. Über eine Weltkarte lassen sich die einzelnen Level aufrufen. Rot markierte Level sind hierbei die Level, in denen man alle roten Kristalle aufgesammelt hat. Blau markierte Level hat man noch vor sich oder in ihnen noch nicht alle Kristalle gefunden.
Das Spiel ist komplett lokalisiert. Die Grafik läuft (auf meinem 3GS) komplett flüssig und gerät niemals ins Stocken. iPhone-Spezifika wie das Abspielen der eigenen Musik über eine im Spiel definierte Playlist, der Mute-Button und selbst das Verlassen des laufenden Spiels per Home-Button (das Spiel geht danach am letzten Speicherpunkt weiter) funktionieren tadellos.
Gesteuert wird wie bei Soosiz: Zwei links/rechts-Buttons am linken Rand geben die Richtung vor und am rechten Rand befindet sich ein Button zum Hüpfen und Feuern. Die Buttons sind so platziert, dass das Spiel sehr angenehm zu steuern ist. Niemals hatte ich das Gefühl, dass mich die Steuerung am Spiel behindert. Im Gegenteil: Man vergisst sie vollkommen.
Wo viel Licht ist, ist natürlich auch etwas Schatten. Auch wenn Giana Sisters mit Abstand den besten Platformer auf dem iPhone darstellt, fallen kleine Unregelmäßigkeiten auf. Diese stören den Gesamteindruck aber kaum:
- Das Scrollen des Spielfelds funktioniert in die falsche Richtung. Zieht man das Spielfeld herunter, so bewegt sich der sichtbare Bereich nach oben, nicht nach unten.
- Der eingebaute Shop öffnet ohne Warnung Safari und verlässt das Spiel.
- Die OpenFeint-Achievement-Hinweise legen sich über die Steuerungselemente, so dass man evt. in kritischen Situationen stirbt.
- Die Lautstärke von Musik und Effekten ist nicht getrennt einstellbar. Die Musik im Spiel ist leider zu leise.
- Will man seine eigene Musik und Soundeffekte hören, so muss man im Spiel eine Playlist definieren. Der einfachere Weg, einen laufenden iPod einfach weiter laufen zu lassen, wird nicht beschritten.
Insgesamt stellt Giana Sisters damit den besten Platformer auf dem iPhone dar und ist eine willkommene Abwechslung zu den Puzzle-Platformern wie Rolando (hier besprochen) oder dem Drehwurm-Platformer Soosiz (hier besprochen). Giana Sisters kostet 3,99€ [AppStore], somit weniger als ⅕ der Nintendo DS-Version.
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GT Racing
Montag, vor 4 Wochen 4 KommentareEs ist schwer, Gameloft im Rennspiel-Bereich zu übersehen: Asphalt 4, Ferrari GT, Shrek Kart, Gangstar, Asphalt 5 und Driver stellen wahre Platzhirsche dar, an denen andere erst einmal vorbei müssen. Dennoch weisen die meisten Gameloft-Racer große Schwachstellen auf, sei es in der Grafik, dem Geschwindigkeitsgefühl oder der Steuerung. Auch das bei uns gepriesene Asphalt 5, bei welchem man erstmals die Tilt-Steuerung auf brauchbare Empfindlichkeit einstellen konnte, ist bei schnellen Fahrzeugen nur noch wenig spielbar, da man ständig in den Begrenzung rast.
Jetzt stellt gerade Gameloft für 5,49€ [AppStore] eine Rennsimulation vor und greift damit Real Racing (hier besprochen) an. Kann das gut gehen? Der Umfang ist ordentlich: Mehr als 100 lizenzierte Fahrzeuge, 15 Strecken (darunter auch das von anderen Spiele bekannte Lacuna Seca) im Bereich von Formel 1-Kursen bis zu Rally-Strecken, Karrieremodus, Wettbewerbe, Online-Multiplayer und, wie bei den Firemint-Racern, Upload der gefahrenen Rennen zu YouTube.
Die einzelnen Fahrzeuge steuern sich, den ersten Berichten zufolge, sehr unterschiedlich und neigen zur Übersteuerung -- Fingerspitzengefühl ist hier angesagt, was aber bei einer Rennsimulation auch zu erwarten ist. Die Steuerung verfügt wie Real Racing über umfangreiche Fahrhilfen und Varianten, wie Touch-Steuerung und Neigungssteuerung und soll sehr gelungenen ausgefallen sein. Probleme gibt es aber im Detail: Das Spiel soll auch auf einem iPhone 3GS nicht so flüssig laufen wie Real Racing und die grafische Weitsicht ist so miserabel, dass Gebäude und Bäume plötzlich aufpoppen. Ich empfehle deshalb das Abwarten auf die in einigen Wochen wie von Gameloft gewohnt erscheinende kostenlose Lite-Version, mit der ihr GT Racing mit Real Racing vergleichen könnt.

