Vor 2 Tagen gepostet

IMDB Watchlist vs. Amazon Prime Instant Video

Die Watchlist der IMDB ist weit mehr als eine simple Sammlung von Filmen, die man irgendwann einmal schauen möchte. Dank Sortier- und Filterfunktionen lassen sich z.B. schnell die besten Horrorfilme ermitteln, die man sich auf die Liste gesetzt hat. Gut für Videoabende.

Zwei Filter verdienen besondere Beachtung:

  • "In Theaters and on DVD -> Showtimes"
    Zeigt alle Filme der Watchlist an, die aktuell im Kino in der Nähe laufen.
  • "Instant Watch Options -> Amazon Prime Instant Video"
    Zeigt alle Filme der Watchlist an, die momentan für Prime-Kunden ohne Zusatzkosten angeschaut werden können.

Es ist folglich nicht mehr nötig, bei Amazon eine eigene Watchlist zu pflegen.

Gefilterte Watchlist

Vor 1 Woche gepostet

Konsolen

Ich mag Spiele. In meiner Kindheit verbrachte ich Tage in den Welten von Wing Commander Privateer, Sam & Max, Sim City 2000 und etlichen Flipper-Spielen. Dann folgte eine Pause, die seit 2006 mit dem Nintendo DS, der Wii, XBox 360 und neuerdings OpenEmu gefüllt wird. Ich habe allerdings keine der “alten” Konsolen zu ihrer Zeit erlebt. Kein NES oder SNES, kein MegaDrive, nicht einmal den Gameboy. Seitdem ich mir alte SNES- und Gameboy-Advance-Spiele anschaue, sie sehr gut finde, frage ich mich, weshalb das so ist. Und nicht nur bei mir: Konsolen spielten auch in meinem Freundeskreis überhaupt keine Rolle.

Meine Eltern waren nicht technikskeptisch. Mein Vater mochte Audio- und Videotechnik. Wir hatten CD-Player, Plattenspieler, Videorekorder und verschiedene Videokameras, von der VHS-Schulterkamera bis zu einer kleinen fernglasähnlichen Kamera. Computer waren allerdings nicht relevant und Spielekonsolen noch weniger. Nach einer Zeit mit einfachen LCD-“Telespielen” wollte ich meinen ersten (gebrauchten) Rechner mit 11 Jahren haben - 1988. "Für die Schule". Klar ;). In meiner Grundschulzeit spielten Rechner quasi keine Rolle. Mit dem Sprung auf das Gymnasium waren im Freundeskreis PCs und Amigas vorhanden, aber auch keine Konsolen. Alle folgenden Rechner kaufte (und bezahlte) ich selber und das Höchste der Gefühle waren ein DX40 und danach ein P90 im Jahr 1994, der Doom flüssig abspielen konnte. Übrigens: Damals kostete eine 2GB-Festplatte 1.000 DM. Auch die Matrox Millennium-Grafikkarte lag bei 1.000 DM. PCs waren noch richtig teuer.

1994 dürfte für mich gleichzeitig die Hauptspielzeit und die Spiele-Wende gewesen sein: Schlechte 3D-Grafik verdrängte langsam liebevolle Pixelgrafik. First-Person-Shooter kamen auf und begeisterten mich nicht. Ich spielte noch einige Zeit weiter, interessierte mich aber für Neuerscheinungen kaum noch. Zeitgleich bewegte ich mich in Mailboxen und dem Fidonet, beschäftigte mich mit OS/2, fing an in Clubs zu gehen und Freundinnen zu haben. Die Konsolenzeit begann zu diesem Zeitpunkt erst richtig (SNES, Playstation) und fegte demzufolge unbemerkt an mir vorbei. Es folgten zehn Jahre mit wenigen Computerspielen, dafür aber vielen anderen privaten Technikprojekten. Mit Mario kam ich erst 2006 auf dem Nintendo DS in Kontakt - mit fast 30!

