Vor 2 Jahren gepostet

Lite-Version für Myst


myst

Über Myst hatten wir bereits im Mai berichtet und den 730MB-Klotz dort ausführlich vorgestellt. Seitdem ist der Preis auf 3,99€ gefallen und eine nur 124MB große und natürlich kostenfreie Lite-Version lädt alle Unentschlossenen jetzt zum Stöbern in der ersten Myst-Welt ein: [AppStore, Lite]. Wie immer gibt es auch ein Video:

http://www.youtube.com/watch?v=XTFyj-L4mrs

Vor 2 Jahren gepostet

Puzzlings

Es gibt kein Genre, welches meinem Gesicht ein größeres Gähnen entlocken kann, wie das Genre der Match-3-Spiele. Dennoch hat es Puzzlings geschafft, diese Barriere zu überwinden und sogar meine Freundin musste es sich auf ihr iPhone installieren. Der Grund ist simpel: Mit jeder Match-3-Runde erhält man einen Gegenstand, Körperteil oder einen Kleidungsstück, den eine absurde, runde Figur in der Hand hält, verwendet oder anzieht. Und während des Spiels läuft diese Figur beständig und fröhlich neben dem Spielfeld herum oder lässt betrübt die Schultern sinken, wenn man etwas schlechter spielt. Der Grafikstil ist betont in 2D gehalten und erinnert an der erste Rolando-Spiel (hier besprochen).

Aber es gibt nicht nur grafische Gimmicks, auch das Match-3-Spiel an sich ist etwas anders: Können z.B: bei Bejeweled Steine nur miteinander vertauscht werden, wenn sich daraus mindestens eine Dreierkombination bildet, so kann bei Puzzlings jeder Stein mit jedem anderen vertauscht werden. Auch müssen diese nicht nebeneinander liegen. Man kann z.B. mit einer Wischbewegung einen Stein von ganz oben nach ganz unten ziehen. Außerdem lässt sich eine beliebige Anzahl an Steinen rotieren. Hierzu zeith man mit dem Finger um mindestens vier Steine einen Rahmen. Daraufhin dreht sich der Bereich. Sind die Steine wie gewünscht rotiert, so bricht ein Antippen die Rotation ab. Dadurch lassen sich gewaltige Kombinationen aufbauen. Diese sind auch nötig, denn man kämpft gegen einen Punktebalken an, der mit der Zeit abnimmt. Hat dieser den linken Rand erreicht, so gilt der Level als verloren. Erreicht der Punktebalken dagegen den rechten Rand, so gilt der Level fast als gewonnen. Dann werden im Spielfeld verschiedene Bruchstücke von Gegenständen verstreut, die in Windeseile zusammengefügt werden müssen. Als Belohnung erhält man die eingangs erwähnten Items für seine Figur, z.B. Augen, Hörner oder eine Hose. Natürlich gibt es für die Items auch eine Art Kleiderschrank, so dass man seine Figur stets neu dekorieren kann.

Puzzlings wirkt erfrischend neu, ist grafisch angenehm aufbereitet und kann durch absurde Momente und einen gewissen Niedlichkeitsfaktor überzeugen. Wer in den einzelnen Spielwelten weiter voran schreitet, schaltet zudem verschiedene Puzzle-Modi frei, in denen als Ziel das Spielfeld mit möglichst wenigen Schritten komplett geleert werden muss.

puzzlings_1


Es gibt kein Genre, welches meinem Gesicht ein größeres Gähnen entlocken kann, wie das Genre der Match-3-Spiele. Dennoch hat es das 79 Cent-günstige Puzzlings geschafft, diese Barriere zu überwinden [AppStore]. Sogar meine Freundin musste es sich auf ihr iPhone installieren. Der Grund ist simpel: Mit jeder Match-3-Runde erhält man einen Gegenstand, Körperteil oder einen Kleidungsstück, den eine absurde, runde Figur in der Hand hält, verwendet oder anzieht. Während des Spiels läuft diese Figur beständig und fröhlich neben dem Spielfeld herum oder lässt betrübt die Schultern sinken, wenn man etwas schlechter spielt. Der Grafikstil ist dabei betont in 2D gehalten und erinnert an das erste Rolando-Spiel (hier besprochen).

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Aber es gibt nicht nur grafische Gimmicks, auch das Match-3-Spiel an sich ist etwas anders: Können z.B: bei Bejeweled Steine nur miteinander vertauscht werden, wenn sich daraus mindestens eine Dreierkombination bildet, so kann bei Puzzlings jeder Stein mit jedem anderen vertauscht werden. Auch müssen diese nicht nebeneinander liegen. Man kann z.B. mit einer Wischbewegung einen Stein von ganz oben nach ganz unten ziehen. Außerdem lässt sich eine beliebige Anzahl an Steinen rotieren. Hierzu zieht man mit dem Finger um mindestens vier Steine einen Rahmen. Daraufhin dreht sich der Bereich. Sind die Steine wie gewünscht rotiert, so bricht ein Antippen die Rotation ab. Dadurch lassen sich gewaltige Kombinationen aufbauen.