Die folgenden Eindrücke entstammen dem Toucharcade-Forum, in welchem das Spiel für den Umfang und die Steuerung gelobt, aber für die Grafik gescholten wird:
After just a little bit I feel confident in saying that this is the best Gameloft racer by far, and it’s the first one that doesn’t look or feel like a Gameloft racer.
Just a heads up guys: I’m on a 3rd Gen Touch (32gb) and the framerate is lacking. Particularly when taking corners at speed/sliding.
Framerate on my 3GS is good but not stellar. Those looking for that silky smoothness of Real Racing are going to feel slightly disappointed (at least in cockpit view -- I will try the others) Pop-in is also quiet apparent on some stages though this may become less so as you unlock faster cars.
It loads things in 2 levels. First is closest to player (Most detailed) and second is further from player (Less detailed) and it looks ugly. Cars on further draw level don’t have shadow. I don’t like feeling when you drive and suddenly a tree or building renders on screen.
The draw distance is annoying though. on one map, i was randomly driving and this huge building appeared next to me. i was surprised and spun out of control and died.
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Assassin’s Creed II Discovery
Montag, vor 4 Wochen 0 KommentareUbisoft hat mittlerweile Assassin’s Creed II veröffentlicht und auch gleich nach wenigen Tagen (seufz) um 3 US$ gesenkt, so dass das Spiel momentan nur 5,49€ kostet [AppStore]. Die Fortsetzung zu Assassin’s Creed – Altaïr’s Chronicles (hier besprochen) verlässt das Puzzle Platformer-Genre des Vorgängers und kommt als schnell zu spielendes Jump ’n’ Run mit hübsch animierten 3D-Kampfeinlagen. Für ein Review verweise ich auf die Kollegen von Slide to Play.
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Empfehlung: Gamebook Adventures: An Assassin in Orlandes
Montag, vor 4 Wochen 0 Kommentare
Das erste der angekündigten Gamebook Adventures wurde für 3,99€ im [AppStore] veröffentlicht. In den 70er und 80er Jahren waren Spielbücher recht populär: Ein interaktives Buch, in dem man ein kurzes Textstück las und dann mehrere Auswahlmöglichkeiten hatte, was der Hauptcharakter tun kann. Je nach Entscheidung, las man an anderer Stelle weiter. Kämpfe und andere Herausforderungen wurden mit Würfeln gemeistert.Das englischsprachige Spiel macht optisch einen herausragenden Eindruck, samt Funktionen zur Einstellung der Schriftart und des Papiers, um beste Lesbarkeit zu gewährleisten.
Ein Interview mit dem Entwickler könnt ihr hier nachlesen. Screenshots gibt es nebenan bei TouchArcade. Das zweite Buch “The Siege of the Necromancer” wird bereits im März erscheinen!
Eine Übersetzung der Bücher in andere Sprachen ist geplant, sofern sich die englische Version häufig genug verkauft, um entsprechende Übersetzer finanzieren zu können.
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Age of Tribes
Montag, vor 4 Wochen 1 Kommentar
Mit Age of Tribes nimmt sich ein weitere Entwickler des Lemmings-Themas an: In Axel Friedrichs Spiel, welches 1,59€ kostet [AppStore], müssen kleine, wuselige Menschen zu einer Zieltür geführt werden. Dabei gilt es wie im großen Vorbild, Plattformen zu erklettern und Abhängen auszuweichen. Das Spiel hat ein langsames Spieltempo und überführt daher gut das Spielgefühl von Lemmings auf das iPhone. Das Spielprinzip könnte allerdings kaum unterschiedlicher sein: Wo man in Lemmings die Figuren selber mit Aufgaben besetzt, zeichnet man in Age of Tribes Linien auf den Bildschirm. Sollen die kleinen Figuren z.B. einen Abgrund überqueren, so zieht man eine Linie über den Abgrund und sie können gefahrlos über ihn auf der Linie entlang laufen.
Zwei Punkte torpedieren das Spielvergnügen leider: Die gezeichneten Linien lösen sich mit der Zeit auf und die Steuerung des Spiels wirkt unpassend. So kann man das Spielfeld nicht direkt per Wischbewegung verschieben, sondern muss mit zwei Verschiebe-Buttons hantieren, was seltsam fremd wirkt. Über meine Probleme mit dem Spiel habe ich nebenan bei Toucharcade geschrieben. Der Entwickler hat Besserung für ein Update angekündigt:














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