Die Frage, weshalb ich keine Konsolen hatte, kann ich jetzt beantworten:

  1. Kein Umfeld mit Digitaltechnik.
  2. NES 1990 und SNES 1992: Gute Konsolen kamen für mich zu spät und waren für mich, als Leser von PC-Magazinen und ohne Internet, auch nicht sichtbar.
  3. Es gab gleichzeitig sehr gute DOS-Spiele, die die Sicht blockierten.
  4. Ich hatte schlicht anderes mit und ohne Rechner zu tun.

Es folgt etwas oberflächliche Post-Privacy:

JahrMeine WeltDie KonsolenweltDOS-Spiele
1983Einschulung
1990NES
1990Atari Lynx
1988Erster PC
1989Gymnasium
1990Nintendo Gameboy
1990Sega Mega Drive
1990Stunts
1991Mailboxen
1991Lemmings
1992SNES
1992Jill of the Jungle
1993Wing Commander Privateer
1993Star Wars X-Wing
1993Star Wars Rebel Assault
1993Sim City 2000
1993Sam & Max
1993Epic Pinball
1994Begonnen, in Clubs zu gehen
1995Sony Playstation
1995Sega Saturn
1995Psycho Pinball
1996Schulabschluss
1996Erster Internet-Zugang
1996Privat Software entwickeln: metal.de
1996Nintendo Gameboy Pocket
1997N64
1998Zivildienst
1998Nintendo Gameboy Color
1999Sega Dreamcast
1999Angestellt als Softwareentwickler
1999Playstation
(2005 wieder verkauft, nur für NGEN-Racing und Alone in the Dark verwendet)
2000Sony Playstation 2
2001Nintendo Gameboy Advance
2001Microsoft XBox
2002Nintendo Gamecube
2003Nintendo Gameboy Advance SP
2004Playstation 2
(2008 wieder verkauft, nur als DVD-Player genutzt)
2005Nintendo Game Boy Micro
2005Microsoft XBox 360
2006Nintendo Wii
2006Nintendo DS
(später verkauft und 2014 erneut gekauft)
2007Sony Playstation 3
2007Apple iPhone
2007Wii
2008iPhone
2008XBox 360
(nur für Guitar Hero verwendet)
Vor 2 Wochen gepostet

Houston, we’ve had a cloud problem

TL;DR: Unsere Technik ist kaputt. Lokal mag alles gut sein, sobald wir uns aber dem Netz zubewegen, dem Sync, zerbricht alles.

Es tut schon weh, wenn ich die Sync-Dienste untersuche, die ich verwende, und ausschließlich bei zwei ankomme, die immer problemlos funktionieren: Dropbox und IMAP (ja, ist kein Dienst, I know…). Und zwar seit Jahren. Und Cross-Platform.

Wann wurde alles schlimm? Für mich mit iOS 5. iTunes Wifi Sync. Was für ein Mist! Langsam, unzuverlässig und immer in den Momenten anspringend, an denen man es nicht gebrauchen konnte. Davor stopfte man sein Kabel an den Rechner und los ging’s. Auch mit Kontakte-Sync. Yeah!

Seitdem geht es bergab. iCloud? Talk to Outbank. Evernote? Danke, nein, ich hätte gerne keinen Datenverlust. CalDAV und CardDAV? Mein Linux-Ausflug hat gezeigt, wie “gut” das außerhalb der Apple-Welt funktioniert. Things Cloud? Ja, klasse, wenn die Todos langsam out of sync gehen. Safari Reading List? iPhone und OS X sind mittlerweile ebenfalls out of sync. iTunes Match? Zerbricht bei Änderungen von vielen Playlisten (genau wie übrigens Apple Mail, wenn man nacheinander viele Smart Mailboxes bearbeitet). Mittlerweile sind alle meine Rechner dort out of sync.