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Diese sind auch nötig, denn man kämpft gegen einen Punktebalken an, der mit der Zeit abnimmt. Hat dieser den linken Rand erreicht, so gilt der Level als verloren. Erreicht der Punktebalken dagegen den rechten Rand, so gilt der Level fast als gewonnen. Dann werden im Spielfeld verschiedene Bruchstücke von Gegenständen verstreut, die in Windeseile mit der üblichen Spielmechanik zusammengefügt werden müssen. Als Belohnung erhält man die eingangs erwähnten Items für seine Figur, z.B. Augen, Hörner oder eine Hose. Natürlich gibt es für die Items auch eine Art Kleiderschrank, so dass man seine Figur stets neu dekorieren kann…

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Puzzlings wirkt erfrischend neu, ist grafisch angenehm aufbereitet und kann durch absurde Momente und einen gewissen Niedlichkeitsfaktor überzeugen. Wer in den einzelnen Spielwelten weiter voran schreitet, schaltet zudem verschiedene Puzzle-Modi frei, in denen als Ziel das Spielfeld mit möglichst wenigen Schritten komplett geleert werden muss.

http://www.youtube.com/watch?v=_ytwzP4xeLs


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Vor 2 Jahren gepostet

Rock Band

rock_band_notenVor einigen Tagen hatten wir über die Ankündigung von Electronic Art berichtet, Rock Band im AppStore zu veröffentlichen. Heute ist das Spiel von Apple freigegeben worden und kostet 7,99€ [AppStore]! Wer das Spiel noch nicht kennt: In der großen Konsolenversion spielt man mit Instrumenten wie Gitarre und Schlagzeug bekannte Songs nach, indem dargestellte Noten im richtigen Moment gedrückt werden. Bei der iPhone-Version wird dagegen auf dem Bildschirm mitgetippt. Kann das Spiel gegen den Platzhirsch Tap Tap Revenge bestehen? 
Das Spielprinzip der Konsolenversion für XBox 360, Wii und Playstation 3 ist grundsätzlich simpel gehalten: “Noten” fallen in bis zu fünf Spalten von oben nach unten auf dem Bildschirm herab. Erreicht die Note den unteren Bereich, so muss eine passende farbige “Taste” gedrückt werden. Verfehlt man die Note, so wird die Tonspur als Strafe kurz ausgeblendet. Bei vielen Fehlern wird die Band ausgebuht und von der Bühne geworfen. Das Ganze ist eingebettet in die unterschiedlichen Instrumente, verschiedene Schwierigkeitsstufen, Online-Funktionen und einen Tour-Modus, bei dem man seine Band von Auftritt zu Auftritt um die Welt bewegt. Hinzu kommt ein umfassender Katalog an Hunderten Songs, die man kaufen und spielen kann. Die Version für Apples Geräte unterstützt natürlich kein externes Equipment, aber von den bekannten Menüstrukturen, Geräuschen, dem Spielprinzip bis zum Nachkauf von Songs ist alles enthalten!
rock_band_instrumentenauswahl
Das iPhone-Spiel bietet unterschiedliche Spielmodi: Im Quick Play-Modus spielt man zügig einen Song durch. Im World Tour Modus bespielt man mit seiner Band unterschiedliche Orte und dort Gigs. Im Online-Multiplayer-Modus kann man Facebook-Freunde herausfordern und gegen ihre Punktzahl spielen. Push-Notifications sorgen für die entsprechende Benachrichtigung. Im Bluetooth-Multiplayer-Modus kann man lokal mit drei weiteren Freunden an allen Instrumenten spielen. Der Song läuft dabei synchron auf allen zusammen geschalteten Geräten ab. Bluetooth-Multiplayer steht allerdings nicht auf dem iPhone 2G und dem ersten iPod Touch zur Verfügung.
Ausgeliefert werden 20 Songs, von denen 15 sofort freigeschaltet sind und weitere fünf in der World Tour freigespielt werden können. Weitere zehn Songs können in Song Packs hinzugekauft werden.
In allen Songs müssen einzelne Noten, Kombinationen von Noten und aufeinanderfolgende “Slides” von Noten ertippt werden. Was beim “großen” Rock Band die Gitarre und das Schlagzeug durch Buttons und Drum-Pads erledigen, findet auf dem iPhone direkt auf dem Bildschirm statt - Tap Tap Revenge (hier besprochen), aber vor allem auch Beat Rider (hier besprochen) lassen grüßen. Der direkte Unterschied zur Konkurrenz: Bei Rock Band wird nicht einfach nur im Takt mitgetippt, sondern man spielt das entsprechende Instrument, was bei Drums und Gitarre komplett andere Noten und Rhythmen ergibt. Wenn man sich verspielt, wird die entsprechende Tonspur kurz ausgeblendet. Und wer zu schlecht spielt, wird letztlich von der Bühne geworfen. Es ist erstaunlich, welchen Unterschied dies macht! Fühlte ich mich bei Tap Tap Revenge nie gefordert, da ich schlechtes Spielen nicht höre und dies nur anhand geringerer Punktzahlen bemerke, so habe ich bei Rock Band eine sofortige Reaktion des Spiels auf meine Unfähigkeit und bin versucht, mich ständig zu verbessern.
Auch der Overdrive-Spielmodus ist dabei und wird durch Schütteln ausgelöst - normalerweise zieht man den Gitarrenhals in die Höhe. Bei diesem durch vorheriges gutes Spielen aufgeladenen Modus begeistert man das Publikum besonders stark und erhält hohe Punktzahlen, außerdem kann man im Bluetooth-Multiplayermodus seine schlechter spielenden Freunde retten.
Grafisch sieht Rock Band exakt aus wie die Konsolenversion. Die Menüstruktur ist bekannt, ebenso die Geräusche dieser. Hier kommt sofort Rock Band-Feeling auf und per “Quick Play” kann man direkt loslegen. Die Ladezeiten sind selbst auf einem iPhone 2G ausgesprochen gering. Pro Spiel kann man sich sein Instrument und seine Schwierigkeit auswählen. Je höher die Schwierigkeit gewählt wurde, desto schneller fallen die immer komplexer werdenden Notenkombinationen herab. Im Hintergrund wird eine Band abgespielt, die aber so klein ist, dass man sie kaum erkennen kann. Dies war vermutlich auch der Grund, weshalb der Charakterdesigner nicht enthalten ist: Man kann sich in der iPhone-Version somit keine eigenen Musiker und Instrumente kreieren, was auf der Konsolenversion für eine stärkere Verbindung mit dem Spiel sorgt.
Wer der Meinung war, dass Rock Band etwas zu steril daher kommt, wird dies leider auch von der iPhone-Version denken. Tap Tap Revenge 3 und Rock Band sehen beide im eigentlichen Spiel eher unscheinbar aus. Wo Tap Tap Revenge 3 punkten kann sind allerdings die speziellen Themes für einzelne Songs - schon der kostenlos verfügbare AFI-Song wirkt alleine durch das neue Theme dynamischer und macht mehr Spaß als die Songs, die mit dem Standardlayout kommen. Rock Band bietet eine solche Funktion nicht.
rock_band_songlisteDass sich Rock Band zu sehr an seiner eigenen Konsolenversion und weniger an der AppStore-Konkurrenz orientiert hat, fällt vor allem bei den Multiplayer-Funktionen auf: Man merkt sehr schnell, dass man hier nicht mit Freunden vor Plastikinstrumenten in einem Raum sitzt, sondern alleine vor seinem iPhone. Auch die Facebook-Challenges können dieses Gefühl nicht beheben und der Bluetooth-Multiplayermodus funktioniert natürlich nur dann, wenn sich alle Freunde in einem Raum treffen - dann kann ich aber gleich zur großen Konsolenversion greifen. “Richtiger” Online-Multiplayer über das Internet wird nicht geboten. Die Konkurrenz in Form von Tap Tap Revenge 3 geht hier andere Wege: Songs werden immer gegeneinander gespielt, nie miteinander als Band. Es gibt die auch bei Rock Band vorhandenen Challenges, aber auch Räume, in denen man als Gemeinschaft den gleichen Song spielt und versucht, die höchste Punktzahl durch gutes Spielen zu erreichen, was den Battles von Guitar Hero entlehnt ist. Das klappt bei Tap Tap Revenge 3 sogar mit Songs, die man noch nicht gekauft hat: Diese werden temporär herunter geladen. Auch die Anzahl verfügbarer Songs ist bei Tap Tap Revenge deutlich höher: 100 kostenlose Songs vermengen sich mit vielen kostenpflichtigen Songs von bekannten Künstlern wie Korn zu einer langen Liste, die es durchaus mit der Konsolenversion von Rock Band aufnehmen kann. Die iPhone-Version kommt dagegen bislang auf nur 20 mitgelieferte Songs und 10 herunterladbare Songs.
rock_band_einkaufDabei sind:


