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Super Monkey Ball

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Super Monkey Ball war das erste kostenpflichtige Spiel, welches ich für das iPhone erwarb. Am 11.07.2008 - dem Erscheinungstag vom iPhone OS 2.0. Mehr als ein Jahr später befindet sich das Spiel noch immer auf meinem iPhone, wenn auch nur, weil ich durch Deinstallation die mühsam erarbeiteten Spielstände verloren hätte. Wie aber kann das Spiel heute, nachdem der AppStore mittlerweile bei Real Racing oder Defender Chronicles angekommen ist, mithalten? Erstaunlich gut! Super Monkey Ball kostet jetzt 4,99€ [AppStore] und wäre auch heute eines der besten Spiele und auch mit über 100 teils sehr harten Leveln eines der wenigen mit dem vollen Umfang eines Konsolenspiels.
Worum geht es nun? Bei Super Monkey Ball steuert ihr einen von verschiedenen Affen in einer transparenten Kugel durch ein Labyrinth. Der Affe sollte das Ziel erreichen und auf dem Weg möglichst viele Bananen einsammeln - das alles natürlich innerhalb eines Zeitlimits. Fünf Welten mit insgesamt 110 Leveln stehen zur Verfügung. Wer viele Bananen sammelt, erhält Extraleben und schaltet weitere Level frei. Die Level werden schnell schwer und komplex - bewegliche Plattformen, randlose Plattformen, Schrägen und Bob-Bahn-ähnliche Tunnel sorgen für viel Abwechslung und Anspruch - an den Spieler.

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Die fünf Welten sind in zwei Levelgruppen mit je zehn Leveln eingeteilt. Diese zehn Level müssen jeweils am Stück gespielt werden. Rollt die Kugel von einer Plattform, so gilt ein Level als verloren und der Level muss neu begonnen werden. Sind alle Leben verbraucht worden, so darf man dennoch weiter spielen. Dies ist aber nur fünf Mal möglich. Sind auch diese fünf Zusatzchancen verloren, so muss man den Zehnerabschnitt an Leveln komplett von Vorne beginnen. Pro Welt gibt es weitere zwei Bonuslevel, die durch das Sammeln von vielen Bananen freigeschaltet werden.

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Super Monkey Ball wirkt dadurch fair. Niemals wird man an den Beginn des Spiels zurück geschleudert, sondern man muss maximal den letzten Zehnerblock neu starten. Gleichzeitig führt diese Spielweise auch zu längere Spielsitzungen. Super Monkey Ball ist nichts für zwei Minuten zwischendurch.
super_monkey_ball_4Gesteuert wird per Neigung des iPhones, wobei schon eine geringe Bewegung genügt, damit der Affe in der Kugel losläuft und die Kugel sich entsprechend bewegt. Die Steuerung hat Mitte 2008 viel Kritik geerntet, die ich nur wenig nachvollziehen konnte. Ich hatte das Spiel schon auf dem Nintendo DS gespielt, wo der Ball durch ständiges Bewegen des Stylus auf dem Display gesteuert wird, was nach wenigen Minuten Schmerzen in der Hand erzeugt. Die Bedienung durch Neigung des iPhones ist dagegen eine Wohltat. Allerdings wird der Accelerometer sehr empfindlich ausgelesen. Nur geringe Bewegungen sind deshalb erforderlich, um den Ball zu steuern, worauf man sich einstellen muss. Da Super Monkey Ball zudem das allererste so gesteuerte Spiel darstellte war diese Art der Steuerung für alle neu und ungewohnt. Wer das iPhone schwungvoll bewegte steuerte seine Kugel binnen Sekunden von der Plattform und verlor. Heute sind wir alle derartige Spiele gewohnt und wissen, wie stark wir das Gerät bewegen müssen. SEGA hat aber dennoch reagiert und ein Tutorial eingebaut, welches einen in die Steuerung einführt.

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Die Grafik des Spiels ist grellbunt, so wie man es von der Monkey Ball-Serie gewohnt ist. Treibende Musik, quietschende Affen, deutsche Texte, vereinzelte englische Sprachausgabe - Super Monkey Ball wirkt so vollständig, wie man es sich nur wünschen kann.

http://www.youtube.com/watch?v=dgUGPzPSx-8


Die Altersschwächen halten sich in Grenzen: Das aktuelle Spiel wIrd bei Anrufen oder dem Druck auf die Home-Taste angehalten und kann später fortgesetzt worden - das ist auch ein Jahr später noch immer keine Selbstverständlichkeit. Die Mute-Taste wird unterstützt, aber ein laufender iPod ausgeblendet, wenn der Spielesound aktiv ist. Der Bildschirm kann nicht in die für iPhone-User bequemere Position gedreht werden und selbstverständlich fehlt jegliche Online-Funktionalität. Highscores, Challenges und Achievements würden sich hier anbieten.
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Gepostet am Donnerstag, August 6 2009.
Getaggt mit: iPhone

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