Tap to Play!
…iPhone…iPod…Just Games…-
Zombieville USA – Survival-Shooter in Trash-Comic-Optik
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Es ist erfreulich, dass Apple mittlerweile in Teilen die amerikanische Moralkeule seltener schwingt und somit neben Furzprogrammen auch Spiele wie Zombieville USA erscheinen, bei denen das Kunstblut durch die Gegend spritzt und die Köpfe rollen.Zombieville USA ist ein Survival-Shooter, bei dem man eine Straße entlang läuft und von aus dem Boden kriechenden Zombies angegriffen wird, welche niedergeschossen werden sollen. In jedes Haus kann man durch Antippen der Tür hineingehen und Geld oder Munition erhalten. Für das Geld kann man sich wiederum neue Waffen kaufen. Die Menge an Zombies nimmt schnell überhand, so dass hier geschicktes Kaufen und Jonglieren von Waffen, sowie sparsamer Umgang mit der Munition angesagt ist, um möglichst lange überleben zu können.
Wie schon bei iDracula angedeutet, langweilen mich Survival-Shooter eher, aber Zombieville USA hat eine absurde Optik und Musik, die mein Interesse zumindest wach hält. Ebenfalls absurd sind die mittlerweile 60 Diskussionsseiten, die es um das Spiel auf toucharcade.com gibt.
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iPhone OS 3.0 für Spieler (Update)
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Apple hat einen Ausblick auf das im Sommer erscheinende iPhone OS 3.0 gegeben. Das neue OS wird für alle sich im Umlauf befindlichen Touch-Geräte erscheinen. Wie gewohnt erhalten es iPhone-Benutzer kostenlos, während iPod Touch-Besitzer 10 Geldeinheiten bezahlen müssen. Das Video zur Vorstellung steht mittlerweile ebenfalls zur Verfügung und eine textuelle Begleitung zur gestrigen Präsentation findet sich z.B. bei gdgt. iPhone-Entwickler sind durchweg begeistert und laden sich seit gestern Abend das neue SDK und die neue Firmware herunter (während in deutschen Foren wie immer viel gemeckert wird).Ich möchte hier nicht detailliert auf alle Funktionen eingehen -- gängige Mac-Seiten werden sich mit Berichten über Spotlight, MMS, Copy & Paste, CalDAV, Voice-Memo und Notes-Sync überschlagen. Stattdessen möchte ich einen Blick auf die Funktionen werfen, die für uns Spieler und die Spiele-Entwickler relevant sind und wie sich diese vielleicht für uns bemerkbar machen werden.
Neue Bezahlmodelle
Zusammen mit dem iPhone OS 3.0 wird auch der AppStore eine Runderneuerung erfahren. Hervorzuheben sind neue Bezahlmodelle, die stark an den XBox Live Marketplace erinnern: Applikationen können Spielinhalte kostenpflichtig nachladen. Das klingt erst einmal wie eine kleine Sache, wird aber mittelfristig die jetzige AppStore-Sortierung (Lite-Version, kostenpflichtige Version, Episoden-Apps) stark verändern.Die Unterscheidung in eine separate Lite- und vollständige Applikation kann entfallen, da sich die Applikation selber auf eine Vollversion aktualisieren kann. Der Vorteil für die Käufer liegt auf der Hand: Übernahme des Spielstandes der Testversion in die vollständige Version und kein zusätzliches Programmicon auf dem Homescreen und in iTunes. (Nachtrag: Den ersten Entwickler-Tweets kann ich entnehmen, dass kostenlose Programme keinen Bezahlcontent haben dürfen.)
Trennung zwischen Updates und neue Funktionen: Bislang gab es nur einen Update-Weg, neue Level waren also genauso ein Update wie eine Fehlerbehebung. Nun ist eine Unterscheidung möglich: Fehlerbehebungen können wie bislang kostenlos verteilt werden, wogegen weitere Level kostenpflichtig sind.
Item-Shops: Neben dem kostenpflichtigen Nachladen von zusätzlichen Leveln bietet sich der Zukauf von Spielfunktionen an, wie zusätzlichen Rüstungen, Waffen, Einrichtungsgegenständen oder auch nur dem T-Shirt für seine Spielfigur. Musikspiele können weitere Songs zum Download anbieten. Im Falle von Tap Tap Revenge könnten z.B. die Songs von Tap Tap Dance oder der Nine Inch Nails-Variante als kostenpflichtiger Download für die Basisversion angeboten werden.