  • 30 Seconds To Mars – “Attack”

  • AFI – “Girls Not Grey”

  • All American Rejects – “Move Along”

  • Beastie Boys – “Sabotage”

  • Blink-182 – “All The Small Things”

  • Blondie – “Hanging on the Telephone”

  • Foo Fighters – “Learn To Fly”

  • Foo Fighters – “Everlong”

  • George Thorogood & the Destroyers – “Bad to The Bone”

  • Jethro Tull – “Hymn 43”

  • Joan Jett – “Hymn 43”

  • Lynard Skynyrd – “Simple Man”

  • Motörhead – “Ace of Spades ‘08”

  • Pixies – “Debaser”

  • Presidents of The United States of America – “Ladybug”

  • Rise Against – “Give It All”

  • Silversun Pickups – “Lazy Eye”

  • Smashing Pumpkins – “Cherub Rock”

  • Steve Miller Band – “Take The Money and Run”

  • The Go Go’s – “We Got The Beat”


rock_band_downloadFür 79 Cent kann man sich noch folgende Song-Packs kaufen:
Pack 1

  • 30 Seconds to Mars - “The Kill”

  • OK Go - “Here It Goes Again”


Pack 2

  • Angels and Airwaves - “It Hurts”

  • Foo Fighters - “This Is A Call”


Pack 3

  • Smashing Pumpkins - “Today”

  • Smashing Pumpkins - “Zero”


Pack 4

  • James Gang - “Funk #49”

  • Lenny Kravitz - “Let Love Rule”


Pack 5

  • Devo - “Girl U Want”

  • Social Distortion - “I Was Wrong”


