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Die FiiO JM21 kommt mit einem eigenem FiiO-Store und dem Play Store. Weitere Stores lassen sich installieren und auch die Verwendung von APK-Dateien ist möglich, die man downloadet oder über die SD-Karte befügt. Bei meiner Ersteinrichtung habe ich mich auf den Play Store verlassen und einen Google Drive-Sync. Beides hatte auch zur Folge, dass das Gerät mit einem Entsperrschutz versehen werden musste, den man üblicherweise auf “dummen” Music-Playern nicht hat. Das muss geändert werden und die Abhängigkeit zu Google entfernt werden.

Vorbereitung#

  • Backup der Poweramp-Einstellungen auf die SD-Karte per Exportfunktion von Poweramp.

    • Tipp für’s nächste Mal: Screenshots der Output-Einstellungen vornehmen: Ich bin mir nicht sicher, dass diese 100% wieder reimportiert wurden.
  • Backup der Einstellungen des globalen Equalizers (als Screenshots).

  • Downloads einiger APK-Dateien und Speicherung auf der SD-Karte:

Gerät neu aufsetzen#

  • Installation der APK-Dateien
  • Von F-Droid aus:
    • Localsend (für Clipboard-Sharing mit anderen Rechnern)
    • Syncthing (für die Synchronisierung der Musik)
    • Escape Launcher (minimalistischer Launcher)
    • DuckDuckGo Browser (falls man mal das Web braucht)
    • Finamp (Musik von Jellyfin abspielen)
    • Simple Text Editor
    • NOVA Video Player
    • Material Files (Dateimanager)
    • Hinzufügen des Repositories https://kawaiiDango.github.io/pano-scrobbler/fdroid/repo und Installation von Pano Scrobbler (last.fm-Scrobbling)
  • Installation vom Aurora Store mit Google-Account (anschließend Google-Account wieder entfernen)
    • Installation Aurora Theme for Poweramp
    • Installation Overlay Battery Bar
  • Installation und Aktivierung Poweramp, Einlesen der Bibliothek von der SD-Karte und Wiederherstellung der Einstellungen inkl. Aurora Theme
  • Konfiguration Syncthing für den Sync der Musik

Fazit#

Damit ist der JM21 wieder ein “dummer” Player für rein lokale Musik, der keine aktiven Store-Zugänge oder Google-Accounts enthält und für den ich demzufolge nicht einmal den Lockscreen schützen muss – hat man ja damals beim iPod auch nicht gemacht.

Die Synchronisierung der Musik findet nicht mehr mittels Google Drive statt, sondern per Syncthing. Auch andere Ordner, wie Screenshots oder Poweramp-Einstellungs-Exporte lassen sich per Syncthing auf andere Rechner übertragen.