Blick über den Tellerrand: Windows Phone 7 und Android
Satte vier Jahre lang präsentierte sich das iOS als der von Windows 3.0 bekannte Programmstarter, der Startscreen konnte nicht z.B. um Kalendereinträge erweitert werden, über die Verwaltung von Notifications durfte man herzhaft lachen, der Dokumentenaustausch zwischen Apps, sowie ein geräteübergreifender Sync, waren ebenfalls nicht zu sehen und von Magazin-Apps, die im Hintergrund neue Ausgaben herunter laden, waren wir ebenfalls noch weit entfernt. iOS 5 wird mit vielen dieser Mängel aufräumen: Eine Zentrale für Benachrichtigungen, Hintergrunddownload für Magazine, zentraler Cloud-Storage (samt Einbindung für andere Apps und Push von Änderungen), eine endlich brauchbare Kamera-App mit Hardware-Auslöser, S/MIME-Mails, Inbetriebnahme des Geräts und Einspielen von Updates ohne Rechner, sowie ein Wifi-Sync mit iTunes klingen wie ein großer Wurf. Es ist allerdings offensichtlich, dass sich Apple hierbei sowohl bei vielen Apps als auch den Ideen der anderen Plattformen - vor allem Android - bedient hat:

Angesichts der Reaktionen der “Gegenseite” auf Apples Keynote liegt die Frage auf der Hand, was die anderen Systeme denn noch für Feinheiten bieten, die iOS-Nutzer fehlen.
Gerade Windows Phone 7 konnte in den letzten Monaten dank minimalistischem Interface und zuletzt mit Mango mein Interesse wecken:

Android wirkte dagegen auf mich immer wie ein Fremdkörper: Ein Geek-System, hergestellt von einer Datenkrake, missbraucht durch Provider, die ihre Telefone nicht mit Updates ausliefern und gefüttert mit Apps, denen der letzte (und vorletzte) Schliff fehlt:

Doch hierbei handelt es sich um Vorurteile. Wie schaut es also aus, wenn tatsächlich ein Wechsel auf eine der anderen Plattformen angestrebt wird?
Umstiegsszenario
Wenn man sich für ein anderes Produkt als das iPhone interessiert, ist die Hardwarefrage zunächst zu vernachlässigen. Viel interessanter ist die Softwarefrage: Lässt sich das neue System in die vorhandene Infrastruktur an Musik, Kontakten und Kalendern anbinden? Gibt es eine vergleichbare Store-Infrastruktur? Passt deren Bezahlstruktur in die eigene Welt? Können die Apps in Funktionalität, Bedienbarkeit und Optik Paroli bieten? Ist dies nicht möglich, so stellt sich die Frage nach einem Wechsel nicht.
Es folgt ein Gedankenexperiment, bei der ich samt der aktuell genutzten iPhone-Funktionalität auf Android oder Windows Phone 7 wechseln möchte. Sämtliche Informationen habe ich im Netz gefunden und im Falle von Android mit Benutzern der Plattform besprochen. Korrekturen sind selbstverständlich gerne gesehen und können unten in die Kommentare gesetzt werden.
Anforderungen an das OS:
Meine Haupt-Infrastruktur ist das Mac OS X (drei Geräte), plus einem iPad. Alle Geräte stehen durch MobileMe, DropBox, iTunes (Home Sharing bzw. normaler Geräte-Sync) und AirPlay (mittels AirServer am Mac) miteinander in Verbindung. Daraus und aus meiner täglichen Nutzung leiten sich einige Basisanforderungen ab. Beide Plattformen tun sich mit diesen Anforderungen außerordentlich schwer.
Satte zehn Jahre nach dem iPod scheint es Herstellern immer noch Rätsel aufzugeben, wie Musikverwaltung und Musikwiedergabe funktionieren könnte. Android verfolgt hier den klassischen Weg: Musik wird irgendwie in das Dateisystem des Gerätes geworfen und danach mit irgendwelchen Playern abgespielt. Damit bedient Android all die Personen, denen die Verwendung einer Software wie iTunes suspekt und unpraktisch erscheint. Microsoft verfolgt den Apple-Weg: Eine Musikverwaltung samt Store ermöglicht den Sync der Dateien und Metadaten mit dem Gerät. Der Versuch, solch eine Struktur mit Android abzubilden, erfordert umfangreiche Recherche: Auf dem Mac muss eine Sync-Software verwendet werden und auf dem Telefon werden Player benötigt, die mit der iPod-Software des iPhones konkurrieren können. Letzteres scheint nicht zu existieren. Der Sync von Ratings und Playcounts, das Abspielen von Podcasts mit Kapitelmarken und das Bereitstellen einer Genius-Funktion erfordern jeweils unterschiedliche Player. Videos mit Kapitelmarken, wie sie z.B. beim Rippen einer Konzert-DVD entstehen, werden gleich gar nicht unterstützt. Insgesamt höchst unbefriedigend.