Aber auch jenseits der Sync-Fehler wachsen die Probleme an: Netzwerkordner, die aus der Finder-Sidebar verschwinden? Check! Nicht gespeicherte Netzwerkkennwörter im Finder? Check! Zugriffsverbot auf die Fritz!Box trotz korrektem Login, behoben durch Reboot des Routers? Check! Zerstörte Metadaten nach dem Bearbeiten von Kontakten? Check! Ständige Warnungen von beliebigen Apps, dass keine Versionen auf einem Netzwerklaufwerk angelegt werden können? Check! Number-Updates, das Dokumente anschließend falsch berechnet? Check! Word-Updates, die die Symbolleistenkonfiguration zerbrechen, da diese in der vom Update überschriebenen Standardvorlage gespeichert wurde? Check! Lightroom-Versionen, die nach einem OS-Update kommentarlos bestehende Bibliotheken zerstören? Check! Und beruflich: Update für ein Content Management System, welches den Speichern-Button aus dem Texteditor entfernt??? Check!

Sorry, liebe Hersteller. So geht das nicht! Ich habe mittlerweile Angst vor Updates. Mein System soll funktionieren. Einfach so. Wenn ihr euren Scheiß nicht in den Griff bekommt, dann bietet ihn nicht an. Macht nur alle zwei Jahre Updates, aber dann welche, die funktionieren und bei denen ihr auch mal durchdacht habt, ob eure Änderungen überhaupt sinnvoll sind. Ich habe weder Zeit, noch Lust, euch euren Müll hinterher zu tragen!

Vor 3 Wochen gepostet

Vom Mac zu Linux: Fazit

TL;DR: Nach der kinderleichten Installation folgt die Ernüchterung: Standardfunktionene fehlen, alles wirkt unfertig. Linux braucht noch weitere zehn Jahre.

Linux war kurze Zeit mein Betriebssystem, gefolgt von einer deutlich längeren Zeit mit FreeBSD. Ich bin anschließend, 2002, auf den Mac gewechselt, da ich keine Lust mehr hatte auf unzählige inkompatible Desktops und sich unterschiedlich verhaltende Applikationen. Der Mac bot mit Mac OS X das Beste aus verschiedenen Welten: Eine hübsche und konsistente Oberfläche, Standard-Programme wie Office und Photoshop, sowie einen unixoiden Unterbau, in dem ich wie gewohnt werkeln konnte.

2002 sprang GNOME gerade auf Version 2 und führte erstmals Interface Guidelines ein, war also noch extrem jung und wacklig auf den Beinen. KDE wechselte auf Version 3 und war ebenfalls wacklig, fühlte sich zusätzlich immer mehr wie ein Windows-Klon an, bei dem jede freie Fläche durch einen Button belegt werden musste. Nach Jahren unter Geos, OS/2 und FreeBSD bot OS X für mich die bessere Umgebung.

12 Jahre später: Um Ubuntu herum sind viele Linux-Varianten entstanden, die auf die eine oder andere Desktop-Umgebung setzen. Elementary OS ist nur eine davon und eine, die sich sehr der Mac-Optik und Mac-Bedienbarkeit verschrieben hat.

Zunächst das Positive: Die Installation und Inbetriebnahme von Hardware und Peripherie machen einen überraschend guten Eindruck. Der eOS-Desktop ist aufgeräumt und die Applikationen werden optisch gut integriert. Standardanforderungen wie Drucken, Scannen, E-Mail, Web und Office-Programme werden gut abgedeckt, mit Pipelight klappen auch Videoportale und mit Steam auch bekannte Spiele. Damit dürften sehr viele Anwender mit Linux keine Probleme haben, zumal einzig Pipelight einige wenige einzukopierende Zeilen in das Terminal erfordert. Der Rest funktioniert einfach so. Viele der damaligen Probleme sind aber leider noch immer präsent, weshalb ich mein Linux-Experiment vorzeitig abbreche.