Welches Spiel sollte man sich also kaufen? Rock Band fühlt sich wie ein richtiges Spiel an, wogegen Tap Tap Revenge 3 wie eine große Musik-Community daher kommt. Wer tatsächlich per Bluetooth mit seinen Freunden einen Song spielen möchte, ist zwangsläufig bei Rock Band besser aufgehoben. Wer dagegen online gegen andere antreten möchte, der muss zu Tap Tap Revenge greifen. Für Einzelspieler sind beide Spiele geeignet. Tap Tap Revenge 3 sieht durch die Song-Themes hübscher aus und bietet momentan noch mehr Songs, bei Rock Band muss man dagegen gut spielen und kann auch von der Bühne geworfen werden, wenn man schlecht spielt. Außerdem hört man, wenn man sich verspielt hat, was bei Tap Tap Revenge nicht der Fall ist. Die Einzelspielermotivation ist deshalb bei Rock Band höher als bei Tap Tap Revenge 3.

http://www.youtube.com/watch?v=kBttybo7rlw

Vor 2 Jahren gepostet

Multiplayer-Updates für Mecho Wars und Warfare Incorporated

Sowohl Warfare Incorporated als auch Mecho Wars sind gestern mit Online-Funktionen ausgestattet worden: Es kann nun gegen anderen Spieler gespielt werden.
Warfare Incorporated

warfare_incorporated


Das Echtzeitstrategiespiel Warfare Incorporated kann nun live gegen andere Spieler gespielt werden. 21 Multiplayer-Missionen sind enthalten, die gegen 2-4 Spieler über ein beliebiges Netzwerk (Wifi, Mobilfunk) gespielt werden können. Mehr als 50 Missionen steht als Add-Ons zur Verfügung, inkl. Editor, um eigene Missionen erzeugen zu können. Hinzu kommen eine Freundes-Verwaltung, globale Highscores und die Möglichkeit, anonym oder mit Benutzernamen spielen zu können. Letzteres erfordert eine Registrierung mit eMail-Bestätigung. Warfare Incorporated kostet 3,99€ [AppStore].
Mecho Wars

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Wer mit Echtzeitstrategie nicht viel anfangen kann und wem Uniwar (hier besprochen) grafisch zu dröge daher kam, der wird vielleicht mit Mecho Wars glücklich. Das grelllila-Spiel hatten wir bereits vorgestellt, die neue Version des Runden basierten Spiels bietet allerdings ebenfalls einen Mehrspielermodus, bei welchem 20 Spiele gleichzeitig gespielt werden können. “Gleichzeitig” bedeutet bei dem Runden basierten Spielprinzip natürlich, dass man in 20 Spielen aktiv sein kann, in 19 davon auf Züge des Gegnern wartet und in dem 20. gerade selber seine Figuren bewegt.
Im Gegensatz zu Uniwar werden leider keine Push-Notifications eingesetzt - man muss das Spiel also von Zeit zu Zeit öffnen, um neue Züge mitzubekommen. Mecho Wars kostet momentan 3,99€, wird aber vermutlich demnächst wieder bei 79 Cent ankommen - das Spiel landet recht häufig im Ausverkauf [AppStore]. Die folgenden drei Screenshots zeigen das neue Multiplayer-Interface:

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Vor 2 Jahren gepostet

Lite-Version für Rolando 2 mit Welt 1, weitere Welten per In-App-Purchase

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Vor knapp drei Monaten hat ngmoco:) den Nachfolger zum Jump n’ Roll-Spiele Rolando abgeliefert, welches durch grandiose 2,5D-Grafik und einen hübschen Soundtrack überzeugen konnte. Wie auch im ersten Teil müsst ihr mit euren rollenden Figuren, die euch als Gottheit “Finger” verehren, allerlei Abenteuer unter und über Wasser bestehen. Die Vollversion des Spiels mit sechs Welten kostet mittlerweile nur noch 3,99€. Die heute erschienene Lite-Version enthält die erste Welt. Alle weiteren Welten können bei Gefallen direkt innerhalb der Lite-Version für je 79 Cent nachgekauft werden. [AppStore, Lite].



http://www.youtube.com/watch?v=KUhgXgoXAj4

Vor 2 Jahren gepostet

Lite-Version für Blades of Fury

BoF1
Vor einem Monat hat sich Niels ausführlich mit Gamelofts Prügler Blades of Fury beschäftigt und kam zu folgendem Ergebnis:

Wenn man ein ab und zu mal eine Runde die Klingen kreuzen will, macht das Spiel Spaß und ist kaufenswert. Die Grafikqualität und das Spielniveau wird dem Kaufpreis von 5,49€ gerecht.

Das Spiel kostet noch immer angemessene 5,49€. Wer reinschnuppern möchte, kann dies jetzt anhand der kostenlosen Lite-Version machen: [AppStoreLite]. Ein Video gibt es natürlich auch:

http://www.youtube.com/watch?v=HtsUjcpp57w

Vor 2 Jahren gepostet

Lite-Version für Modern Combat: Sandstorm

modern_combat_01


Vor etwa einem Monat stellten wir euch Modern Combat: Sandstorm vor. Das Fazit war eindeutig:
Das Spiel liefert die bislang beeindruckendste Grafik in einem First Person Shooter auf dem iPhone und iPod Touch, perfektioniert die Touch-Steuerung soweit, dass ich mich erstmals bei einem Gameloft-Spiel tatsächlich zu 100% im Spiel verlieren kann, ohne mich nebenbei mit der Steuerung beschäftigen zu müssen und kopiert, ganz nebenbei, Call of Duty - Modern Warfare.