Bei Microsoft sieht es etwas besser aus: Die Mac-Software kann mit iTunes synchronisieren. Kapitelmarken sucht man aber auch hier vergeblich und eine Genius-Funktion gibt es nur bei Verwendung der Windows-Software - am Telefon existiert diese Funktion nicht. Zudem kommt der Zune-Player erfrischend hübsch daher.

Fotos und Videos können ebenfalls mit den oben erwähnten Softwarelösungen aus iPhoto und iTunes synchronisiert werden. Die Wiedergabe von allen Medien per AirPlay z.B. an einen Apple TV oder die auf einem Mac laufende AirServer-Software klappt unter Android mit DoubleTwist (was die eierlegende Wollmilchsau zu sein scheint) und unter Windows Phone 7 nicht. Manche Varianten von Telefonen mit beiden Systemen unterstützen allerdings DNLA - das offenere AirPlay-Pendant.
Für den Kauf von Musik kann auf Android-Geräten der MP3-Store von Amazon verwendet werden. Bezahlt wird Musik damit freilich ebenfalls über Amazon. Bei Apps ist die Bezahlung uneinheitlich: Man hat die Wahl zwischen der Kreditkartenzahlung im offiziellen Store und der Zahlung mit anderen Zahlungsmitteln in anderen Stores oder direkt beim Hersteller: Man darf sich also den passenden Lieferort für die App jeweils suchen - sowohl Vorteil als auch Nachteil. Microsoft bietet seinen eigenen Zune-Store an, aus dem zum Glück ebenfalls MP3 herausfällt. Die Bezahlung erfordert beim Windows Phone 7 für Musik und Apps eine Kreditkarte, obwohl man sich mit seinem XBox/Live-Account anmeldet und somit theoretisch an der Punktewährung von Microsoft dranhängt. iTunes ist damit für mich deutlich praktischer: Die Bezahlung erfolgt per Lastschrift (Click&Buy) und es gibt einen zentralen Anbieter für alles. Da ich keine Kreditkarte habe, sind Android und Windows Phone 7 noch einmal deutlich unpraktischer. Die oben erwähnten Android-Apps sind z.B. fast alle kostenpflichtig.
Ergeben sich also schon beim Abspielen von Musik nicht einzuholende Defizite, so fallen mir schnell weitere Lücken auf: Backup, Restore, die Erstellung von Screenshots und das Drucken scheinen beide Plattformen vor Probleme zu stellen. Wer sein Android-Telefon sichern möchte, muss es davor offenbar erst rooten. Bei Microsoft scheint es uneinheitliche Informationen zu geben: So existieren “Restore Points”, ein richtiges Backup kommt aber erst mit dem Mango-Update. Screenshots kann Windows Phone 7 gar nicht erstellen, Android nur über Umwege: Man benötigt ein Entwicklersystem oder ein gerootetes Gerät (“The supported way is to install the Android dev tools on your computer, connect your phone, flip a bunch of switches, and you get screenshots”). Drucken geht unter beiden Plattformen so gut wie gar nicht. Es gibt Hilfsprogramme, die auf dem Telefon und Rechner installiert werden und dann manche Dokumente drucken können. Eine systemweite Druckfunktion, die ohne zwischen geschalteten Rechner funktioniert, bieten beide Systeme nicht. Bei Google wird es sogar noch absurder: In den USA hat Google Mail eine Druckfunktion erhalten. Damit kann man sich zu druckende Dokumente mailen und muss dann - bei installiertem Chrome OS - die Mail in Google Mail öffnen und kann dann drucken. Und wo wir bei absurden Dingen sind: Copy&Paste kam bei Microsoft zwar im März als Update hinterher, erreicht aber erst langsam und auch nicht alle Geräte, da die Updates von den Telkos freigeschaltet werden müssen…
Betrachten wir als nächsten Punkt den Sync. Hier verwende ich für Lesezeichen, Kontakte, Kalender und Mails Apples MobileMe. Google bietet eigene Dienste hierfür an. Als Beispiel picke ich mir Google Contacts heraus, da die Kontaktsynchronisierung bei mir Ausschlag für den Kauf von MobileMe gab: Die Adressbücher des iOS und Mac OS X können deutlich mehr als Google Contacts. Wer z.B. Bekannte mit mehreren Handys hat und deren Telefonnummern zwischen “iPhone” und “Handy” unterscheidet, findet beide Rufnummern nach dem Sync unter Google Contacts ohne Zuordnung. Hier müssen folglich Hunderte von Rufnummern manuell überarbeitet werden. Das ist eine peinliche Einschränkung von Google Contacts - beide Betriebssysteme unterstützen benutzerdefinierte Feldnamen. Wer dagegen auf die Idee kommt, alle Kontakte per vCard nach Google Contacts zu übernehmen, der erntet ähnliche Probleme:

Somit muss eine Alternative Sync-Architektur verwendet werden: ActiveSync. Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen: Um ein Android-Telefon mit variablen Metadaten betreiben zu können, muss man die Infrastruktur von Microsoft verwenden. Es gilt also: Entweder Metadatenverlust oder Umstieg auf eine Exchange-Infrastruktur. Für mich ist leider beides nicht akzeptabel, zumal mit iCloud und iOS 5 hier noch deutlich interessantere Sync-Mechanismen kommen, als momentan für beide andere Plattformen existieren oder zu sehen sind.