Der Teufel steckt im Detail: Fehlende oder fehlerhafte Funktionen und nur mit großem Aufwand (wenn überhaupt) zu ersetzende Mac-Softwarelösungen. Verblüffend betrachte ich die vielen kleinen Dinge, die den Mac so einfach machen und die ich im Laufe der Jahre als selbstverständlich erachtete: Das kleine Proxy-Icon in Dokumentfenstern, mit welchen man die Datei behandeln kann, die Quickview-Preview in Dateiauswahlfenstern, Spotlight-Suche, Time Machine-Backups mit Applikationsintegration, Applescript, die am Fenster klebenden Dialog-Sheets oder dass ich eine geöffnete Datei verschieben kann und das Programm sofort den neuen Standort kennt, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken. Andere Linux-Desktops mögen hier mehr Funktionen bieten als Elementary OS, aber die Integration der einzelnen Programme geht auf dem Mac tiefer. Mein CardDAV-Problem ist dort z.B. seit 2009 auf Betriebssystemebene gelöst und funktionert ohne jede Konfigurationsarbeit, Plugins oder Abstimmungsprobleme.

Das Fazit ist deshalb eindeutig: Elementary OS macht Spaß, genauso wie der Linux-Desktop. Detailverliebtheit und Integration ist am Mac weitaus besser implementiert. Linux hinkt hier Jahre hinterher. Der Mehrpreis, den Apple für die Kombination aus Mac-Hardware und OS X-Betriebssystem verlangt, ist vollkommen gerechtfertigt.

Ein Wechsel auf Linux wäre für mich unter Komforteinbußen möglich, hinterlässt aber viele Baustellen: DEVONthink, die gesamte iTunes-Welt (iTunes Match, Metadatensyc, iPhone-Backup) und natürlich die Inkompatibilität zu CalDAV und CardDAV.

Vor 3 Wochen gepostet

Firefox OS: Kontakte

TL;DR: Firefox OS unterstützt im Gegensatz zu Thunderbird mehr als zwei Mailadressen pro Kontakt.

Das Thunderbird-Debakel ließ eine kleine rote Lampe in mir aufleuchten: Was macht eigentlich Firefox OS mit Kontakten?

Offenbar nicht viel.

Die Priorität ist klar: Bei einem Telefon, welches zunächst erst einmal ein technisches Publikum anspricht, synchronisiert man primär mit Google und Facebook.

Dafuq?

Immerhin: Steckt man eine SD-Karte in das Handy, dann kann man eine große vCard-Datei importieren und damit seine Kontakte auf das Gerät bekommen. Ein Sync ist das natürlich nicht.

Und was ist mit Kontakten mit mehr als zwei E-Mail-Adressen? Das klappt im Firefox OS! Nur dürfte Thunderbird davon nicht profitieren können.

Vor 3 Wochen gepostet

Vom Mac zu Linux: Watchever

Watchever verwendet Silverlight. Silverlight gibt es nicht für Linux. Allerdings gibt es Pipelight.

Die Installation verläuft problemlos und nach einem Chrome-Neustart und dem Besuch einer Silverlight-Seite fährt Wine hoch und installiert automatisch Silverlight und spielt ab. Auch auf der Watchever-Seite!

Watchever auf Linux

Und das, während mein Host-Mac das ebenfalls probierte und das Mac-Silverlight wieder mal daran scheiterte und sicher erneut installiert werden möchte… :(

Vor 3 Wochen gepostet

Vom Mac zu Linux: Mail, Kontakte und Kalender

TL;DR: Was der Mac seit Jahren problemlos beherrscht stellt Linux vor große Probleme: S/MIME, große Konten und vCards. Eine Lösung bleibt offen.

S/MIME, CardDAV und CalDAV

Da waren sie wieder, meine drei Probleme: Mail, Kontakte und Kalender. Oder anders ausgedrückt: S/MIME, CardDAV und CalDAV.

Auf Linux bewegt sich das auf drei andere Probleme hin:

  1. Thunderbird und Lightning
  2. Evolution
  3. Irgendein KDE-Klotz

Evolution

Evolution installiert sich bequem über das Software Center, unterstützt kein CardDAV, kommt mit meinen großen IMAP-Ordnern mit mehreren tausend Mails nicht zurecht und sieht zwar meine CalDAV-Kalender, holt aber die Kalenderinhalte nicht zu sich herunter. Weiter zu Thunderbird.

