http://www.youtube.com/watch?v=lNQNzBesW2s
Class 5 cars are faster and definitely make the game feel more like Ridge Racer.
220-225 mph is the magic speed. Seriously. Watch your speed and when you reach this speed the game becomes glassy smooth. Slower than this, especially much slower than this, and the game appears not smooth and stuttery.
http://www.youtube.com/watch?v=YyEbfAuMIOc
Von den Entwicklern hinter Jet Car Stunts (hier besprochen), die nicht mit Ridge Racer konkurrieren, kommt folgende treffende Darstellung:
I’m afraid the devs were been lazy or they don’t understand how to get the best from the hardware.
I don’t normally enter these types of discussions but I’m a fan of this game and I feel let down. This type of game is capable of running at a solid 30fps on most of the hardware and with very heavy optimization a solid 60fps on the 3GS.
Gameloft ist dafür bekannt, nicht unbedingt originelle Spiele zu erzeugen. Andererseits zeigen sie immer wieder, was aus Apples kleinem Mobiltelefon bzw. iPod herauszuholen ist. Avatar, das Spiel zum aktuellen SF-Actionfilm von James Cameron, ist hier keine Ausnahme, gehört es doch grafisch vor allem im späteren Spielverlauf zu den beeindruckendsten Welten, die man bislang auf dem iPhone erleben durfte. Das, was in der AppStore-Welt als “Vollpreis” angesehen wird, ist dafür sicherlich nicht zuviel verlangt: 7,99€ [AppStore].
Kurz zu Spiel- und Filmhandlung: Im Jahr 2154 ist die Erde “aufgebraucht”. Ein Unternehmen entdeckt den entfernten Planeten Pandora, der sich zur weiteren Ausbeutung eignet. “Dummerweise” gibt es dort aber nicht nur unwirtlichen Dschungel, sondern auch die intelligente, humanoide Spezies der Na’vi, die im Einklang mit der Natur lebt. Um die Na’vi zu unterwandern, werden Avatare geschaffen, eine Kombination aus menschlichen Genen und Na’vi-Genen. Ein menschliches Bewusstsein kann sich mit dem so geschaffenen Körper verbinden, ihn steuern, durch ihn sprechen und fühlen. Ein solcher Avatar wird im Film von seinem Team getrennt, von den Na’vi aufgebraucht und mit der Kultur soweit vertraut gemacht, dass er sich von der Menschheit abwendet. Es kommt zum Kampf, in dem die Na’vi eine Verbindung mit der Natur und allen Lebewesen auf Pandora eingehen - der Planet wehrt sich gegen die einfallende Menschheit. Das Spiel vermischt diese Filmhandlung zu einem sich leicht überschneidenden Prequel, indem euer Avatar zusammen mit den Na’vi in den Kampf zieht.
Das Spiel gliedert sich in verschiedene Spielbereiche: Rennt, klettert und springt man in den ersten Leveln noch wie von Hero of Sparta [AppStore] und Assassins’s Creed (hier besprochen) durch die grüne Welt, so landet man anschließend in einem freien Level, ähnlich dem kürzlich erschienenen Ravensword [AppStore], in welchem ihr Quests erfüllt und euch auf eurem Pferd durch die Spielwelt bewegen könnt. Abgesehen von wenigen unsichtbaren Mauern, die das Ende der Spielwelt darstellen, könnt ihr euch hier sehr frei bewegen. Der letzte Spielteil ist der Endkampf, auf welchem ihr auf fliegenden Tieren gegen die Schiffe der Menschheit antretet.
Die Reviews zu Avatar lesen sich nahezu ausnahmslos euphorisch. So schreibt Slide to Play:
Avatar feels more like a console experience due to the multiple cutscenes and other cinematic touches. Loading screens between levels are cleverly masked by voice over narration of the story, using the voice of one of the actors from the movie. Needless to say, Gameloft has finally done voice overs justice.
Und im Toucharcade-Forum schreibt Rylin:
Once you get to chapter 6 the game opens up almost like zelda for the N64. You take missions from the Na’vi Town and wander the countryside on the horse creature all while taking in one of the most technically beautiful backdrops I’ve ever seen on the iPhone given its limitations.