Wer bislang noch nicht zugegriffen hat, der kann jetzt anhand einer kostenlosen Lite-Version reinschauen. Die Vollversion kostet 5,49€ [AppStore, Lite]. Ein Video haben wir natürlich ebenfalls für euch:

http://www.youtube.com/watch?v=weaqgWVaYFA


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Vor 2 Jahren gepostet

Shrek Kart - Konsolenfeeling: Top, Spielspeicherung: Flop

shrek_kart_logo

Dass sich Gameloft recht offensichtlich von großen Spielenamen inspirieren lässt ist kein Geheimnis. So erinnert auch Shrek Kart für 3,99€ [AppStore, Lite] frappierend an Nintendos Mario Kart. Schlimm ist dies nicht, wird doch Mario Kart nie im AppStore erscheinen. Die richtige Frage ist deshalb auch: Wieviel von Mario Kart kann Gameloft auf das iPhone und den iPod Touch übertragen? Die Antwort ist glücklicherweise: Sehr viel. Trotz einiger Mängel ist Shrek Kart der erste Kart-Racer, der Konsolenfeeling aufkommen lässt. Vom Einführungsvideo und der Musik, über fantastisch detaillierte Strecken und Fahrer mit wirklichen Eigenheiten ist das hier ein sehr rundes Paket - inklusive Multiplayer-Funktionen.

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Werfen wir zuerst einen Blick auf die Feature-Liste: Vier Einzelspieler-Modi warten auf einen, darunter die “Klassiker” Einzelrennen und Turniermodus, aber auch ein Wettkampf- und Arenamodus. Außerdem können lokal mehrere Spieler gegeneinander antreten: Zwei Spieler fahren gegeneinander per Bluetooth und bis zu sechs Spieler können im lokalen WLAN gegeneinander antreten. Die restlichen Zahlen: Zehn Fahrzeuge, zehn Charaktere mit charakterspezifischen Sonderfunktionen (Shreks furzen löst z.B. eine Turbo-Beschleunigung aus), elf aufsammelbare Extras wie Turbospeed oder Bienenangriff, neun Streckenlayouts (drei davon zusätzlich in umgekehrter Richtung befahrbar, somit also zwölf Strecken) und zusätzlich drei Arenen. Das ist ein ordentlicher Umfang, der ebenso ordentlich mit schön gestalteten Menüs und umfangreichen Tutorials präsentiert wird.

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Gespielt wird in drei Schwierigkeitsstufen, von denen die erste so leicht ist, dass man alle Strecken gleich im ersten Versuch gewinnen kann. Vier Strecken stehen zunächst im Einzelspielermodus zur Verfügung. Je nach gewonnenem Rennen werden weitere Strecken freigeschaltet. Diese werden vor Rennbeginn in Form von 3D-Rundflügen dargestellt. Nach einem Rennen kann man es sich als Replay erneut anschauen und über seine Fahrfehler lachen.

shrek_kart_charaktere

Die Strecken sind allesamt wunderbar gestaltet: Man fährt durch eine farbenfrohe, teils pastellartige 3D-Welt, springt über Springbrunnen, fliegt über Flusstäler, rast durch Tunnel, über Eisenbahnstrecken, kämpft gegen Wetterelemente wie entgegen kommenden Schnee an und weicht Feuerfontänen aus. Gameloft nutzt das Potential der Shrek-Welt somit gut aus. Besonders die ersten freigespielten Strecken “Sumpf”, “Pfefferkuchendorf” und “Grimmberg” haben mich begeistert. Der Grafikstil ist faszinierend, wie ihr an den drei folgenden Screenshots sehen könnt:

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shrek_kart_pfefferkuchendorf_1

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Fährt man an der Spitze, so wird man selbstverständlich beständig angegriffen: Die Sicht wird von einer “Werbebotschaft” blockiert, wütende Bienen summen um einen herum, ein Tornado wirbelt einen umher oder man wird in einen Kürbis verwandelt und hüpft über die Strecke. Wenn man versehentlich eine vom Gegner platzierte Zwiebel frisst, so wabert die gesamte Optik wild hin und her. Manche dieser Angriffe können durch einen beherzten Hüpfer des eigenen Fahrzeugs abgewehrt werden.

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Fährt man im einzelnen Rennen oder dem Turniermodus die Strecken ab und versucht, Erster zu werden, so müssen in der Arena möglichst viele Gegner von Items getroffen werden, die man genretypisch durch das Durchfahren von kleinen Boxen erlangt. Bei den Wettkämpfen (Challenges) müssen Elemente gesammelt oder ihnen ausgewichen werden. Auch ein Zeitrennen ist möglich, bei dem gegen eine feste Zeit gefahren werden muss. Eine Möglichkeit, gegen seine eigene Bestzeit zu fahren (Ghost-Modus) existiert leider nicht und die zwei weiteren Wettkampfmöglichkeiten liegen weit hinter dem, was Mario Kart hier bietet.