Abschaltung von Funktionen: Auch die Abschaltung von Funktionen gegen Bezahlung ist eine weitere Möglichkeit. Damit kann die heutige Unterscheidung zwischen werbefinanzierten Spielen und Vollversionen entfallen: Das Basisspiel wird kostenlos abgegeben, blendet aber Werbung ein. Erst gegen Bezahlung wird die Werbung deaktiviert.
Es wird sicherliche eine Weile dauern, bis die große Mehrheit der iPhone- und iPod Touch-Besitzer auf das neue iPhone OS umgestiegen sind. Erst dann hat es für Entwickler Sinn, komplett auf die oben beschriebenen neuen Vertriebsmöglichkeiten zu setzen.
Ad-Hoc-Verbindungen zu anderen iPhones
Nintendo hat es vorgemacht, nun macht Apple es nach: Sofern zwei Personen das gleiche Spiel besitzen, können Sie sich überall per Bluetooth miteinander verbinden. Dazu ist kein WLAN erforderlich und auch kein Funknetzwerk wie UMTS oder EDGE. Somit ist es nun endlich möglich, unabhängig von “umgebender Funktechnik” mit- und gegeneinander zu spielen, z.B. in Zügen, die über einen zwangsläufig sehr wackligen Netzempfang verfügen. Genau wie beim DS sollen sich beide iPhones dabei ohne technisches Gefrickel automatisch sehen.Eine Variante der Download-Apps, die es auf dem Nintendo DS gibt (ein DS bietet das gekaufte Spiel für eine Session einem anderen DS zum Download an), bietet Apple nicht offiziell an, allerdings können Entwickler dieses Manko sehr einfach umgehen, indem die Testversion bei Verbindung mit einer Kaufversion weitere Funktionen freischaltet.
Unterstützung von Drittgeräten
Per Bluetooth oder über den Dock-Connector können Drittgeräte mit dem iPhone kommunizieren. Damit ist es nun möglich, das iPhone mit weiteren Eingabemethoden auszustatten. Die letztens von Hama vorgestellten Lenkräder, die nichts anderes als Hüllen waren, könnten hiermit auch um weitere Funktionen ergänzt werden und direkt mit dem iPhone reden. Ebenfalls sind zusätzliche Sensoren denkbar. Schon für den Gameboy Advance gab es Spiele, die auf die einfallende Sonne reagiert haben oder mit einem Gyroskop daherkamen und für den Nintendo DS existiert z.B. ein Guitar Hero-Controller.Push-Benachrichtigungen
Hintergrundapplikationen sind noch immer nicht möglich, aber zumindest die für Herbst 2008 angekündigten Benachrichtigungen werden nun endlich erscheinen. Hiermit ist es möglich, auf dem iPhone eine Benachrichtigung erscheinen zu lassen. Auslöser hierfür muss eine Applikation sein, die auf einem Server im Internet läuft, was sich natürlich für jegliche Online-Spiele anbietet. So können diese Spiele nun benachrichtigen, wenn eigene Planeten angegriffen werden, man im Schlaf überfallen wird oder der gegnerische Zug beim Schach spielen beendet wurde. Die Bindung an die Spiele wird damit höher, da das Spiel ohne Aktion des Spielers in Erscheinung tritt und diesen quasi abholt.Zugriff auf die iPod-Bibliothek
Auch das wirkt zunächst wie eine kleine Funktion, aber gerade in Hinblick auf Rhythmusspiele bietet sich hier die Möglichkeit an, mit der eigenen iPod-Musik arbeiten zu können. Schon die erste Version von Tap Tap Revenge bot genau dies: Das Spiel konnte Songs der eigenen Bibliothek analysieren und dann dazu die Rhythmus-Punkte einblenden, die man zu drücken hat. Mangels Zugriff im bisherigen SDK musste diese Funktion gestrichen werden, jetzt bietet sie Apple wieder an.Anbei noch ein Video-Walkthrough vom der gestern vorgestellten Beta-Version:
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Empfehlung: Blockspiele: CubicMan und Diamond Islands
letztes Jahr, mid-March 2 KommentareCubicMan und Diamonds Island sind sich mehr als nur ähnlich: In beiden Spielen muss ein Rechteck durch ein Labyrinth bewegt werden und hochkant auf einem Zielfeld ankommen. Das klingt einfach, wird aber alleine schon dadurch kompliziert, dass die verschiedenen Spielfelder immer andere Formen haben und somit das eigene Rechteck mehrfach gedreht werden muss, um letzlich in der gewünschten Hochkantform auf dem Zielfeld zum Stehen zu kommen.
