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Review: Reckless Racing

Mit Reckless Racing veröffentlicht EA ein Rally-Rennspiel in klassischer Top-Down-Sicht. In fünf (iPhone) bzw. acht (iPad) Kursen darf hierbei gegen lokale Gegner oder Online-Gegner gefahren werden. Auch wenn der Kursumfang mit, freundlich gezählten, sechzehn Kursen (jeder kann vorwärts und rückwärts gefahren werden), eher mau ausfällt, kommt bei Reckless Racing viel Freude auf.

Das liegt zum einen am guten Sound und der guten Grafik, aber auch an den sehr detailliert und interessant gestalteten Kursen mit Brücken, Flüssen, Teichen und Gebäuden. 3D-Elemente wie Steine oder Verkehrshütchen können umgefahren werden und bleiben im Weg liegen. Auch die im Matsch hinterlassenen Fahrspuren bleiben erhalten, so dass die Strecke nach einigen Runden angenehm wüst ausschaut. Die einzelnen Fahrzeuge fahren sich übrigens deutlich anders, so dass hier pro Strecke das passende Fahrzeug gefunden werden muss (oder der passende Fahrstil). Wirklich gelungen wird das Spiel aber durch die Steuerung: Fast jede denkbare Variante wurde umgesetzt, z.B. Buttons, Lenkräder und Accelerometer. Die Button-Steuerung kann an den eigenen Geschmack angepasst werden: Größe und Position lassen sich variieren.



Das Spiel kommt mit etlichen Spielvarianten: Klassisch kann auf der Jagd nach Medaillen gegen Computergegner gefahren werden oder man kämpf gegen seinen eigenen “Geist” aus der Vorrunde und versucht, aus dessen Fehlern zu lernen. Gelungen ist auch ein Paketdienstmodus, in welchem man auf zusätzlichen Strecken so schnell wie möglich Ware von A nach B bringt. Der Online-Modus funktioniert problemlos und wird über Polarbit realisiert, so dass Käufer von z.B. Crash Bandikoot 2 hier Bekanntes vorfinden.


Für Online-Funktionen und Ranglisten verwendet Reckless Racing nicht das Game Center oder OpenFeint, sondern eine eigene Lösung, die sich angenehm im Hintergrund hält. Für die Nutzung dieser Funktionen muss man sich einmalig mit einem Nickname und einer eMail-Adresse anmelden. Leider tappt Reckless Racing hier in die Faulheitsfalle und synchronisiert nicht mehrere Geräte miteinander. Wer also auf iPhone und iPad spielt, der findet jeweils unterschiedliche Spielstände vor. Die Online-Funktionen werden also nur verwendet, um lokale Ergebnisse zu veröffentlichen und nicht, um die lokalen Ergebnisse mit den evt. veränderten Online-Ergebnissen abzugleichen. Der Verzicht auf das Game Center sorgt aber immerhin dafür, dass auch das iPad in den Genuss der Online-Funktionen kommt.


Die iPhone-Version kann mit Pixelverdopplung problemlos am iPad gespielt werden. Dank der anpassbaren Steuerung bleibt das Spiel sehr gut spielbar. Im direkten Vergleich kann man gut sehen, dass die iPad-Version zwar höher aufgelöste 3D-Objekte z.B. für Fahrzeuge und Bäume verwendet, der Hintergrund aber von der iPhone-Version nur vergrößert wurde und deshalb matschig aussieht. Es ist klar, dass das Spiel auf dem iPad dennoch deutlich gewaltiger wirkt als auf dem iPhone, da weniger Spielgrafik durch die Finger verdeckt wird. Die beiden folgenden Screenshots zeigen zunächst die iPhone-Version am iPad, dann die “offizielle” iPad-Variante:




Reckless Racing ist ein ausgesprochen spaßiges Rennspiel mit beeindruckender Grafik. Die geringe Anzahl an Strecken scheint man auch bei EA bemerkt zu haben, so dass das iPhone-Spiel für freundliche 2,39€ (AppStore) über den Ladentisch geht. Diedrei zusätzlichen Tracks am iPad (AppStore) deuten bereits an, dass es weitere Strecken per In-App-Purchase geben wird.   

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Gepostet am Montag, November 1 2010.
Getaggt mit: iPadiPhoneEmpfehlung

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