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Im Multiplayermodus kann man gegen seine Freunde entweder per Bluetooth oder im lokalen Wlan fahren. Beides hat seine Vor- und Nachteile: Der Bluetooth-Modus verbindet zwei Spieler und steht nicht auf älteren Geräten zur Verfügung, funktioniert aber auch jederzeit unterwegs, z.B. im Zug. Der Wlan-Modus kann dagegen bis zu sechs Spieler miteinander verbinden, inkl. älterer Geräte, benötigt aber natürlich eine entsprechende Wlan-Infrastruktur in der Nähe. Online-Multiplayer, auch über Edge und 3G, soll in einem Update nachgereicht werden. Ich bin leider skeptisch, denn Käufer von Ferrari GT warten schon seit Monaten auf den versprochenen Online-Modus. Da Gameloft aber für etliche aktuelle Veröffentlichungen Online-Multiplayer angekündigt hat, hoffe ich, dass es sich hierbei diesmal nicht um leere Versprechungen handelt. Shrek Kart unterstützt außerdem nicht einmal Gameloft LIVE!, um wenigstens rudimentäre Online-Funktionen, wie sie z.B. auch OpenFeint bietet, in das Spiel zu integrieren.

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Die hübsche Grafik fordert meinem kleinen 2G iPhone einiges ab: Die Flüge über die Strecke vor dem Levelstart ruckeln stark und Menübuttons reagieren mit deutlicher Verzögerung. Der Flugzeugmodus hilft hier: Das Ruckeln der Überflüge bleibt, alles andere wird aber bedien- und spielbar und auch die eigentlichen Rennen laufen problemlos ab. Dem Review auf IGN hätte der Flugzeugmodus ebenfalls gut getan:

Now, as I mentioned, there are some performance problems with Shrek Kart. I played the game on an iPhone 3G with a fresh restart. There are some grating framerate issues in Shrek Kart with the game slowing down to such a crawl at times (usually when a lot is happening on-screen) that it’s practically a slide show.

Für volle Spielbarkeit im Multiplayermodus schreit Shrek Kart aber förmlich nach einem aktuellen Gerät wie dem iPhone 3GS. Wie gut das Spiel dort läuft, zeigt folgendes Video:

http://www.youtube.com/watch?v=pUPlM0qV3Mo

Vergleichsweise habe ich Shrek Kart ebenfalls auf einem 3GS getestet: Das Spiel läuft problemlos und hat keine Hänger. Die Flüssigkeit von z.B. Cocoto (hier besprochen) oder Snail Mail [AppStore] wird aber auch dort nicht erreicht - die von Gameloft verwendete Grafikengine scheint nicht mit den für das iPhone passenden 60 Bildern pro Sekunde mithalten zu können, ein Problem, was vor einigen Monaten schon gut durch Ferrari GT (hier besprochen) dokumentiert wurde. Der Spielspaß wird dadurch kaum gebremst - zu gut sind die einzelnen Strecken designt.

shrek_kart_shrek

Kommen wir nach all den positiven Punkten nun zu den weniger schönen Momenten des Spiels, die Gameloft die Fünf-Sterne-Wertung verhageln, vor allem der Steuerung:
Beschleunigt wird ein Kart automatisch. Gesteuert wird durch eine Accelerometer- oder Touch-Steuerung. Auf die Wahl der Steuerung war ich sehr gespannt. Mit Modern Combat (hier besprochen) hat Gameloft gerade die Steuerungsmethodik für First Person Shooter perfektioniert. Im Rahmen des anstehenden Releases von Asphalt 5 habe ich also bei Shrek Kart einen ähnlichen Meilenstein erwartet, bin aber leider enttäuscht werden. Schlimmer noch: Gameloft wiederholt die Fehler, die schon Ferrari GT für mich unspielbar machten: Die als Vorgabe eingestellte Accelerometer-Steuerung ist derart unempfindlich, dass man das iPhone in Kurven um satte 45 Grad neigen muss, woraufhin das Fahrzeug träge in die Kurve schwenkt. Die Empfindlichkeit kann zwar konfiguriert werden, aber der Gameloft-Balken scheint bei etwa 60% der Empfindlichkeit, die Cocoto Kart Online bietet, zu enden. Gelungen ist dagegen die Drift-Funktion: Wer in einer Kurve bremst und dann in die Kurve geht, der driftet. Je länger, desto länger dauert anschließend die belohnende Beschleunigungsphase. Besser hätte man diesen Mechanismus aus Mario Kart DS, wo er mit den Schultertasten ausgelöst wird, kaum übernehmen können, so natürlich fühlt er sich an! Gebremst wird mittels eines Bremsbuttons und gesprungen über das Antippen der Bildschirmmitte.
Die Unempfindlichkeit der Accelerometer-Steuerung hat mich schnell in die Arme der Touch-Steuerung getrieben, die leider ähnlich schwerfällig reagiert. Tippt man auf den linken Bildschirmbereich, so wird ausgesprochen behäbig ein Linkskurve eingeleitet. Zudem gibt es nun zwei Brems-Buttons, die links und rechts neben dem Kart angeordnet sind. Dies hat seinen Grund in der Drift-Funktion: Bei der Touch-Steuerung muss ich für einen Drift in einer Linkskurve nach links lenken, also den linken Bildschirmbereich antippen, gleichzeitig aber den dann noch zugänglichen Bremsbutton auf der rechten Seite drücken (und umgekehrt). Diese rechts/links-Kombination hat es bislang leider noch nicht geschafft, sich in mein Gehirn einzugraben, so dass ich bei der Touch-Steuerung kaum drifte, was leider den Spielspaß mindert. Weshalb Gameloft sich hier nicht an der Slide-Steuerung von Pole Position oder Assassin’s Creed 2 orientiert, verschließt sich mir.