Als letzten Punkt auf meiner Liste werfe ich einen Blick auf die Store-Software. Dies mag relevant sein, wenn man nicht seine ganzen Apps immer auf dem Telefon mitschleppen möchte, sich aber auch nicht darauf verlassen möchte, dass sie für immer und ewig im Store herunterladbar sind. Android macht es einem hier einfach, da man die Software prinzipiell “irgendwo” herunterladen und somit separat sichern kann. Microsoft bietet für sein Windows Phone 7 eine mit iTunes vergleichbare Funktionalität an - allerdings nur unter Windows. Mac-User müssen folglich in eine virtuelle Maschine investieren und somit 130€ auf den Telefonpreis raufrechnen. Seit dem ansonsten sehr positiven Anandtech-Review hat sich daran leider auch nichts verändert:
Microsoft needs to, as quickly as it can, bring all of the features of the Zune Sync client on the PC to OS X. WiFi syncing, marketplace access - everything.
App-Alternativen
Kommen wir nach den Basisanforderungen an das Betriebssystem (und die mitgelieferten Apps) zu den nachinstallierten Apps. Hierbei fällt zunächst auf, dass es für Android deutlich mehr Apps als für Windows Phone 7 gibt und - dank fehlender Screenshot-Funktion und Browser-Store - die vorhandenen Windows Phone-Apps auch sehr schwer aufzutreiben sind. Die Qualität der Apps ist sehr unterschiedlich. Prinzipiell ist der AppStore von Apple voller Schrott und hat viele Perlen. Bei den anderen Plattformen scheint es viel Schrott zu geben und wenige Perlen. Gerade bei Android ist die Optik und Bedienbarkeit vieler Apps schlicht nicht zu ertragen. Immerhin: Für die meisten Dinge gibt es - Augenkrebs hin, Augenkrebs her - Alternativen.
Gängige Apps wie Dropbox, Evernote, DB Navigator, Instagram, eBay und 1Password liegen entweder bereits vor oder sind zeitnah angekündigt. Für viele andere Apps wie b.iCycle, Groceries, iTrackBites und Fahrinfo gibt es ebenfalls Alternativen (MyTracks, Mighty Grocery, Öffi). Selbst für vermeintlich exotische Anwendungsfälle wie eine Mac-iTunes-Fernsteuerung haben Windows Phone 7 und Android Varianten auf Lager, wenn auch das iTunes Home Sharing von beiden Plattformen noch nicht angesprochen werden kann. Leider fehlen für FatWatch und Spend ein Ersatz, die an Funktionalität und Einfachheit der Originale heranreichen.
Unter Android sind allerdings auch Apps möglich, die das iOS nicht zulässt, wie z.B. den last.fm-Scrobbler oder der Austausch von Musik zwischen zwei Geräten, die sich in der Nähe befinden (NFC). Hinzu kommen teils tiefere Integrationen von “Fremddiensten” in das Telefon. Windows Phone 7 dürfte durch die Facebook-Integration sicherlich auch viele Personen ansprechen.
Fazit
Das Ergebnis meines Gedankenexperiments überrascht. Ich bin mit der Vermutung herangegangen, dass ich an einzelnen Apps scheitern werde. Letztlich fand ich genau eine App (FatWatch), für die es kein Pendant gibt und eine weitere (Spend), bei der die Alternativen umständlich oder unerträglich hässlich wären. Alle anderen sind problemlos ersetzbar. Das Experiment scheitert an den unterschiedlichen Basisfunktionen der anderen Betriebssysteme und mitgelieferten Apps. Drittanbieter können diese Lücke nicht füllen.
Bei den ausgewählten Anforderungen ging es nicht um verschiedene Bedienkonzepte oder Philosophien, denn dort unterscheiden sich die drei Systeme bewusst. Stattdessen ging es um simple Fragen: “Kann ich weiterhin Podcasts so bequem hören wie jetzt?”, “Bleiben meine Daten bei einem Wechsel intakt?”, “Muss ich meine Medienverwaltung wechseln?”. Die Antworten auf die meisten dieser Fragen ergeben, dass die Konkurrenzsysteme hier nicht konkurrenzfähig sind. Es ist erstaunlich, wieviel Funktionalität Apple im Laufe der Jahre in das iOS integriert hat, aber auch, wieviel Funktionalität bereits im iOS 1 enthalten war, die auf den anderen Plattformen noch immer fehlt.