Arcade Solitaire: TriTowers (79 Cent, [AppStore]) ist inmitten der Vielzahl an Solitär-Spielen die Variante, die mir positiv aufgefallen ist, da sie nicht die rustikale Präsentation vom Microsofts Klondike-Solitaire übernimmt. Stattdessen gibt es ein pastellartiges Design, bunte Menüs und eine sehr gute OpenFeint-Integration mit vielen Achievements, Leaderboards, freischaltbaren Tisch- und Kartendesigns und Tischeffekten.
TriTowers ist eine Variante von Tri Peaks, bei dem drei Kartenhaufen abgebaut werden müssen, indem möglichst lange auf- oder absteigende Kartenzahlen kombiniert werden: 4-5-4-5-6-7-6-7-8-7-6-5-4-3 usw.. Der im Spieltitel erwähnte Arcade-Faktor bezieht sich auf das Zeitlimit von 60 Sekunden pro Spiel, in dem alle Kartenhaufen abgebaut werden müssen. So wird aus dem meditativen Spielprinzip hektische Betriebsamkeit: In Windeseile müssen Kombinationen erkannt und geschickt genutzt werden, denn das Blättern im Stapel mit abgelegten Karten kostet wertvolle Zeit.
Gerade das 60-Sekunden-Limit, die ständigen Motivationen der Spieltexte, die ständig (ohne Nutzung der plumpen OpenFeint-Oberfläche) eingeblendeten Highscores “umliegender” Spieler sorgen für die Motivation, ständig weiterspielen und noch ein wenig besser und schneller sein zu können.
http://www.youtube.com/watch?v=pUPlM0qV3Mo
Im Rahmen des AppStore kursieren seit Wochen und Monaten sehr unterschiedliche Zahlen zum Softwarediebstahl. Als Diskussionsbasis dienen meist Informationen von Pinch Media (“38% Raubkopierer!”) und groß wirkende Prozentwerte von Entwicklern (“95% der Erstnutzer stehlen!”). Allen Zahlen sind zwei Dinge gemeinsam: Es wird nicht bekannt gemacht, auf welchem Basiswert sie beruhen und die Grundannahme ist, dass die 95% gestohlenen Softwareinstallationen auch 95% Umsatzverlust entsprechen. Beide Annahmen sind problematisch und führen die Diskussion in wenig sinnvolle Richtungen. Gibt es überhaupt ein Piraterieproblem? Was passiert, wenn man die Zahlen mit etwas Realität bewirft?
38% der User raubkopieren - oder doch nicht?
Als Voraussetzung für den Betrieb gestohlener Software kann der Jailbreak angesehen werden. Hierbei wird das iPhone-Betriebssystem um einige Sicherheitsmerkmale erleichtert. Unter anderem können Programme ausgeführt werden, die nicht mit der persönlichen Signatur des Benutzers signiert wurden (die Signatur wird automatisch von iTunes beim Kauf hinzugefügt). Dies ermöglicht den Einsatz von Programmen, die nicht über den AppStore verkauft werden und das iPhone um Funktionalitäten erweitern, die “offizielle” Programme nicht bieten können. Auch wenn ein Jailbreak somit die Voraussetzung für den Betrieb von Raubkopien schafft, sind Jailbreak und Raubkopien deshalb nicht identisch.
Um eine App zu cracken, werden die Signaturen der App durch generische Signaturen ersetzt. Ein normales iPhone verweigert die Ausführung derart modifizierter Apps. Da ein Jailbreak diese Sperre entfernt, ist aber eine Ausführung möglich. Um die Relevanz von Raubkopien festzustellen ist somit die Anzahl an Jailbreaks und die Anzahl von Raubkopien pro jailbroken Gerät festzustellen.
Der Entwickler von Tap Fu konnte letztens erkennen, dass 80% seiner Highscores von nicht gekauften Spielversionen stammen. Beim hier besprochenen Jet Car Stunts sind es 70%. Pinch Media, Anbieter von Statistikfunktionen für Apps, berichtet von 38% jailbroken Geräte, auf denen illegale Software läuft.