Somit ist mein Fazit, dass es Gameloft abermals nicht hinbekommen hat, einem Rennspiel eine gute Steuerung zu geben. Dabei verlange ich nicht einmal derartig viele Optionen, wie sie Real Racing (hier besprochen) bietet. Einzig die Möglichkeit, den Accelerometer empfindlicher einstellen zu können, würde mich vollkommen zufrieden stellen. Immerhin wird Shrek Kart durch die Steuerung nicht komplett, sondern nur schwerer spielbar. Das gute Leveldesign mit breiten Wegen rettet hier viel.
Die sonstigen Geräte-Funktionen werden passabel umgesetzt: Der Bildschirm rotiert je nach Neigung korrekt, Videos werden allerdings immer gleich gedreht abgespielt, somit also evt. auf dem Kopf. Der Stummschalter wird im Spiel unterstützt, das Intro-Video ignoriert ihn aber. Ein laufender iPod wird gnadenlos ausgeblendet. Als Pseudo-Feature wird allerdings die mit dem iPhone OS 3.0 eingeführte iPod-Funktionalität verwendet, bei der man im laufenden Spiel über eine unbenutzbar lange Liste aller Titel Songs auswählen kann. Es dürfte für Gameloft sogar einfacher sein, anstelle diese Funktion einzubauen, einen laufenden iPod schlicht nicht auszublenden. Das Spiel pausiert, wenn man das iPhone mit dem Schalter oben deaktiviert, der Druck auf den Home-Button speichert das gerade stattfindende Rennen allerdings nicht. Beim Neustart des Spiels muss folglich der aktuelle Kurs von Vorne gestartet werden. Ergebnisse abgeschlossener Rennen bleiben aber immerhin gespeichert, ebenso der Fortschritt von abgeschlossenen Pokalen. Nettes Gimmick am Rande: Das Pause-Menü blendet die Menüleiste ein, somit also auch die Uhrzeit und den Akkustand.

Vor 2 Jahren gepostet

Cocoto Kart Online - Gelungener Kart-Racer ohne Spielspeicherung

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Ein Kart-Racer für 79 Cent? Kann das gut gehen? Glücklicherweise ja! Überraschend, dass ebenfalls ein Online-Modus integriert ist, der im Gegensatz zu Krazy Kart tatsächlich funktioniert. Auch der Umfang kann sich sehen lassen: Zehn Strecken, zwölf Fahrer, vier Schwierigkeitsgrade, 2 Cups und ein Online-Battle-Modus mit noch einmal fünf Strecken versprechen viel, gerade auch für diesen Preis. Wie sieht das aber im Detail aus? Wo kann Cocoto Kart überzeugen und wo scheitert es?

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Ich fange direkt mit dem Online-Modus an, da Cocoto Kart der erste Kart-Racer ist, der den Online-Modus brauchbar implementiert: Nach Auswahl des Online-Modus und eines Fahrers darf man sich zwischen Multiplayer Race, Battle Mode und Table entscheiden. Letzteres entspricht den Räumen, die man auch von Krazy Kart kennt, und denen man zum Fahren mit den dort Anwesenden beitreten kann. Hinter dem Battle Mode verstecken sich fünf Kurse, bei denen Gegner drei Mal getroffen werden müssen. Und hinter dem Multiplayer Race verbirgt sich die Möglichkeit, die einzelnen Cups gegen andere Spieler zu fahren. Eurocenter geht hierbei glücklicherweise den Weg, den Mario Kart z.B. auf dem Nintendo DS vorgemacht hat: Es werden automatisch Gegner gesucht und zu einer Gruppe mit vier Spielern zusammen geführt. Umständliches Herumgefummel entfällt.

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Einige Spezialitäten sind ebenfalls dabei: Läuft eine Runde bereits, so kann man dieser zuschauen. Und falls ein Spieler ein laufendes Rennen verlässt, so wird sein Wagen von einer KI weiter gefahren. Der Multiplayer-Modus funktioniert vollkommen reibungslos und ohne jegliche Verzögerung. Einzig auf etwas schwächerer Hardware wie meinem Classic iPhone 2G fühlt sich das Spiel im Multiplayer-Modus etwas schwerfälliger an, erreicht aber niemals die Ruckligkeit, die Crash Bandikoot Nitro Kart 3D oder Krazy Kart schon im Einzelspielermodus auszeichnet.

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Im Einzelspielermodus stehen ebenfalls alle Strecken und Cups zur Verfügung. Gespielt wird in mehreren Schwierigkeitsstufen, je nach Leistungsfähigkeit des Gerätes, gegen vier oder fünf andere Fahrer. Damit schafft es Eurocenter erfolgreich, das Spiel auch auf älteren Geräten flüssig laufen zu lassen.

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Kommen wir zu den Strecken und Items. Cocoto Kart ist offensichtlich mit Mario Kart als Vorbild erzeugt werden: Meist bunte Strecken, verschlungenes Streckenlayout, versteckte Abkürzungen, weite Sprünge über tiefe Schluchten, Feuerbälle, Wasserflächen, herumkriechende Gegner wie Würmer auf den Strecken und leuchtende Elemente, die in Viererreihen auftreten, und einen mit Items wie Lavabällen, Tomaten, Schleimbällen und Beschleunigern versorgen. Ausgelöst werden diese Items durch kurzes Schütteln des iPhones (einmal kurz nach Vorne neigen) oder Antippen des oberen Bildschirmbereichs.