CubicMan Deluxe
CubicMan Deluxe [2,39€] [Lite-Version] ist beileibe kein Neuling: Das Spiel erschien bereits im Spätsommer 2008 im AppStore. Aber auch das war nicht der erste Auftritt: Schon Monate zuvor gab es das Spiel, wenn auch mit anderer Optik, für gejailbreakte Geräte. Diese Reife merkt man dem Spiel an: Das ägyptische Thema ist ansprechend, der Sound ebenso, die Spielgeschwindigkeit flüssig und alles darauf bedacht, niemals im Weg zu sein, damit man sich auf das Puzzle konzentrieren kann. Die Bedienung ist simpel: Durch Wischbewegungen wird der Stein auf die jeweilige Seite bewegt. Das Spielfeld kann natürlich auch gezoomt werden, damit man einen besseren Überblick hat. Insgesamt ist CubicMan ein herausragendes Puzzle-Spiel, welches im AppStore zu unrecht ignoriert wird. Dennoch sind es diesmal keine fünf Sterne, die ich vergeben kann: CubicMan ist insgesamt zu monoton. Ich würde mir mehr Variation z.B. in der Grafik wünschen.




Diamond Islands
Diamond Islands [3,99€] [Lite-Version] kam vor wenigen Tagen auch in einer Lite-Version heraus. Im Vergleich zu CubicMan fällt vor allem die hohe Ladezeit auf, die allerdings ihre Berechtigung in sehr hübschen und bunten Grafiken und Animationen hat. Kleine Arbeiter bewegen z.B. sich um den Block, der sich seinerseits durch eine Insellandschaft bewegt und wenn man am Ziel ist, wird um den Block getanzt, auf Flößen kann man andere Inselbereiche erreichen und große Steinplatten heben bei Berührung mit unserem Klotz andere Steinplatten an, so dass wir über sie gehen können. Das ist alles putzig anzuschauen, sorgt aber leider für eine geringe Spielgeschwindigkeit und rucklige Grafiken. Dennoch ist Diamond Islands deutlich hübscher anzuschauen als CubicMan und meinen obigen Vorwurf kann ich hier nicht anbringen: Die fröhliche und abwechslungsreiche Grafik, Musik und Freude der Inselbewohner überträgt sich auf den Spieler.Allerdings: Das Spiel ist viel zu einfach! Die Level sind vor allem zu Anfang winzig und durch die erste Welt hangelt man sich mit Leichtigkeit. Um das Ganze etwas schwieriger zu gestalten wurden deshalb Diamanten auf der Insel verstreut, die man mit seinem Block aufsammeln muss. Dennoch ist Diamond Islands auch mit dieser Variation zu leicht. Das Spiel ist zu deutlich auf Einsteiger oder Kinder zugeschnitten.





Ich bin übrigens sehr gespannt, ob DigitalChocolate seine Anwälte wegen der Spielähnlichkeit auch auf CubicMan ansetzen wird. Die Scoops-Entwickler haben wegen der Ähnlichkeit zu Tower Bloxx Deluxe schon Post erhalten.
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Seat Ibiza Cupra Race
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Es ist offensichtlich, dass die Autoindustrie als erster Wirtschaftszweig versucht, das iPhone als Werbemittel zu verwenden. Die Ergebnisse sind durchwachsen: Die Rennspiele von Audi und BMW kann man getrost in die Tonne werfen, wogegen Volkswagen durchaus solide Rennkost abliefert. Mercedes stellt eine Besonderheit dar, da hierbei kein Rennspiel angeboten wird, sondern ein Quartett, inkl. Internet-Multiplayer, was auch noch mit einer mobilen Edge-Verbindung passabel funktioniert.Nun reiht sich auch Seat ein. Deren Autospiel bietet ein Fahrzeug, eine Strecke und drei Spielmodi, darunter ein normales Rennen gegen andere Fahrzeuge, Rennen gegen die Zeit und ein als “Test Drive” bezeichneter Spielmodi, der auf mich erst einmal den Eindruck des normalen Rennens nur ohne Gegner gemacht hat. Auch wenn eine Strecke zunächst nach wenig klingt, ist diese Strecke sehr lang und abwechslungsreich, führt über Städte Ibizas, kleine Berge und am Meer entlang.
