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Goodbye, Instapaper!

Über Instapaper hatte ich bereits einige Male geschrieben: Man kann sich interessante Webseite merken und später in einer von Werbung und Navigation befreiten Form lesen. Die Integration in diverse Apps wie Twitter-Clients und RSS-Reader, sowie eigenständige Instapaper-Apps für iPhone und iPad, Lese-Apps für den Mac und eine Unterstützung von Amazons eInk-Reader sorgen dafür, dass man stets die gemerkten Artikel lesen kann.

Soweit, so grandios. Instapaper bedeutet bei mir aber immer häufiger, dass ich Dinge nicht später, sondern schlicht nie lese.

Mein Instapaper-Account ist gefüllt mit Hunderten noch nicht archivierter Artikel, hinzu kommen mehr als hundert an den Kindle gelieferter Dateien, also noch einmal 1.000 Artikel. Alle interessant. Die meisten auch immer noch inhaltlich aktuell. Aber letztlich auch nicht mehr und mit sehr geringer Relevanz für mein tägliches Leben.

Somit kommt jetzt alles weg: Ich lösche die Instapaper-Accounts aus allen Apps, lösche die Instapaper-Apps und alle auf dem Kindle verbliebenen Dateien. Was ich lese, lese ich sofort oder gar nicht. Mein RSS-Reader ist auf das Speichern von ungelesenen Artikel für nur noch drei Tage eingestellt: Was ich bis dahin nicht beachtet habe muss irrelevant sein und verschwindet von selbst.

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Gepostet am Samstag, Oktober 27 2012.
Getaggt mit: Instapaper

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