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Die Strecken sind grundsätzlich gut entworfen, unterscheiden sich aber drastisch im grafischen Thema. Es gibt Sprungsschanzen, Steilkurven und ineinander verschlungene Streckenteile, somit also auch Brücken und Tunnel. Die grafischen Themen sind so unterschiedlich wie eine grellbunte Dschungellandschaft samt herunterhängenden Lianen (Bo-Bong) und düstere Science Fiction-Strecken (Glabooh, Cerber) a la Low Grav Racer (hier besprochen) nur sein können. Leider sind die düsteren Strecken im wahrsten Sinne des Wortes düster: Nur ein iPhone auf maximaler Helligkeit und eine möglichst dunkle Umgebung helfen dabei, die Strecke wirklich erkennen zu können. Die Dschungelstrecke ist dagegen angenehm hell und verbreitet den spaßigen Flair, den ich von Mario Kart so liebe. Mit Bo-Bong und Venuzia konnte ich deshalb auch am Meisten anfangen. Da insgesamt 15 Strecken (inkl. Battle-Modus) mitgeliefert werden, ist hier aber genügend Abwechslung für jeden Spielertyp vorhanden.

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Gesteuert wird entweder per Accelerometer oder per Touch-Steuerung. Beschleunigt wird automatisch oder per Button. Die Touch-Steuerung ist extrem überempfindlich und kaum verwendbar. Die Accelerometer-Steuerung ist dagegen gut eingestellt, nicht so empfindlich wie bei Krazy Kart, aber auch nicht so unempfindlich wie bei Ferrari GT. Leider fühlt sich der Wagen auf manchen Strecken sehr merkwürdig an: Ich hatte teilweise das Gefühl, wie beim Low Grav Racer ohne Widerstand über die Straßen zu gleiten, so dass mir eine genaue Steuerung nicht möglich war. Entweder tritt dieses Problem bei späteren Strecken nicht auf oder ich hatte mich irgendwann daran gewöhnt: Cototo Kart Online fehlt jedenfalls die punktgenaue Steuerung (“tight”), die ich mir für einen Kart-Racer mit so engen Streckenlayouts wünschen würde.
[caption id=”attachment_5837” align=”aligncenter” width=”480” caption=”Unsichtbare Wand vor dem Kart”]Unsichtbare Wand vor dem Kart[/caption]
Cocoto Kart-Racer sind keine Neuerscheinung: Das Spiel gibt es auch für den Gameboy Advance, Nintendo DS, die Wii, Playstation 2, Windows und Windows Mobile. IGN schreibt zur Wii-Version:

As far as budget titles go, Cocoto Kart Racer is the cream of the crop. It could be described as a poor man’s Mario Kart, emulating almost all of its features and clocking in at $30 less.


Die iPhone-Version kommt nicht einmal an die Mario Kart-Features heran. Zuviel Liebe zum Detail fehlt. Aber Vergleiche mit einem Spiel, welches auf dem iPhone niemals erscheinen wird, sind müßig: Im Rahmen der jetzt vorhandenen Kart-Racer auf dem iPhone stellt Cocoto Kart Online die Elite dar. Dass ich dennoch nur eine Wertung von 60% geben kann, liegt an etlichen kleinen Fehlern, die zeigen, dass dieses Spiel noch einige Wochen Entwicklungszeit gebraucht hätte:


  • Das Spiel ignoriert den Stummschalter komplett. Bei aktivierter Stummschaltung laufen alle Spielgeräusche und die Musik. Schaltet man Spielmusik und Geräusche ab, so schreit einen das Intro-Video dennoch an.

  • Das Problem wird zumindest beim iPhone etwas abgemildert, da das Spiel den Bildschirm falsch herum dreht und somit beim Spielen der Lautsprecher von der Hand verdeckt wird.

  • Das Spiel läuft auch weiter, wenn man das iPhone mit dem Schalter oben rechts ausschaltet.

  • Es gibt keine Spielspeicherung. Bei Druck auf die Home-Taste ist das aktuelle Rennen bzw. der aktuelle Cup weg und muss von Vorne begonnen werden.

  • Reproduzierbare Abstürze beim Eingang mehrerer Push-Notifications direkt nacheinander.

  • Man hängt teils in unsichtbaren Wänden fest.

  • Schwammige Steuerung.

  • Überempfindliche Touch-Steuerung.

  • Wie bei Eurocenter üblich: Hässliche Menüoberfläche.

http://www.youtube.com/watch?v=WMXoeYBeL-E


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Vor 2 Jahren gepostet

Lite-Version für Resident Evil 4

resident_evil_4


Vor zwei Monaten ist Resident Evil erschienen und kostet momentan 5,49€ [AppStoreLite]. Anhand der Lite-Version können sich die bis heute Unentschlossen nun einen kostenlosen Eindruck vom Spiel holen, denn die Kritiken waren durchaus gespalten: Spieler des “großen” Resident Evil vermissten Cut-Scenes und Voice-Overs, wogegen Neulinge dieses Franchises die iPhone-Version durchaus positiv aufnahmen. Ein Video könnt ihr im Anschluss betrachten:

http://www.youtube.com/watch?v=LJdO4i0140Q