Gesteuert wird ausschließlich per Accelerometer (die Empfindlichkeit ist nicht einstellbar), beschleunigt mit einem Pedal unten rechts und gebremst (was nie nötig ist) mit einem Pedal unten links. Die Straßen sind alle von einer kleinen Betonwand umgeben. Stößt man an diese, so macht das Spiel ein kleines niedliches Geräusch und der Wagen fährt weiter. Es wäre Seat hoch anzurechnen, wenn diese Stabilität auch für das reale Fahrzeug gelten würde. Auch enge Kurven kann man bei mehr als 150 KmH problemlos ohne Bremsen nehmen, für einen Seat-Kleinwagen ebenfalls ein eher bemerkenswertes Verhalten.
Wie bei vielen Rennspielen auf dem iPhone ist das Geschwindigkeitsgefühl fast nicht vorhanden und die Framerate zwar konstant, aber zu niedrig. Cupra Race ist landschaftlich auch etwas “grauer” als Polo Challenge von Volkswagen, so dass ich eher die Konkurrenz empfehlen möchte. Dennoch gilt bei beiden Werbespielen: Für ein kleines Reinschnuppern in Rennspiele auf dem iPhone sind diese brauchbar. Wirklicher Spaß kommt aber erst bei größeren Spielen wie Raging Thunder oder Fastlane auf – und letzteres kann ebenfalls kostenlos getestet werden.
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Supreme Air Combat – Rundenbasierte Flugzeugstrategie
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Air Combat ist für mich eine echte Überraschung: Die Flugzeugspiele auf dem iPhone sind normalerweise 3D-Spiele mit Accelerometersteuerung, was gerne auch misslingt. Bei Air Combat stehen sich dagegen eigene und gegnerische Flugzeuge auf einem Spielfeld gegenüber, welches man von oben betrachtet. Das Spiel ist rundenbasiert und pro Runde kann man seine Flugzeuge wie in einem Strategiespiel positionieren. Nach Beendigung einer Runde fliegen die Flugzeuge los und beschießen sich – entsprechend gelungene Planung natürlich vorausgesetzt. Flugzeuge können natürlich auch ungeschickt ineinander rasen, womit man auch gut seine eigenen Maschinen vernichten kann.Die Bedienung ist kinderleicht und gerade durch den Verzicht der Cockpitansicht für das iPhone sehr geeignet. Der Sound ist minimalistisch, aber passend: Triebwerksgeräusche, Explosionen, Schüsse. Air Combat ist ein kurzweiliges, actionlastiges Strategiespiel, was sich wunderbar zwischen “richtigen” 3D-Kampfsimulationen und langatmigen Strategiespielen einsortiert. Umso erstaunlicher, dass dieses Spiel kostenlos angeboten wird und über Wifi-Multiplayer im lokalen Netzwerk verfügt.
Supreme Air Combat ist eines von vielen Werbespielen des australischen Militärs, die sich hierfür eine beeindruckende Online-Gaming-Plattform aufgebaut haben mit einem immensen Backkatalog an Spielen. Da die Werbung im Spiel sehr dezent eingebaut ist, kann ich darüber hinweg sehen und mich an diesem sehr gelungenem Spiel erfreuen.
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First Contact – Missile Command in 3D
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Wieder einmal gehen wir ein bisschen in der Zeit zurück. Wir schreiben das Jahr 1980. Atari bringt Missile Command auf den Markt. Städte werden von Raketen angegriffen und drei Abwehrbatterien müssen reichen, um den Feind zurück zu schlagen. Mit einem Trackball wird das Ziel anvisiert und anschließend mit einem von drei Buttons für die Abwehrbatterien zerlegt. Missile Command wurde zu einem der erfolgreichsten Titel dieser Zeit.
