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Vor 2 Monaten gepostet

Wechsel auf ein neues iPhone

Da ich es gerade hinter mir hatte, hier zur Archivierung die einzelnen Schritte um mit allen Daten (Musik, Podcasts, Filme, Musikvideos, Bücher, Apps, Dokumente und Einstellungen, Kalender, Kontakte, Aufgaben, Browser-Historie) von einem iPhone auf ein neues zu wechseln:

  1. Altes iPhone anstöpseln. iTunes wird automatisch ein Backup machen.
  2. Neues Telefon anschalten und den Assistenten soweit durchlaufen, bis man ein Restore von iTunes auswählen kann.
  3. Das neue Telefon mit iTunes verbinden, das alte Backup auswählen und ziemlich lange warten.

Wiederhergestellt wird hierbei alles bis auf die Icon-Position auf dem Homescreen. Wer kein verschlüsseltes Backup hat, der muss zusätzlich alle seine Passwörter neu eingeben. Die obigen Schritte funktionieren selbstverständlich auch, wenn man sein Backup in der iCloud abgelegt hat.

Interessehalber habe ich einen Kollegen gebeten, mir zu beschreiben, wie das bei Android funktioniert:

Wir Androiden haben ja die Möglichkeit, unsere Daten auf der SD-Karte zu speichern. Da sind meine gesamte Musik, Dokumente, Bilder, usw. drauf. Klassischer Wechseldatenträger. Für die Speicherung der App-Daten gibt es leider kein einheitliches Konzept. Die meisten Apps legen ihre Daten auf der SD-Karte ab und finden sie auch nach einer Neuinstallation selbständig wieder.

Die Kontaktdaten, Telefoneinstellungen, Mails, gekaufte Apps, Bücher, Musik werden über den Google/Amazon - Account im Hintergrund gesichert - wenn man es möchte. Nach dem Telefonwechsel braucht man sich nur anmelden und der Sync startet. Er übernimmt dann alles, was online war, nicht nur das, was man zuvor auf dem Telefon hatte.

Als Bonus gibt es noch diverse Backup-Apps, die meine Apps nebst Konfiguration und Cachedaten auf der SD-Karte ablegen und einen lauffähigen Zustand wiederherstellen. Ohne musst du alle Apps wie oben beschrieben nochmal aus dem Market (der seit gestern Google-Play heißt) runterladen. 

Wer die Eier hat, sein Telefon zu “rooten”, der kann sogar auf ein Image-Backup zurückgreifen. Das ist dann ähnlich wie der Hybernate-Modus ein Abzug aller Speicherbereiche.

Mein Wechsel sähe dann so aus:
  1. Backup durchlaufen lassen
  2. Karte wechseln
  3. Einloggen
  4. Backup wiederherstellen
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iPhone-Spiele - Eine Erinnerung

Als 2008 der AppStore eröffnete, war das iPhone 3 aktuell. Seitdem gab es drei weitere iPhone-Modelle, bessere Prozessoren, eine bessere Grafikleistung, das Retina-Display, drei Betriebssystem-Aktualisierungen und natürlich das iPad - mittlerweile auch mit Retina-Display, welches eine höhere Auflösung als ein Full HD-Fernseher aufweist. In diesen wenigen Jahren haben sich deshalb auch die Spiele verändert. Ein kurzer, gänzlich subjektiver, Blick auf drei Genres:

Kart-Racer

Cro-Mag-Rally (2008):

Sonic & Sega All-Stars Racing (2011):

Rennsimulationen

GTS World Racing (2008):

Real Racing 2 (2010-2012):

Real Racing zeigt ebenfalls, wie vielseitig die Plattform mittlerweile geworden ist: Synchronisierung der Spielstände zwischen iPhone und iPad (zukünftig auch zwischen der Mac-Version), 720p-Streaming an einen Apple TV, 1080p-Streaming an einen HDMI-Fernseher, 4-Spieler-Split-Screen…

Kampfspiele

Kroll und Infinity Blade 2 trennen drei Jahre. Beides sind 1st-Class-Citizen und durften ihre Spiele in einer Apple-Keynote vorstellen. Die Unterschiede könnten nicht größer sein.

Kroll (2008):

Infinity Blade 2 (2011):


Blick über den Tellerrand: Im selben Zeitraum veröffentlichte Nintendo den Nintendo DSI und DSI XL, sowie 2011 die neue Konsole Nintendo 3DS. Sony warf für die PlayStation Portable die Aktualisierungen PSP-3000, PSP N-1000 und PSP-E1000 in den Ring, sowie ebenfalls 2011 die neue Konsole PlayStation Vita. Im Gegensatz zu Sony hat Nintendo seinen Nintendo DS aber stets mit relevanten Neuerungen wie einem größeren Display oder einen schnelleren Prozessor versorgt - nahezu im Jahrestakt. Die PlayStation Portable  blieb sieben Jahre nahezu unverändert.

Die Zukunft wird interessant: Der Portable-Markt sieht durch leistungsfähige Handys und günstige, sofort herunterladbare Spiele, im Jahre 2012 deutlich anders als als 2004. Zudem kommen die Hersteller von Android- und Windows Phone-SmartPhones im Wochentakt mit neuen Geräten und somit geänderter Hardware heraus. Apple beharrt weiterhin auf dem Jahrestakt, hat diesen allerdings durch die unterschiedlichen Erscheinungszeiträume von iPod Touch, iPhone und iPad im Grunde schon gedrittelt. Dass Sonys Vita hier 2013, wenn nicht schon 2012, abgehängt wird, ist abzusehen.