The lack of polish in Android is very apparent coming from iOS. No built-in transition animations, inconsistent use of the hardware buttons, less snappiness in the browser … I could go on. It’s jarring to say the least, but I guess it sums up the different mentality between iOS and Android: a consistent, polished experience versus something else. I’m really not sure what that is yet. (via Dinner with Android)
Nach einem Blick auf die Basisanforderungen stellt sich die Android-Welt als ein Scherbenhaufen dar, der ernsthaft überrascht. Mir fällt kein Einsatzgebiet ein, in welchem nicht bereits das 2007 erschienene iPhone eine vollständigere Implementierung vorweisen kann. Angefangen bei der Verwendung des Systems für die Wiedergabe von Musik, Videos und Podcasts bis hin zum Zukauf von Software oder Musik stellt sich die Android-Welt dem neugierigen Benutzer als zersplitterter Haufen zusammengewürfelter Applikationen dar. Genau wie beim klassischen Kauf eines Windows-Rechners erhält man ein begrenzt brauchbares System, welches dann durch viel Recherche und Testen zum Traumsystem ausgebaut werden muss. Mir ist klar, dass dies von vielen als Vorteil gesehen wird und ich würde dem zustimmen, wenn Android von Haus aus mit den Funktionen eines vier Jahre alten iOS 1 mithalten könnte oder es Drittanbietersoftware gäbe, welche die Lücken füllen könnten.
So ist das Netz z.B. voll von Seiten, die die besten Media-Player beschreiben, ohne aber eine Lösung anbieten zu können, die den iPhone-iPod ersetzen könnte. In der obigen Liste werden satte vier unterschiedliche Player verlinkt, die jeweils Teile der iPod-Applikation nachbilden, ohne das Jahre alte Vorbild auch nur funktional zu erreichen. Für iPhone-Besitzer wäre der Gedanke, sich zum Abspielen eines Podcasts oder Videos im Standard-MP4-Format erst einmal auf die Suche nach einem passenden Player zu machen, absurd bis abschreckend und es ist unklar, weshalb das für Lieschen Müller akzeptabel sein sollte, die einfach nur das bunte Etwas aus der HTC-Werbung haben möchte. Aber auch Technikbegeisterte stoßen an die Grenzen: Die mangelnde Unterstützung von Kapitelmarken in Videos bei Handys mit HDMI-Ausgang bzw. DLNA ist im Grunde nicht kommunizierbar. Eine klare Linie ist hier nicht erkennbar und der Kunde muss leiden, weil vieles nicht funktioniert oder nicht so einfach, wie es bei Apple aus der Schachtel fällt. Die Mehrheit der Android-Telefone wird so vermutlich der falschen Zielgruppe verkauft. Aber immerhin werden sie verkauft - Telefone mit Windows Phone 7 liegen momentan noch wie Blei in den Regalen.
Windows Phone 7 kann etwas mehr meiner Anforderungen erfüllen, scheitert aber an simplen Dingen wie Kapiteln in Audio- und Videodateien und der Genius-Funktion. Zudem lässt sich das Telefon nur unter Windows wirklich gut betreiben. Problem hier: Wo Android die theoretische Möglichkeit bietet, die Lücken durch Alternativprogramme aus beliebigen Quellen füllen zu können, ist Windows Mobile 7 hier ähnlich geschlossen wie das iOS. Immerhin: Der Zune-Medienplayer macht einen gelungenen Eindruck, entfernt sich deutlich von den statischen Listenansichten, die das iOS und die Android-Medienapps prägen und bindet Zusatzinformationen wie Biografien aus dem Zune-Musikladen ein.
Microsofts Betriebssystem ist von den Ideen her näher an der Apple-Welt und wirkt in weiten Teilen kompletter, kann aber den Mangel an Funktionen nicht kaschieren. Dennoch sehe ich hier eher einen Konkurrenten heranwachsen. Mango zeigt interessante Ideen, die einzelnen Apps miteinander zu verknüpfen und steht damit im direkten Gegensatz zur Apple-Welt, wo der Austausch von Dateien per “Öffnen mit”-Menü oder URL-Schemata schon das Ende der Zusammenarbeit bedeuten. Fraglich ist, ob Microsoft diese Unterschiede gut genug kommunizieren kann. In der Android-Welt fehlt dagegen diese zentrale Steuerung und damit auch die vorgegebene Richtung, wohin OS und Apps reisen werden. Microsoft und Apple bieten deshalb mit ihren Handy-Betriebssystemen Produkte an, Google dagegen ein formbares Framework, welches noch nicht fertig ist.