Sprung in das Jahr 2008. Atari bringt Missile Command für das iPhone heraus. Die Umsetzung ist grandios und bietet sowohl die klassische Variante als auch eine massiv aufgehübschte Variante. Bombastisch ist der Sound: Schließt man das iPhone an brauchbare Lautsprecher an, so denkt man, das Gebäude würde einstürzen. Das Spiel hat mich dadurch schon bei mancher Überstundennacht vor dem Einschlafen gerettet. Wie auch in den 80er gibt es natürlich auch auf dem iPhone etliche ähnliche Spiele. Positiv aufgefallen ist mir dort aber nur Surface to Air Mayhem, welches auf das SF-Szenario verzichtet und ein Militär-Dschungel-Design verwendet.
Jetzt schreiben wir das Jahr 2009 und mit First Contact ist eine 3D-Variante des Klassikers erschienen. Die Städte sind hierbei auf dem gesamtem Mond verteilt. Dieser kann mit den Fingern gedreht werden. Die Standard-Fingerspreizgeste vergrößert oder verkleinert die Ansicht. Gegnerische Raketen und Ufos müssen angetippt werden und werden daraufhin von Raketen zerstört.Die 3D-Ansicht gibt dem Spiel einen neuartigen Charakter: Die Hauptbeschäftigung ist nun nicht mehr das schnelle und gezielte Platzieren der eigenen Raketen, sondern das Drehen und Erkennen der feindlichen Angriffe -- diese können jetzt natürlich auch “hinter” dem Mond beginnen. So ist man kontinuierlich am Drehen und Zoomen, achtet auf rot blinkende Städte (diese stehen unter Beschuss) oder auf irgendetwas auffallend Leuchtendes am Sternenhimmel.
Die ständige Dreherei fand ich eher anstrengend. Ich bevorzuge das klassische 2D-Gameplay. Wer von diesem aber gelangweilt ist, findet vielleicht in First Contact eine adäquate Alternative.
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LD50 – 3D Scorched Earth-Variante
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Das wurde aber Zeit: iShoot bekommt Konkurrenz! Und glücklicherweise auch eine mit einem anderen Schwerpunkt, so dass sich beide Spiele nicht zu sehr kannibalisieren. Während iShoot momentan in Richtung Intensivspieler geht und die eher rustikale Optik im Spiel und in den Menüs beibehält, greift LD50 auf der optischen Linie an: Schön designte Menüs, 3D-Spielflächen, toll anzusehende Explosionen und sogar Jubel, sobald der Gegner vernichtet wurde. Bei LD50 geht alles um den schnellen Spielspaß, was auch in der Spielbeschreibung mit “Perfect casual gaming experience” angedeutet wird. Das Spielprinzip ist bekannt: Zwei Panzer stehen sich gegenüber und müssen sich mit unterschiedlichen Waffen abwechseln treffen, wobei Winkel und Geschwindigkeit eingestellt werden können. Die Waffen im Spiel können sich sehen lassen, gehen aber teilweise auch andere Wege als man es bisher gesehen hat. So stehen z.B. auch Defensivmittel zur Verfügung, mit denen man die Position verändern kann (somit sich der Gegner wieder neu auf einen justieren muss), automatisch gelenkte Raketen finden zügig ihr Ziel und man kann mit einem Laser feuern, den man wie in den Sniper-Spielen im AppStore mit dem Accelerometer anvisiert.
Der (englische) Beschreibungstext aus dem AppStore:- Intense, explosive battles versus the computer in 2 game modes: Quick Match mode pits you against your enemy with a random assortment of weapons. Campaign mode rewards you with the chance to earn new weapons in the upgrade store after every level.
- Practice mode to refine your ability to take out your opponent.
- 3 difficulty levels to keep you challenged as you improve.
- 12 weapons in 8 classes: conventional missiles, nuclear missiles, guided missile, shield, earthquake affector unit, laser, jump jet and wormhole.
- 3 advanced weapons (guided missile, earthquake affector unit, gamma fusion laser) use the built-in accelerometer for real-time input.
- 3 defensive weapons can keep you out of harm’s way.
- Beautiful 3D graphics and user interface.
- Synthetic terrain generation means no two games are ever alike.
- Real-time deformation of terrain surface.
- Perfect casual gaming experience with fast load times. You can resume right where you left off.
- Extensive help system and tutorial introduce new players to game controls and weapon types.
- Carefully crafted sound effects and original soundtrack round out the experience.