Hinzu kommt, dass Gelegenheits- oder Pausenfüller-Spieler keine leistungsfähige Hardware benötigen, um Angry Birds laufen zu lassen. Sony, aber auch Nintendo, sehen sich einer Flut von günstigen Android-Telefonen und 79 Cent-Spielen gegenüber. Die Gründe, sich für 250 Euro eine PlayStation Vita plus 30€-Speicherkarte plus 20€-Spiel zu kaufen, sind gering, wenn das Android-Smartphone für 100-150€ zu erstehen ist und man sowieso ein Smartphone haben möchte. Tragbare Spielkonsolen entwickeln sich damit zum Ballast, der zusätzlich zu transportieren ist. Und aufzuladen: Denn die Zeiten, wo ein Nintendo DS problemlos 14 Stunden durchgehalten hat sind leider vorbei. Nintendo 3DS und PlayStation Vita “glänzen” mit maximal fünf Stunden Spielzeit und bewegen sich damit in dem Rahmen, den auch ein Smartphone mit einem 3D-Spiel hinbekommt. Für eine mobile Spielkonsole ist das allerdings inakzeptabel.

Es wird bei mir der Eindruck erweckt, dass Nintendo und Sony den Kampf um mobile Konsolen bereits aufgegeben haben und sich auf häusliche Hardcore-Gamer beschränken, die gerne ein Gerät mit Playstation 3-Grafik in der Hand halten möchten, stets an der Steckdose hängen und die klassischen 50h+-Spiele spielen möchten. Dummerweise greift Apple aber auch immer deutlicher hier an: Wer zu seinem iPad oder iPhone noch 50€ für den HDMI-Adapter ausgibt, der kann sich auf seine Couch setzen und jedes Spiel auf dem TV ausgeben lassen. Wenn es das Spiel speziell unterstützt, wird das Gerät der Controller für das, was auf dem Fernseher sichtbar ist. Real Racing 2 oder die Pinball-Serien von Gameprom handhaben dies z.B. so. Der Platz für Nintendo und Sony wird damit immer enger.

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Vor 3 Monaten gepostet

Gelöste Probleme auf dem iPhone

In Anlehnung an diesen Tweet sind mir wieder einmal all die Apps ins Auge gesprungen, die ich seit langer Zeit (teils Jahre) auf dem iPhone verwende, weil sie ihre Arbeit so gut machen:

  • Apps vormerken: AppShopper (seit September 2010)
  • Budgetverwaltung: Spend (seit Juli 2008)
  • Einkaufslisten: Groceries (seit Mai 2009)
  • Fahrplan: Fahrinfo Berlin und DB Navigator (seit Dezember 2009)
  • Fahrradcomputer: B.iCycle (seit Februar 2010)
  • Fernprogrammierung des Fernsehers: EyeTV (seit September 2009)
  • Gewicht messen: FatWatch (seit Juli 2008)
  • iTunes-Fernsteuerung: Remote (seit Juli 2008)
  • last.fm-Scrobbler: CloudScrob (seit Dezember 2011)
  • Netzwerkfestplatte: Dropbox (seit Dezember 2009)
  • Passwortverwaltung: 1Password (seit Juli 2008)
  • Rechner-Fernsteuerung: Rowmote (seit September 2010)
  • RSS: Reeder (seit Januar 2010)
  • Social Networks protokollieren: Momento (seit Januar 2010)
  • Twitter: TweetBot (seit April 2011)
  • Vokabeltrainer: iVocabulary (seit Februar 2011)
  • Webseiten werbebefreit lesen: Instapaper (seit Juli 2008)
  • Wiederkehrende Aufgaben verwalten: Daily Deeds (seit Februar 2011)
  • Wikipedia (iPad): Wikipanion (seit April 2010)
  • Wikipedia (iPhone): Articles (seit März 2010)
  • Zwischenablage zwischen iOS/OS X kopieren: Pastebot (seit November 2010)

Außerdem habe ich mittlerweile mit dem iPhone meinen “Langeweile-Punkt” überschritten: Genau wie der Mac langweilt mich das iPhone, denn es funktioniert tagein tagaus und ich habe das Set an Applikationen, welches ich jeden Tag benötige. Mein iPhone ähnelt somit einem gut eingesessenen Sessel.

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Dem Kindle friert’s - Über Betriebstemperaturen

Apple bzw. Amazon geben folgende Betriebstemperaturen für ihre Geräte an:

  • iPhone: 0° to 35° C
  • iPad: 0° to 35° C
  • Kindle: 0° to 35° C
  • Fire: 0° to 35° C

Nun, bislang habe ich das schlicht ignoriert. Das iPad verwende ich in eher häuslichen Umgebungen, während das iPhone stets in der Hosentasche beschützend warm gehalten wird und auch Temperaturen jenseits der 40° wie in Nevada hat das iPhone nicht interessiert.

Der Kindle ist nun das erste Gerät, bei dem ich tatsächlich merke, wenn ihm zu kalt wird: Das Display wird langsamer. Träge. Geradezu schläfrig. Und wenn ich Artikeln wie diesem hier Glauben schenken darf, geht der Kindle bzw. sein eInk-Display dann auch einfach kaputt.

0° to 35° C ist für mobile technische Geräte eine absurde Temperaturspanne. Jeder kann sich ausrechnen, dass man die Geräte in Deutschland weite Teile des Winters über jenseits der Spezifikation betreibt und gewisse Teile der USA und Afrika sollte man ebenso tunlichst nicht bereisen. Dass der Kindle nun zudem ein Gerät ist, dem man sein Leid anmerkt, verbessert die Situation nicht gerade. Glücklicherweise ist der diesjährige Winter (noch) ausgesprochen mild.

Über Betriebstemperaturen von Büchern muss ich sicherlich nichts schreiben.

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