Die Software von Pinch Media ist in verschiedene Applikationen eingebunden und übermittelt zur Laufzeit dieser Daten an Pinch Media. Die gesammelten Informationen werden somit indirekt ermittelt. Hierbei konnte Pinch Media 4 Millionen Geräte mit Jailbreak identifizieren. Von diesen verwenden bis zu 38% gestohlene Software, was somit maximal 1,52 Millionen Geräte sind. Leider gibt Pinch Media nicht an, auf welche Gesamtzahl von Geräten sie sich beziehen, in wie vielen Applikationen sie eingebunden sind und in welchen Ländern wie viele jailbroken Geräte gemessen wurden. Ohne diese Informationen fehlt der Bezug, was die Daten wertlos macht. Bei im Juni von Apple erwähnten 40 Millionen verkauften Geräten würde man allerdings bei einer Raubkopierquote von weit unter 5% ankommen, was Pinch Media indirekt bestätigt: Für den größten iPhone-Markt, die USA, wird eine Raubkopiequote von 5% und nicht 38% angegeben - die 38% entstammen dem chinesischen Markt. Mit erschreckend wirkenden Raubkopieraten von 38% kann sich Pinch Media allerdings deutlich besser in Szene setzen, als mit kaum relevanten 5%.
Neben Pinch Media gibt es noch andere Zahlen: So berichtet Wired von 10 Millionen Geräten, auf denen der Cydia-Installer vorhanden ist. Der Cydia-Installer wird bei einem Jailbreak mit installiert und dient zum Installieren von legalen Programmen auf jailbroken iPhones, die Entwickler aufgrund der Restriktionen nicht in Apples AppStore anbieten möchten, kann allerdings auch Quellen mit illegalen Inhalten einbinden, die dann sehr bequem das Installieren von Raubkopien ermöglichen.
Da der Cydia-Installer auf jailbroken iPhones immer dabei ist, sind die 10 Millionen direkt gemessen und somit genauer als die indirekte Messung über die App-Nutzung von Pinch Media. Wenn wir grob mit 55 Millionen verkauften Geräten rechnen (Angabe von Apple im Juni plus weitere Verkaufszahlen der folgenden Quartale), so ergibt dies eine Cydia-Nutzungsquote von 18%. Wieviele dieser Nutzer den Cydia-Installer tatsächlich für das Installieren von Raubkopien verwenden ist unklar, aber verrechnet man den von Pinch Media gemessenen chinesischen Maximalwert von 38% mit den 10 Millionen Cydia-Nutzern, so ergibt dies 3,8 Millionen Raubkopierer - bei 55 Millionen verkauften Geräten knapp 7%. Wie gesagt, ist dies ein theoretischer Maximalwert, der sich bei der Rechnung mit den amerikanischen 5% noch weiter in Irrelevanz auflöst.
Festzuhalten bleibt: Laut Pinch Media gibt es im größten iPhone-Markt der Welt eine Raubkopierate von 5%.
Die anderen haben Schuld
Mir ist klar, dass jegliches Berechnungsmodell auf unsicheren Zahlen basiert. Da Apple entweder von einer Gesamtzahl von Geräten mit iPhone OS oder von verkauften iPhones, meist aber nicht iPod Touches berichtet, ist die genaue Zahl von Apple-Geräten, die noch verkauft und in Betrieb sind, unbekannt. Ebenso spekulativ sind die Zahlen von Pinch Media, da 4 Millionen gemessener jailbroken iPhones nur dann eine Aussage haben, wenn die Gesamtzahl gemessener Geräte bekannt ist. Pinch Media hat leider auf entsprechende Rückfragen nicht reagiert. Die Zahlen des Cydia Stores sind wiederum ebenfalls ungenau, ist doch hier nicht bekannt, welche gezählten Geräte z.B. durch einen Wechsel auf ein neues iPhone nicht mehr in Betrieb sind bzw. eine doppelte Zählung bewirken. Dennoch ist eine Tendenz erkennbar: Der Anteil von jailbroken iPhones beträgt momentan 18%. Der Anteil von iPhones, die Raubkopien ausführen, beträgt maximal 7%.
Das fscklog berichtete in einem früheren Artikel von 5% jailbroken iPhones, so dass hier eine deutliche Steigerung erkennbar ist. Die Steigerung müsste allerdings weitaus höher ausfallen, um Aussagen und Ängste von Entwicklern zu Substanz zu verhelfen.
Wenn ein Entwickler feststellt, dass 80% seiner Highscores von gestohlenen Versionen stammen, so bedeutet dies, dass sich 80% seiner Nutzer aus 7% des möglichen Marktes rekrutieren, wogegen die restlichen 20% der Nutzer aus 93% des möglichen Marktes stammen. Es ist offensichtlich, dass bei einer solchen Nutzerverteilung das Problem nicht im Erreichen der Raubkopierer liegt, sondern im Nicht-Erreichen des viel größeren zahlenden Kundenstamms. Apple hat mit dem iTunes und AppStore bewiesen, dass Kunden gewillt sind, für Musik und Software Geld zu bezahlen. Diese Kunden müssen die eigene Software bemerken und dann auch noch einen Nutzen für sich feststellen, für den sie bereit sind, Geld auszugeben. Erst wenn dies fehl schlägt, werden Nutzungsprofile wie bei Tap Fu sichtbar, bei denen fast nur noch Raubkopierer als kurzzeitige Nutzer übrig bleiben.