- Explosions!!! Big Explosions!!!
Das klingt insgesamt nach viel Spaß und das Video auf der Entwicklerseite zeigt, dass auch der Entwickler das alles recht entspannt und locker zu präsentieren weiß.
Update (14.03.2009): Mittlerweile gibt es eine Lite-Version, anhand der ich einen Blick auf LD50 werfen konnte. Das Spiel ist technisch und von den Funktionen her vielversprechend, aber der Spielspaß bleibt leider etwas auf der Strecke. Die Explosionen sehen künstlich aus, der Sound rummst nicht und die Bedienung ist umständlich: Winkel und Geschwindigkeit werden mit dem gleichen Element ausgewählt, man tippt also erst auf Winkel, stellt ein, dann auf Geschwindigkeit, stellt ein und wechselt dann mehrmals, bis alles passt. Größtes Manko ist allerdings die Landschaft. Man spielt auf matschigen Mars-Landschaften, die außerdem durch Explosionen nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Man kann also seinem Gegner nicht den Boden unter den Füßen wegschießen oder ihn unter einer Schlammlawine begraben. Und den Spaß, in einer durchlöcherten Landschaft zu spielen, wird man hier nicht haben.
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Agile Forces und Mecho Wars – Endlich Strategiespiele auf dem iPhone?
letztes Jahr, mid-March 1 KommentarDas iPhone hat noch so einige Lücken im Portfolio. Neben Action-Adventures im Stil von Final Fantasy zählen ganz klar Strategiespiele dazu. Nintendo hat hier auf dem DS und Gameboy Advance sehr solide Titel wie die Advance Wars-Reihe, Age of Empires und Panzer Tactics im Angebot. Seit meinem Wechsel vom DS auf das iPhone warte ich sehnsüchtig auf die ersten Titel, die in einer solche Richtung gehen. Scheinbar hat das Warten nun ein Ende, denn demnächst werden endlich zwei Titel erscheinen!
Mecho Wars
Mecho Wars spielt im gleichen Universum wie Eternity’s Child für WiiWare bzw. Steam, aber zeitlich vor diesem Spiel. Kotaku berichtet kurz darüber, so dass ihr euch die angerissene Spielhandlung dort anschauen könnt -- viel Substanz ist aber noch nicht zu erlesen. Ich bin sehr gespannt, ob das Spiel besser umgesetzt wird als Eternity’s Child, welches maximal durchschnittliche Wertungen erhalten hat. Folgendes Zitat auf Pocketgamer lässt mich aber hoffen:When I first picked up the iPhone and played around with it I was struck by just how beautiful a piece of hardware it was. I really love it and I like the fact that you can also carry the games over to the iPod touch, so it’s effectively two formats.
Mecho Wars wird noch in diesem Monat für voraussichtlich 3,99 US-$ erscheinen.
Agile Forces
Agile Forces ist kein Neuling. Das Spiel erschien bereits vor acht Monaten, allerdings nicht im AppStore, sondern für gejailbreakte Geräte. Grafisch war das Ganze recht dröge, die Bedienung habe ich als unbenutzbar empfunden, aber Online-Multiplayer war angekündigt. Ich hoffe, dass die Entwickler die Monate verwendet haben, die damals geweckten Erwartungen nun im AppStore erfüllen zu können.Agile Forces soll Ende März oder Anfang April im AppStore erscheinen. Der Preis ist noch nicht bekannt. Das folgende Gameplay-Video entstammt der alten Version von gejailbreakten Geräten:
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Soundtrack zum Spiel Edge kann kostenlos geladen werden!
letztes Jahr, mid-March 1 KommentarZu Edge schrieb ich: “Musikalisch gibt es 18 unterschiedliche elektronische-sphärische Songs, die das Spiel wunderbar begleiten und zu dem guten Gesamtbild beitragen.”
Bei Mobigame lassen sich jetzt 19 (!) Songs kostenlos herunterladen. Die Dateien kommen im sauber getaggten MP3-Format in 224Kbit und lassen sich somit auf allen Geräten abspielen, die MP3 verstehen.
