Tap to Play!

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TL;DR Für Dateien, Ordner und Playlists: Celluloid. Für komplette Bibliotheken: Gapless und mtoc. Für Jellyfin-Server: Finamp.

Dateibasiert#

Wenn sushi installiert ist, können Audiodateien im Dateimanager per Leertaste abgespielt werden:

Sushi

Es gibt mehrere zusätzliche Player, die aus dem Dateibrowser gestartet werden können: Gnome Audio Player, Cine, Celluloid und Amberol.

Aufgerufen mit einer Datei kann der Audio Player kaum mehr als die Leertaste des Dateimanagers:

Audio-Datei in Gnome Audio Player

Amberol ergänzt um das Cover:

Audio-Datei in Amberol

Ebenso Cine:

Audio-Datei in Cine

Celluloid fügt dem Ganzen automatisch die zeitlich synchronisierten Texte aus der beiliegenden lrc-Datei hinzu:

Audio-Datei in Celluloid

Amberol und Celluloid können außerdem direkt Ordner öffnen:

Geöffneter Ordner in Amberol

Geöffneter Ordner in Celluloid

Celluloid kann als einziger der Player auch meine m3u-Playlists öffnen, welche relative Pfade enthalten.

Sieger somit: Celluloid.

Bibliotheksbasiert#

All meine Musik liegt, von beets verwaltet, sauber und korrekt getagt in einer Ordnerstruktur vor. Jeder bibliotheksbasierte Player sollte diesen Ordner einlesen, eine Übersicht nach albumartist erstellen können und idealerweise auch die mitgespeicherten Texte anzeigen.

Gnome Music entdeckt die Playlisten nicht und die Alben-Ansicht zeigt alle Songs an, was angesichts von vielen Alben, die teils mehr als 30 Songs enthalten, sehr umständlich zu bedienen ist. Lyrics fehlen.

Gnome Music

Lollypop importiert die Playlisten und hat aufklappbare Alben. Playlisten sind gut zugänglich und können bearbeitet und gespeichert werden. Beim Speichern werden leider absolute Pfade erzeugt. Grundsätzlich ein solider Player, der sich aber etwas schwerfällig anfühlt. Lyrics fehlen.

Lollypop

Gapless hat die angenehmste Oberfläche, kann die Playlisten importieren, aber leider nicht bearbeiten. Lyrics fehlen.

Gapless

Recordbox sortiert nach artist und nicht albumartist und ist somit für meine Anwendungsfälle nicht einsetzbar. Playlisten werden nicht gefunden und Lyrics in einem separaten Tab dargestellt, nicht mit der Abspielzeit synchronisiert.

Recordbox

mtoc ist angesichts der riesigen, nicht abschaltbaren Coverflow-Ansicht, definitiv nichts für kleine Displays, aber auf “normal” großen Monitoren fällt das nicht auf. mtoc kann alles, inklusive synchronisierter Lyrics, Bearbeitung von Playlists und Speicherung der Playlists mit relativen Pfaden.

mtoc

Plattenalbum erkennt keine Playlists, kann aber immerhin Texte darstellen, leider aber nicht synchronisiert.

Plattenalbum

Sieger somit: Gapless als reiner Player und mtoc für einen Player mit bearbeitbaren Playlisten.

Jellyfin-Player#

Gelly ist quasi Gnome Music für Jellyfin-Server: Das Interface ist hübsch, aber bei Künstlern mit vielen Alben und vielen Songs pro Album unpraktisch. Lyrics werden dargestellt, allerdings kann man nicht auf Textzeilen klicken und der Song springt dann zur entsprechenden Stelle. Finamp, der Klassiker, den es auf quasi jeder Plattform gibt, hat beide Probleme nicht, sieht aber nicht ganz so hübsch aus. Musik abspielen, inkl. Playlisten, können beide.