Piraterie als Vermarktungsmöglichkeit
Wie gut sich das Pirateriethema für die Vermarktung verwenden lässt, zeigt aber nicht nur Pinch Media. Fishlabs erwähnt, dass 95% der “Erstnutzer” von Rally Master Pro (hier vorgestellt) das Spiel nicht gekauft hätten. Hierbei bilden sich somit 95% der Nutzer aus 7% der möglichen Nutzer - ein klares Versagen des legalen Verkaufsweges, somit ein Versagen der Vermarktung. Interessant ist, wie Fishlabs die 95% Raubkopierer ermittelt:
“We track UDID’s [unique device identifiers] anonymously per day, deduct the reported sales and we have the number of pirated downloads,” he says. “In this case, many thousands on day one.”
Diese Vergleichsvariante ist alleine schon deshalb ungenau, da man die gleiche App legal auf mehreren Geräten installieren darf. In meinem Haushalt würde ich somit als legale Kopie erscheinen, meine Freundin aber als Raubkopie. Auch der Sprung auf ein neues iPhone würde eine neue UDID erzeugen und somit den legalen Käufer zu einem Raubkopierer machen - Fishlabs Statistik dürfte Mitte 2010 mit dem Erscheinen neuer iPhones explodieren.
Dennoch hat Fishlabs damit einen interessanten Präzedenzfall geschaffen: Die Vorberichterstattung war angesichts der zuvor abgelieferten, eher mäßigen, Fishlabs-Rennspiele vorsichtig. Der fehlende Hype sorgte für mangelhafte Verkaufszahlen, womit die Anzahl verwendeter Raubkopien - durch Fishlabs Zählmethode noch einmal künstlich erhöht - größer wirkte und die bedrohliche Zahl von “95%” geschaffen werden konnte. Diese wiederum sorgte für eine ausgesprochen umfangreiche Nachberichterstattung und somit die mediale Aufmerksamkeit, die man zuvor nicht hatte.
Phantomprofit
iPhone Saviour schreibt über das Spiel Rocky Artue:
In fact, 2,075 pirated copies of Rocky Artue have been downloaded since its debut on February 6th. Compared to only 200 paid downloads of late which has cost Imaginuity over $6,200 in gross revenue. With Apple’s loss amounting to just over $1,800 dollars of that total.
Wenn 95% der Nutzer einer Applikation diese nicht zahlen, so entgehen 95% des Profits. Diese leicht absurde Interpretation der Realität ist bereits seit Jahren von der Musikindustrie zu hören und basiert auf der lustigen Idee, dass jede Person, die die Raubkopie verwendet, die Musik bzw. Software in einer idealen Welt ohne Raubkopien anstandslos kaufen würde. Interessanterweise widerlegt Pinch Media diese Idee gleich an unterschiedlichen Fronten. So konnte Pinch Media feststellen, dass gestohlene Software eher in den Ländern verwendet wird, die arm sind. Gerade dort können sich die möglichen Kunden aber nicht durch Wegfall einer Raubkopie auf einmal die legale Version leisten. Je reicher das Land ist, desto geringer ist die Anzahl der Raubkopien.
Im Falle der USA kann man sich als Entwickler sicher sein, dass nicht mehr als 5% der Nutzer das Programm stehlen würden. Ob die restlichen Nutzer das Programm aber kaufen würden, ist eine gänzlich andere Frage und im Falle der beiden angesprochenen Produkte Tap Fu und Rally Master Pro muss dies offensichtlich verneint werden.
Der Profit geht nicht durch Raubkopien verloren, sondern durch nicht getätigte Verkäufe.
Realitätsabgleich
Was bleibt somit übrig, vom angeblich so großen Piraterieproblem auf dem iPhone und iPod Touch?