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Pinball Dreaming: Pinball Dreams (3 Updates)
letztes Jahr, mid-March 8 KommentareFlipper-Automaten hatten auf den iPhone bislang einen schweren Stand. Als einzige Variante existierte die ZEN Pinball-Serie, die aber weder von der Physik, noch von der Framerate überzeugen konnte. Anstelle diese Probleme zu beheben wurde gleich ein zweiter Flippertisch veröffentlicht -- mit den gleichen Mängeln. Nun gibt es mit Pinball Dreams den Amiga-Klassiker auch auf dem iPhone. Ich habe Pinball Dreams damals nur in der PC(DOS)-Variante gespielt, habe aber heute noch immer sehr positive Erinnerungen an das Spiel.
Auf dem iPhone funktioniert es fast so gut wie früher: Die Feder zum Abfeuern des Balls bewegt man, indem man rechts eine Ziehbewegung nach unten durchführt. Die rechten und linken Flippertasten steuert man durch rechtes oder linkes Antippen. Pausieren kann man, indem man auf den Highscore tippt und die Einstellungen, welche u.a. eine Aktivierung der klassischen Amiga-Grafiken ermöglichen, erreicht man, indem man neben den Pause-Text im oberen Bereich klickt. Durch Bewegung des iPhones kann man den Tisch in die entsprechende Richtung neigen. Einziger Negativpunkt bei der iPhone-Anpassung ist die bislang fehlende Speicherung des Spielstandes: Drückt man z.B. mitten im Spiel die Home-Taste, so ist der aktuelle Spielstand weg und man muss erneut von Vorne beginnen.
Es werden die vier Tische “Ignition”, “Steel Wheel”, “Beat Box” und “Nightmare” geliefert, die über ein Coverflow-Imitat ausgewählt werden können. Die Ballbewegung ist flüssig und die Bedienung geht soweit in Ordnung. Der Sound ist angenehm klassisch, leider aber nicht von hoher Qualität (somit also auch “klassisch” -- hier hätte ich mir aber rauschfreie aktuelle Sounds gewünscht). Nicht verschweigen sollte man natürlich, dass es sich hierbei um ein Retro-Spiel handelt. Der Aufbau der Flippertische entspricht exakt dem mittlerweile 17 Jahre alten Original. Die Spiele machen genausoviel Spaß wie früher, allerdings darf man keine Loopings oder ähnliche Konstruktionen erwarten.
Das Spiel kann horizontal oder vertikal gespielt werden und wie früher scrollt der Tisch dem Ball hinterher. Vor allem die vertikale Variante hatte ich mir erhofft (und auch nur durch Zufall durch eine versehentliche Drehung entdeckt): In der Mitte wird der klassische 4:3-Bildschirm eingeblendet und in den ungenutzten Bereichen rechts und links kann man tippen.
Laut toucharcade.com haben die Entwickler angekündigt, bei guten Verkaufszahlen auch Pinball Fantasies und Pinball Illusions auf das iPhone zu portieren!
Update (11.02.2009): Pinball Fantasies ist angekündigt!
Update (13.03.2009): In Kürze wird die Version 1.1 von Pinball Dreams erscheinen. Folgende Änderungen sind enthalten:
- Screen orientation locking support was added
- Support for playing back custom audio on the background was added
- A separate help screen was added
- On-screen help for the level selector was added
- Tilt was improved by making it less sensitive
- Video/Audio synchronization after hitting “spin” targets in Steel Wheel and Nightmare was fixed
- Note retriggering bug in the music player was fixed
- Top bumper scoring in Beat Box was fixed
- Ball freezing after ball locking in Nightmare was fixed
- Some score display effects were fixed
- Incorrect jackpots in Ignition and Steel Wheel were fixed
- Occasional crashes were fixed
- Some graphical glitches were fixed
Update (24.03.2009): Die Version 1.1 ist jetzt erschienen.
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Fazit
- Pinball Dreaming: Pinball Dreams (3 Updates) (1.0) von Cowboy Rodeo
- Preis: 3,99€ [Kaufen] [Lite-Version herunterladen]
- Größe: 2,5MB





Pinball Dreams ist bislang der beste Flipper auf dem iPhone. Mit z.B. Metroid Prime Pinball auf dem DS kann das nicht mithalten, aber für einen Remake ist das hier fast das bestmögliche Ergebnis. Mit besserem Sound und der Speicherung des aktuellen Spiels bei Programmwechseln gibt es die Bestwertung!












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