Thunderbird und Lightning

Thunderbird kommt im Gegensatz zu Evolution auf Anhieb mit dem Mail-Server zurecht. Mein S/MIME-Zertifikat lässt sich schnell importieren und ich kann an mich gesendete Mails auch wieder lesen. Fehlen noch die Zertifikate anderer Leute, denen Thunderbird nicht trauen möchte, da sie alle selbst erstellt wurden (vertrauensvolle Zertifikate übernimmt er automatisch). Auf dem Mac kann ich einfach die Einstellungen für diese Person auf Trusted setzen und weiter machen. Thunderbird importiert die Zertifikate dagegen nicht einmal.

Lightning unterstützt die CalDAV-Kalender und es funktioniert auch!

CardDAV wird allerdings auch von Thunderbird nicht unterstützt, kann aber mit dem SOGo Connector nachgerüstet werden. Der installiert sich als Add-On und fügt in das Dateimenü einen neuen Eintrag für ein “Remote Addressbook” hinzu. Theoretisch. Er fehlt. #sigh

Kontact

Lässt sich die Mail-Komponente noch recht einfach konfigurieren, so stürzt sie nach einer Minute ab. Anschließend funktioniert sie allerdings ganz passabel, wenn sie sich auch irgendwie “falsch” anfühlt (KDE ist halt wie Windows - alleine schon, dass man nach jeder geänderten Einstellung “Apply” anklicken muss…).

Das Kalender-Modul kann nach einigem Graben in den Untiefen der unfassbar umfangreichen Einstellungen per CalDAV verbunden werden und macht das offenbar auch richtig, denn alle meine drei Kalender werden sofort angezeigt. Aber. Diese. Oberfläche. Was hat die da geritten? Gut, Windows, schon klar. Aber bitte, was soll denn das? Gab es einen Preis für möglichst viele Controls in einem Fenster? Bäh. Aber weiter.

CardDAV für das Adressbuch wird als Bestandteil der DAV-Komponente des Kalender-Moduls konfiguriert. Äh. Nun gut. Danach taucht nichts auf. Aber, getreu dem Windows-Motto “Reboot tut gut” starte ich Kontact neu und prompt erscheinen auch die CardDAV-Kontakte. Sogar mit Foto! Allerdings nicht bearbeitbar. Und die Mail-Komponente weiß damit auch nichts anzufangen. Und zwar so gar nicht: Die gleicht sich offenbar nur mit einem lokalen Adressbuch ab und bietet demzufolge bei jedem eigentlich bereits vorhandenem Adressbuch nur das Hinzufügen als neuen Eintrag an.

Nene, KDE und ich werden keine Freunde.

PS: S/MIME geht theoretisch, war aber ausgegraut. Und die Hilfe beklagt sich über das fehlende KDE-Hilfe-System, was ich als automatische Mit-Installation des Software Center erwartet hätte. #sigh

Also doch Thunderbird.

Thunderbird. Again.

Nach Neustart und Neuinstallation das Add-Ons taucht der Menüpunkt auf und der CardDAV-Server lässt sich zuweisen.

Fast alle meine Kontakte haben irgendein Foto zugewiesen, welches sich dank CardDAV zwischen meinen Macs und iOS-Geräten synchronisiert. Thunderbird kann das mit dem SOGo Connector. Und zwar auf Anhieb! Und die Einträge lassen sich überarbeiten, zeigen das Foto an und neue Einträge können samt Foto angelegt werden und syncen sich zurück auf das iPhone. Schön!

Zusammen mit den weiteren Add-Ons “Contact Tabs” und “Display Contact Photo” wird daraus eine passable Umgebung.

Im weiteren Test fallen allerdings einige Mails auf, bei denen das Foto fehlt. Des Rätsels Lösung: Thunderbird unterstützt bei Kontakten nur zwei E-Mail-Adressen!

Dafuq

Vor 4 Wochen gepostet

Vom Mac zu Linux: Twitter und App.net

Mittel der Wahl für App.net ist, genau wie am Mac, Cauldron. Das kommt als Archiv, entpackt sich in einen Ordner und kann direkt gestartet werden. Per Drag and Drop wirft man Cauldron in das Dock-Imitat.