Unabhängig von diesen Zahlenspielen spielt das gekränkte Entwicklerego eine große Rolle, denn wer Monate in die Entwicklung gesteckt hat, sieht ungern, dass mehr Leute die Software stehlen, als für die geleistete Arbeit zu bezahlen. Aber die von Pinch Media verbreiteten Zahlen sollten hier beruhigend wirken: Der Anteil an Nutzern, die Raubkopien verwenden, ist verschwindend gering. Werte von im Durchschnitt maximal 7% Raubkopierern bedeuten schließlich, dass mehr als 93% der Nutzer für die Software bezahlen würden. Diese gilt es zu erreichen, anstatt einen sinnlosen verbalen oder programmatischen Kampf gegen Raubkopierer zu führen. Auch hierzu hat Pinch Media eine passende Zahl: 0,43% der Raubkopierer kaufen sich die legale Version. Ein Kampf an dieser Front ist somit sinnlos - viel eher sollten Zeit und Geld in Vermarktung investiert werden, damit die hohe Anzahl zahlungswilliger Nutzer erreicht werden kann.
Im Vergleich zum PC und den großen bzw. tragbaren Konsolen löst das Raubkopieren auf dem iPhone auch keine der dortigen “Probleme”. Wo der Einsatz einer mit ROMs gefüllten Speicherkarte auf dem Nintendo DS das Problem des ständigen Herumtragens und Tausches der Spielespeicherkarten löst, einen Spiele kostenfrei testen lässt und (natürlich) den Kaufpreis von 40 Euro für ein Spiel umgehen lässt, so hat das iPhone durch den eingebauten Speicher, den AppStore, die Lite-Versionen und die geringen Spielpreise all diese Problem nicht. Hinzu kommt, dass für den Einsatz von Raubkopien auf dem iPhone oder iPod Touch ein Jailbreak benötigt wird, somit also ein direkter Eingriff in das Betriebssystem, der bei jedem Modell anders funktioniert und mit jedem Update von Apple wieder entfernt wird. Bei ganz neuen Geräten überlebt der Jailbreak nicht einmal einen Neustart. Spaß am Gerät sieht anders aus.
Solange die Preise im AppStore so gering sind wie jetzt und der Jailbreak als Hürde vorhanden ist, werden Raubkopien ein Nischenthema bleiben, welches nur dann sichtbar wird, wenn die eigentlichen Verkaufszahlen am Boden liegen.
http://www.youtube.com/watch?v=EGlfXaUQ7IY
http://www.youtube.com/watch?v=Kz6476cKR4Q
http://www.youtube.com/watch?v=mz1mfJ4R5N0
Gameloft hat heute den Playstation-Klassiker Driver im AppStore veröffentlicht (5,49€, [AppStore]). In Driver spielt ihr in einen Undercover-Polizisten, der sich das Milieu einschleusen möchte und sich hierzu als Fahrer hoch arbeiten muss. In waghalsigen Verfolgungsjagden gilt es, das Ziel zu erreichen und den verfolgenden Polizisten auszuweichen. Der eigene Wagen darf dabei nicht zu sehr demoliert werden: Er wird in den kommenden Missionen weiter eingesetzt.
Gespielt wird in Miami, San Francisco, Los Angeles und New York, wobei jede der Städte einen größeren Umfang als das gesamte Gangstar-Szenario (hier vorgestellt) hat und am Tag und in der Nacht gefahren werden kann. Ihr könnt in allen Städten frei herumfahren! Auch das realistische Physik- und Schadensmodell des Originals hat es auf das iPhone geschafft, sowie ersten Spielberichten zufolge Fußgänger, die mit Sprüngen eurem Fahrzeug ausweichen. Im Gegensatz zu Gangstar kann das Fahrzeug allerdings nicht verlassen werden. Driver bleibt spielerisch seinem Namen treu: Hier wird stets von Punkt A zu Punkt B gefahren.
Gameloft hat nicht nur das gesamte altbekannte Driver-Spiel auf das iPhone, sondern auch die Texturen aufpoliert und bietet (optional) auch einen leichteren Schwierigkeitsgrad, eine immer eingeblendete Karte der Umgebung, sowie die von der Playstation bekannten, umschaltbaren Radiosender mit 70er-Jahre-Musik. Das Ganze braucht Platz: Driver verschlingt mehr als 400MB auf eurem Gerät und verlangt mehr als 800MB freien Speicher für die Installation!
