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Pipe Mania - Der Klassiker für das iPhone!

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1989 entwickelte The Assembly Line dieses Spiel zum ersten Mal für den Amiga. Der Klassiker ist seitdem auf quasi jede andere Plattform portiert worden, inkl, einer 3D-Variante für die Playstation. Die neueste Portierung gilt Apples Plattform, so dass nun das Original für 3,99€ im AppStore zur Verfügung steht [AppStore]. Anhand einer Vorab-Version konnte ich mich einige Tage mit diesem Spiel beschäftigen und bin sehr beeindruckt, was den Umfang angeht. Fans des Genre werden hier definitiv auf ihre Kosten kommen!

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Es werden vier Spielmodi angeboten: Der World-Modus entspricht  quasi dem Klassiker. Zusätzlich gibt es später noch den Arcade-Modus, zwei Bonus-Modi, die mehr Puzzle-Charakter haben und den Classic-Modus, der alle Level des Originalspiels von 1989 enthält.
Im World-Modus wird eine Flüssigkeit in das Spielfeld gepumpt und muss mit Leitungen zu einem definierten Abfluss geführt werden. Dazu stehen unterschiedliche verwinkelte Rohre zur Verfügung, die auf dem Spielfeld platziert werden können. Kann man ein Rohr momentan nicht verwenden, so muss man es dennoch irgendwo platzieren. Es gilt folglich, die Route für die Flüssigkeit geschickt zu planen. Änderungen sind zwar möglich - man kann gesetzte Rohre ersetzen - aber das gibt Punktabzug. Kurz nach Platzierung der ersten Rohre wird die Flüssigkeit reingepumpt, so dass man unter Zeitdruck die Verbindung zum Abfluss aufbauen muss. Am Ende gibt es für den absolvierten Level Punkte und Medaillen. Ersetzungen bereits platzierter Rohre und ungenutzte platzierte Rohre führen dabei zu einem Punktabzug. Je nach Punktanzahl erhält man ebenfalls Medaillen. Nach einer bestimmten Anzahl von Medaillen wird die nächste Spielvariation freigeschaltet.
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Im World-Modus gibt es sieben Spielvariationen mit je mindestens acht Leveln: Basic Pipes, Sewers, Railroad, Factory, Electricity, Internet und Super Pipes. Jede Variation enthält einige Besonderheiten. Bei den Basic Pipes, die oben zu sehen sind, werden z.B. simple Rohre miteinander verbunden. Ab und an existieren auf dem Spielfeld bereits vorgegebene Rohre, deren Nutzung Extrapunkte gibt. Spielt man dagegen die Sewers-Variante (hier unten zu sehen), so kümmert man sich um die Kanalisation. Es gibt hierbei auf dem Spielfeld vorgegebene Sammelbecken, die die Flüssigkeit verlangsamen oder Pumpen, die sie beschleunigen. Bei Railroad arbeitet man mit Zügen usw..
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Jede Variante fängt stets leicht an und wird mit fortschreitenden Leveln komplizierter. So werden Labyrinthe mit Hindernissen vorgegeben oder bestimmte Ziele, wie die minimale Anzahl an Rohrelementen, die verbaut werden müssen. Manchmal erscheinen Gegner, die z.B. Sabotage betreiben und bereits platzierte Rohre beschädigen, so dass man diese reparieren muss. Und es gibt glitzernde Spielfelder, die “Treasures” enthüllen.
Treasures sind neben den Medaillen quasi die Achievements dieses Spiels. Ein Treasure wird mit einer kleinen Schatztruhe abgebildet, die beim Öffnen den Inhalt preis gibt: Historische Informationen über das Spiel, Beschreibungen der Gegner, Musik, aber auch neue Spielmodi.
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Im Bonus-Spielmodus gibt es zwei Spielvarianten, die sich deutlich von normalen Pipe-Spiel unterscheiden: Bei “Match” werden auf einer quadratischen Flächen einige vorgegebene Rohre angegeben. Es gibt eine feste Anzahl an Rohrstücken, die so auf dem Spielfeld platziert werden müssen, dass die Flüssigkeit vom Start zum Ziel fließt. Bei “Spin” sind bereits alle Rohre platziert werden, allerdings nicht unbedingt richtig. Manche Rohre müssen folglich gedreht werden, damit die Leitung fehlerfrei ist.
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Im Arcade-Modus muss man wieder klassisch Rohre verlegen. Allerdings bewegt sich der Bildausschnitt. Ziel ist, die Flüssigkeit stets im Bildausschnitt zu behalten.
Im Classic-Modus spielt man das Original-Pipes Mania. Es werden zwar die aktuellen Grafiken verwendet, aber die alten Leveldesigns und -Funktionen stehen alle zur Verfügung.
Ich hatte bereits in einem früheren Artikel Pipe-ähnliche Spiele wie Kabooma oder Gold Rush betrachtet. Verglichen mit Pipe Mania wirken diese Spiele wie Minispiele. Je länger ich Pipe Mania gespielt habe, desto verblüffter war ich, wieviele Variationen des gleichen Themas in einem Spiel stecken können, die alle weiterhin interessant sind und Spaß machen!
Dennoch fehlt dem Spiel das gewisse Etwas: Menus, Texte und die gesamte Grafik wirken kühl, steril und lieblos und auch eher sachlich - Humor sucht man hier meist vergeblich. Kleinigkeiten, die auf anderen Plattformen egal sind, fallen im Rahmen von Apples Optik umso stärker auf, z.B. Boxen mit Text, bei denen oben ein Abstand zwischen Boxrand und Text vorhanden ist, der aber links fehlt. Irritierenderweise gibt es sogar ein sehr hübsches Intro-Video in Comicoptik mit Sprachausgabe, dessen Optik im Spiel aber leider nicht weiter geführt wird. Online-Funktionen sucht man ebenfalls vergeblich. Gerade bei den Medaillen und Treasures liegt eine Integration z.B. von Open Feint eigentlich auf der Hand. Auch Challenges würden sich natürlich anbieten, genauso wie Online-Rankings.
Auch auf die speziellen Anforderungen der Plattform wird nur halbherzig eingegangen: Der Stummschalter funktioniert, aber iPod-Musik wird gnadenlos ausgeblendet. Selbst wenn ich die Musiklautstärke im Spiel auf Null senke, wird der iPod deaktiviert. Als Lösung kann man nur die Spielmusik und -Geräusche komplett abschalten. Auch die Autorotation fehlt. iPhone-Spieler verdecken somit ständig den Lautsprecher mit ihrem Finger. Schlimmer noch: Es gibt keine Speicherung eines laufenden Spiels, sondern nur nach Ende des Levels! Wer also die Home-Taste drückt darf später von Vorne beginnen.

http://www.youtube.com/watch?v=iinGRuk32FE


Wer unsicher ist, ob das Spiel etwas für ihn ist, der kann sich die 1989er-Version von Abandonia herunterladen.

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Gepostet am Mittwoch, Juli 8 2009.
Getaggt mit: iPhoneEmpfehlung

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