Für Twitter habe ich Birdie (kann kaum was) und Hotot (schafft nicht einmal den Login) getestet, sowie Choqok (schafft den Login, zeigt aber nichts an). Somit also: Kein Twitter-Client in Sicht. Dafuq?

Vor 1 Monat gepostet

Vom Mac zu Linux: Erste Schritte

TL;DR: Linux installiert sich problemlos und unterstützt out-of-the-box meine Hardware und Peripherie. ¡Me gusta!

Als Linux-Testrechner dient eine VirtualBox auf dem MacBook Air, sowie das auf Ubuntu basierende Elementary OS. Download und Installation sind in wenigen Minuten abgeschlossen und nach Installation der Guest Tools wird auch die richtige Display-Auflösung verwendet. Im direkten Vergleich zu meinen früheren FreeBSD- und Linux-Installationen ein deutlicher Sprung nach Vorne. Es funktioniert einfach so.

Desktop von Elementary OS

NAS und Dropbox

Meine NAS kann nach Erraten der “Trennregeln” für den langen unter OS X verwendeten SMB-String problemlos angesprochen werden und Ordner der NAS lassen sich in der Sidebar des Dateimanagers verstauen.

Die Dropbox lässt sich von der Herstellerseite laden und installiert sich anschließend ohne Auffälligkeiten. Das Dropbox-Icon erscheint wie üblich oben in der Menüleiste.

Die Integration in den Dateimanager muss anschließend manuell auf der Konsole hinzugefügt werden, geht aber leider nicht so weit wie am Mac: Ich kann keinen Direktlink zu einer beliebigen Datei generieren, was meinen Blog-Workflow zumindest erschwert, denn ich muss nun für jedes Bild auf die Dropbox-Website wechseln.

Desktop einrichten

Über die Dropbox flatterten auch meine Bildschirmhintergründe auf den Rechner. Elementary OS unterstützt allerdings noch keinen automatischen Wechsel über alle Bilder eines Ordners hinweg. Schade.

Viele Anpassungen sind in den Einstellungen nicht zu finden. Genau wie es auf dem Mac allerdings Tinkertool gibt, gibt es für eOS Elementary Tweaks, welche sich in den normalen Einstellungen einnisten.

Elementary Tweaks

Drucken

Ich habe so einen HP All-In-One-Drucker, der von OS X und iOS automatisch erkannt und eingebunden wird. Überraschenderweise auch von Elementary OS! Der WLAN-Drucker ist nach wenigen Sekunden eingerichtet und druckt eine farbige Testseite aus.

Scannen

Der WLAN-Scanner taucht dagegen nicht in den Einstellungen auf, dafür ist allerdings ein Programm namens “Simple Scan” im Applikationsmenü vorhanden. Die gänzlich unscheinbare App spricht ohne irgendeine Konfigurationsfrage den Scanner an, zieht das Dokument ein und scannt. Wow. Ich bin wirklich beeindruckt. Früher war das ein schrecklicher Konfigurationsterror!

Vor 1 Monat gepostet

Hin zu Linux

TL;DR: Vorüberlegungen für einen Wechsel vom Mac zu Linux

Immer wieder denke ich darüber nach, zu Linux zu wechseln. Der Teufel steckt dort leider im Detail. Schon ein kurzer Blick in mein Dock offenbart das Dilemma:

Dock

  • Mail: Bedingt einen IMAP-tauglichen Mailer, der mit 40.000 Mails zurecht kommt und in diesen suchen kann. Schnell suchen. Nach Metadaten und Volltext. Und S/MIME kann.
    • Daran angegliedert: Kontakte-Sync mit Fotos und Darstellung der Fotos im Mailer per CardDAV
    • Ebenfalls: Notizen
  • Writer: Markdown-Editor mit iCloud- und Dropbox-Sync.
  • PONS Dictionary für Spanisch (und, im direkten Zusammenhang, iVocabulary mit iCloud-Sync auf iOS-Geräte und CVS-Export, mit welchem ich über Pages Lerntabellen als PDF für meinen Kindle erstelle)
  • Things: Todo-Programm, Sync über eigene Cloud-Lösung auf iOS-Geräte
  • DEVONthink: Mein großer Informationstopf mit all meinen Dokumenten, automatisiert per Applescript, integriert in Apple Mail und Safari, synct mit einer eingebauten Lösung gegen eine auf dem NAS abgelegte Datenbank
  • MOU: Markdown-Editor mit geteilter Ansicht. Zeigt rechts eine Live-Preview an und ermöglicht Copy/Paste aus dieser Live-Preview als HTML-Code in das Confluence-Wiki. Links gibt es eine Inline-Preview.
  • Kalender: CalDAV
  • iTunes: Sync für den iPod nano, Backup für das iPhone und an iTunes Match hängend

Wenn ich das aufdrösel ist das Ergebnis nach kurzer Web-Recherche ernüchternd. Ich werde dennoch in den nächsten Wochen ein Linux installieren und testen. Es folgt mein Rechercheeindruck :).

Mail

Evolution hatte ich vor Jahren mit Schmerzen verwenden, Thunderbird mag ich nicht, da es (imo) alles falsch macht, kmail fühlt sich an wie Windows. Aber irgendeine Lösung wird es da sicher geben. Vielleicht ja der kleine Mailer, der bei Elementary OS dabei ist.

Kontakte

Die üblichen Verdächtigen sind offenbar Lightning (bäh) und Evolution (bäh). Und dann lange Zeit nichts.

Notizen

Das funktioniert irgendwie, ist aber im Grunde kaputt. Dafür braucht es folglich etwas eigenes. Und damit auch unter iOS.

Markdown-Editor

ReText

iVocabulary

Die App verwendet in der aktuellen Version eine iCloud-Datenbank als Basis, kann aber noch das alte ProVoc-Format exportieren. Das Tolle: Natürlich kann kein Linux-Programm damit umgehen. Andere Programm wären Parley (XML-Format), Anki (CSV-Import) oder OpenTeaser (XML-Format). Anki ist Cross-Platform und kann syncen, wäre als Mittel der Wahl, zumal dank CSV-Import meine aktuellen Daten übernommen werden könnten.

Pages

AbiWord, LibreOffice oder gleich Markdown.

PDF-Export

In OS X ist das ja eine Systemfunktion und damit überall verfügbar, unter anderen Systemen müssen sich die Applikationen darum kümmern. Jede einzeln oder auf einen generischen Druckertreiber hoffen. Nunja, irgendwie wird das gehen.

Things

Momentan teste ich Trello.

DEVONthink

Das hier ist ein wirkliches Problem. DEVONthink ist recht unbekannt, sodass ich eher nach Evernote-Alternativen suchen muss. Dummerweise gibt es dann meist Empfehlungen von Leuten, die Evernote fast nicht nutzen und es als Notizprogramm missverstehen und Notizprogramme mit Sync als Alternative vorschlagen, was natürlich mehr als deutlich das Thema verfehlt.

Sucht man weiter kommt man bei ZIM an (quasi ein Wiki), und CherryTree (Notizen), Tomboy (Notizen, immerhin mit Mailer-Integration), BasKet (eine vor 3,5 Jahren gestorbene KDE-Applikation mit Notizen und Dateianhängen), sowie RedNotebook, welches noch den besten Eindruck macht. Von einem DEVONthink oder Evernote ist das natürlich meilenweit entfernt. Schon das Abspeichern einer Webseite per Browser-Integration fehlt und schnell mal tausende von Mails so importieren, dass sie mit durchsuchbaren Metadaten vorliegen, liegt jenseits der Vorstellungskraft.

Kalender

Lighting ist ekelhaft. Ich hasse dieses Programm. Und offenbar ist die einzige Alternative Evolution, welches ich als ständig abstürzendes Bug-Monster in Erinnerung habe.