Zwei Videos und weitere Details zum Spielinhalt haben wir ebenfalls noch für euch:
http://www.youtube.com/watch?v=eAJ4GKr3Ke4
http://www.youtube.com/watch?v=444K52Wl0Fs
Tanner, ein NYPD-Detective, arbeitet Undercover. Lieutenant McKenzie, Tanners Vorgesetzter, hat Informationen von kriminellen Aktivitäten in Miami. Man vermutet Mord und hinter all dem soll ein Gangster namens Rufus stecken. Tanner ermittelt Undercover und nimmt Kontakt zu einigen Kriminellen auf. Doch er muss diesen zuerst seine Qualitäten als Fahrer beweisen. Anschließend bekommt er seinen ersten Job: Ein Bankraub, und Tanner soll den Fluchtwagen fahren.
Neben dem Straßenverkehr muss der Spieler auf Polizeiwagen, die auf der Karte angezeigt werden, achten, da diese bei einem Gesetzesverstoß wie “mit überhöhter Geschwindigkeit fahren” oder “mit durchdrehenden Reifen anfahren” sofort die Verfolgung des Spielers aufnehmen. Die Missionen werden dem Spieler über einen Anrufbeantworter übermittelt, so dass der Spieler manchmal die Auswahl zwischen mehreren Missionen hat. Einige Missionen werden durch Zwischensequenzen eingeleitet, die die Handlung weiter erzählen.
Die Fahrzeuge können in diesem Spiel nicht verlassen werden und sind am Anfang einer Mission vorgegeben. Die 35 Missionen, in denen der Spieler von einem Punkt der Karte zum anderen fahren muss, bestehen meistens aus zwei Teilen. Der erste Teil muss unter Zeitdruck erledigt werden, der Zweite dagegen ist meistens (bis auf wenige Ausnahmen) zeitlich unbeschränkt. In allen Fällen muss jedoch der Wagen, in dem Zustand mit dem man die erste Teilmission beendet, in der zweiten Teilmission weiterverwendet werden. Während der Missionen spielt im Hintergrund instrumentale 70er-Jahre Musik. Zusammen mit den 70er-Jahre Fahrzeugen entstehen Verfolgungsjagden (inkl. fliegender Radkappen) wie in 70er-Jahre Filmen bzw. Serien, wie Bullitt oder Die Straßen von San Francisco.
Zum ersten Mal bot ein Spiel Autoverfolgungsjagden in einer dreidimensionalen Spielwelt. Das Fahrverhalten ist auf Realismus ausgelegt und die Fahrzeuge haben ein Schadensmodell.
Des Weiteren kann der Spieler seine Fähigkeiten in Fahrspielen aufbessern. Bei Survival geht es beispielsweise darum, so lange wie möglich zu überleben. Die Polizei versucht mit allen Mitteln den Wagen des Spielers außer Gefecht zu setzen. Eine weitere Spieloption ist der Regisseur-Modus: Der Spieler hat die Möglichkeit seine Fahrten aufzuzeichnen und dann selber Kamerapositionen und -fahrten zu bestimmen.
Die Kurse unterscheiden sich hauptsächlich durch die Farbgebung der Umgebung. Die Planetenlandschaft kriegt man durch den Nebeleffekt eh nicht zu sehen, die Items sind recht dröge Minen oder Einmal-Laser und die Kurse nutzen die 3D-Möglichkeiten kaum. Es gibt mal einen Hügel zu erklimmen, aber Sprungschanzen und Loopings sucht man vergeblich.
http://www.youtube.com/watch?v=LjHPJb0n2vo
Mit Physikspielen ist das iPhone reichlich gesegnet. Als langjähriger Fan des Klassikers The Incredible Machine konnte mich bislang aber kein Spiel lange begeistern: Entweder war die Bedienung hakelig (neuer Rekord: Enigmo 2 ist schlicht unbedienbar!), oder es fehlte der schräge Humor. Zumindest den Punkt der Bedienung scheint Pocketball gelungen hinzubekommen und auch das Problem mit dem schrägen Humor stellt sich nicht, da Pocketball sich so weit vom Vorbild entfernt hat, dass man ihn hier nicht vermisst. In 30 Leveln gilt es bei Pocketball (1,59€, [AppStore]), einen oder mehrere kleine Bälle in ihr Ziel zu führen. Die Bälle fallen aus Markierungen herab und folgen der Schwerkraft. Umlenken kann man sie, indem man zwischen kleinen Nägeln Fäden spannt, die den Ball dann geschickt auf die Levelelemente führen. Wie das Ganze funktioniert, zeigt folgendes Video:
[quicktime width=”344” height=”472”]http://bigbucketsoftware.com/pocketball/pocketball.mp4[/quicktime]